Sonntag, 17. April 2011

Die Flammende/Fire von Kristin Cashore




Gebundene Ausgabe/ 19,90€
Seiten: 510
Sprache: Deutsch

Gebundene Ausgabe/12,90€
Taschenbuch/8,90€
Seiten: 400
Sprache: Englisch

Kaufen?!



Der Vorgänger zu die Beschenkte…

Inhalt…

Wer das Mädchen mit den Haaren wie Feuer einmal gesehen hat, wird sie nie wieder vergessen: Fire übt eine unwiderstehliche Macht auf alle Lebewesen in ihrer Nähe aus. Zudem kann sie in die Gedanken anderer Menschen eindringen - nur nicht in die von Prinz Brigan. Was für ein Mensch ist dieser unnahbare Feldherr, und welche Rolle spielt er im Kampf um den Thron? Fire kann sich dem Netz aus Verschwörungen, das sich um sie herum entspinnt, nicht entziehen. Ebenso wenig wie dem Mann, der so widerstreitende Gefühle in ihr hervorruft...

Buchgestaltung…

Das deutsche Cover ist eindeutig nicht der Bringer, der Titel ist ganz gut gewählt, obwohl man auch einfach den Originaltitel hätte belassen können. Wenn ich an das deutsche Cover von die Beschenkte denke, passt der zweite Teil hier ganz gut in die Reihe, aber wirklich gefallen tut mir das Cover nicht. Englisch Top, deutsch – wieder einmal – Flop.

Meinung…

So verdammt lange habe ich mich danach gesehnt dieses Buch zu lesen! *seufz*
Für mich fing das Buch aber alles andere als toll an. Der Prolog war ein genialer Einstieg, aber für meinen Geschmack viel zu lang. Ich meine 16 Seiten? Kann man das überhaupt noch Prolog nennen? Auch die ersten ca. 80 Seiten habe ich nicht als besonders unterhaltsam gefunden…es war irgendwie so trocken. Ständig kam das Wort Monster vor, obwohl nicht genau erklärt wurde wo diese Monster herkamen etc. Dann hat das Buch aber eingefangen so richtig gut zu werden. Ja, richtig, richtig gut!
Ich hatte zu Beginn immer so den Eindruck das Fire ein richtig stiller, zurückhaltender Mensche war, was so im Gegensatz zu ihrer Beziehung zu Archer stand, den ich – am Rande bemerkt – absolut nicht ausstehen konnte. Fire hingegen war ein toller Hauptcharakter. Sie hat eine richtig schöne Entwicklung durch gemacht und vor alle ihr Moralempfinden und ihre Gefühle fand ich super beschrieben. Auch die Art und Weise ihrer „Gabe“ war so fantastisch geschrieben, dass ich mir richtig gut vorstellen konnte wie schwer sie es hatte. Die „Rückblicke“  in denen sie über ihren Vater nachdenkt fand ich auch gelungen, richtig schaurig und traurig.

Das Buch hat einige Actionlastige Szenen, aber ich hatte oft den Eindruck als würde sich da etwas wiederholen. Immer der Kampf gegen die Monster, aber na ja…

Die Nebencharaktere haben dafür wieder alles raus gehauen, so wie Brigan und Nash.
Ich bin eh der Meinung dass dieses Buch seine besondere Stärke in den Charakteren findet. Die Handlung war teilweise etwas lang gezogen, etwas was mich z.B. bei die Beschenkte an der Reise von Katsa und Bitterblue regelrecht gelangweilt hat. Jedenfalls kommt so ca. ab Seite 150 alles zusammen was ein gutes Buch braucht.

Kristin Cashores Schreibstil war genauso toll wie in ihrem ersten Buch!

Fazit…

Fire hat mir gut gefallen, wenn auch zu Beginn etwas langatmig, enthält es trotzdem viel Gefühl und Spannung, auch, wenn es meiner Meinung nach nicht so gut wie die Beschenkte war, sehr lesenswert!

Bewertung…

3/5

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