Samstag, 16. Juli 2011

✽BUCHREZENSION✽


Titel
Deutsch: Der Magier – Erbe der Nacht
Englisch: ?
Autor: Wolfgang Hohlbein
Genre: Urbanfantasy


ÜBER DEN AUTOR

Wolfgang Hohlbein, am 15. August 1953 in Weimar geboren, lebt mit seiner Frau Heike und seinen sechs Kindern, umgeben von einer Schar Katzen, Hunde und anderer Haustiere, in der Nähe von Neuss. Mitte der fünfziger Jahre kam Hohlbeins Familie in den Westen und schlug ihr Domizil in Krefeld auf. In Krefeld absolvierte Wolfgang Hohlbein seine Schule und später eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Zeitweise hielt er sich durch Nebenjobs, wie etwa als Nachtwächter, über Wasser. Wolfgang Hohlbein ist ein Erzähler, es reizt ihn nicht nur die Lust am Fabulieren, sondern auch das freie Spiel mit ungewöhnlichen Ideen und fantastischen Einfällen.




Deutsche Ausgabe
Gebundene Ausgabe/ ? €
Taschenbuch/ ? €
Seiten: 239
Verlag: Heyne



Englische Ausgabe
Wenn davon eine englische Ausgabe
gibt, so habe ich sie nicht gefunden!


ZUM BUCH

Die Vergangenheit ruht nie!

Inhalt…
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"Das ist nicht tot, das ewig liegt, bis dass der Tod die Zeit besiegt..."

Wenn die Uhr Dreizehnmahl schlägt und die Siegel sich vereinen,
erscheinen die großen Alten, die so lang gefangen waren.
Und die Welt wird nicht mehr so sein wie bisher.

Von seinem Großvater erfährt der junge Robert Craven, dass er der Nachfahre eines großen Magiers ist. Sein Erbe sind ein geheimnisvolles Buch des Wissens und ungeahnte magische Kräfte. Doch er wehrt sich gegen das Unausweichliche – er soll zurückkehren, in jene Nacht, in der sein Vater starb.

Buchgestaltung…

Ich finde das Cover sehr ansprechend, auch,
wenn es rein gar nichts mit dem Buch zu tun hat, der Titel ist
zwar gut gewählt, aber ich finde das er nicht ganz zutreffend ist, was
den Inhalt der Geschichte angeht. Da Wolfgang Hohlbein aber
ein deutscher Autor ist und dies der Originaltitel muss ich wohl damit leben…

Meinung…

Das Buch ist eine Ausgabe von 1999 und ich habe wirklich keine Ahnung, wie man an das Buch rankommen soll. Um Ebay kommt man da wohl nicht herum. Es war ein Zufallskauf in einem Geschäft, wo die Eigentümerin ihre alten Bücher verkauft hat.
Der Klappentext klang gut und ich wollte schon immer einmal ein Buch von Wolfgang Hohlbein lesen. Ich hatte mal in seine Highfantasywerke reingeschnuppert, aber die waren absolut nicht mein Fall…

…jedenfalls ist der Magier – Erbe der Nacht ein echt gelungenes Buch!
  Es beinhaltet zwar nur halb so viel Magie, wie der Titel verspricht, aber hat dafür eine durchgehend gute Handlung zu bieten, die einige spannende Stellen aufweisen und einen zynischen Hauptcharakter, der durch seine Ängste und sorgen teilweise echt witzige Wutausbrüche und Dialoge von sich gegeben hat.

Ich hatte nur absolut keine Ahnung, wie alt genau Robert ist.
Es wurde kurz erwähnt, dass er irgendwann mal ein Auto zum 20ten bekommen hat, aber wie alt er tatsächlich ist wird nicht klar. An dem männlichen Hauptcharakter dieses Buches kann man aber deutlich sehen, das es das Geschlecht nichts mit Identifizierung zu tun hat, denn ich konnte mich recht gut mit Robert identifizieren und fand ich sofort sympathisch, obwohl er ein verzogener, nichtstuender Kerl ist.

Der Schreibstil ist einer der ganzen einfachen Sorte und für manche Geschmäcker vielleicht zu anspruchslos, aber ich fand, dass er gut zur Geschichte gepasst hat und es tut einem Buch keinen Abbruch, wenn nicht alles bis ins kleinste Detail beschrieben wird. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, denn die Geschichte ist sehr interessant, wenn sie auch sehr vorhersehbar bleibt. Obwohl die meisten Personen eher flach beschrieben wurden und es jede Menge Klischees gibt, hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen. Es ist eben eines jener Bücher, die man fast an einem Stück lesen kann, die eine schöne, leichte Lektüre sind und deren Geschichte man einfach gerne liest, weil man keine Erwartungen stellt, die nicht erfüllt werden können. Fantasy der klassischen Sorte, würde ich meinen.

Trotz all der Schlichtheit die das Buch so „leicht“ haben wirken lassen, ist
es doch ein Buch, das eher für ältere Leser geeignet ist, sprich: kein Kinderbuch.

Fazit…

Jeder, der gerne einmal ein Werk von Wolfgang Hohlbein lesen möchte,
kann hier guten Gewissens zu greifen. Ein schönes Buch für kurzweilige Unterhaltung, wenn man sich nicht an Vorhersehbarkeit und etwas kurzem Handlungsstrang stört.
Nach all den schlechten Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe, verdient das Buch schon einen halben Stern mehr!

Bewertung…

4/5

Kommentare:

  1. ahh, das ist gut, das merk ich mir, ich wollt schon immer mal was von ihm lesen ^^ ♥

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