Mittwoch, 28. September 2011

✽BUCHREZENSION✽

Titel
Deutsch: ?
Englisch: Rampant

Infos
Buchreihe: Killer Unicorns #1
Genre: YA Fantasy

Englisch Schwierigkeitsgrad: B


ÜBER DIE AUTORIN

Diana Peterfreund has been a costume designer, a cover model, and a food critic. Her travels have taken her from the cloud forests of Costa Rica to the underground caverns of New Zealand (and as far as she’s concerned, she’s just getting started). Diana graduated from Yale University in 2001 with dual degrees in Literature and Geology, which her family claimed would only come in handy if she wrote books about rocks. Now, this Florida girl lives with her husband and their puppy in Washington D.C., and writes books that rock.



Deutsche Ausgabe
Noch nicht erschienen.
Erscheinungstermin unbekannt!


Englische Ausgabe
Gebundene Ausgabe/13,99€
Taschenbuch/6,99€
Seiten: 424 + Extras zur Story
Verlag: Harper Teen



ZUM BUCH

Vergesst alles, was ihr je über Einhörner gehört habt!
Okay, aber das Buch haut mich trotzdem nicht um…

Inhalt…
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Real unicorns are venomous, man-eating monsters with huge fangs and razor-sharp horns. Fortunately, they've been extinct for a hundred and fifty years.

Or not.

Astrid had always scoffed at her eccentric mother's stories about killer unicorns. But when one of the monsters attacks her boyfriend—thereby ruining any chance of him taking her to the prom—Astrid finds herself headed to Rome to train as a unicorn hunter at the ancient cloisters the hunters have used for centuries.

However, at the cloisters all is not what it seems. Outside, the unicorns wait to attack. And within, Astrid faces other, unexpected threats: from the crumbling, bone-covered walls that vibrate with a terrible power to the hidden agendas of her fellow hunters to—perhaps most dangerously of all—her growing attraction to a handsome art student ... an attraction that could jeopardize everything.

Buchgestaltung…

Ich mag das Cover nicht, aber da es zum Buch
passt bekommt es Pluspunkte. Den Titel check ich irgendwie
immer noch nicht so ganz, also wer da ne Idee hat, her damit!

Meinung…

Killer Einhörer? Ein geheimer Orden der diese bekämpft? Ein junges Mädchen auf dem Weg nach Rom, um eine Kämpferin zu werden? Die Menschheit vor den fiesen Einhörnern zu beschützen? Ja, der Klappentext von Rampant ist sehr verlockend!

Diana Peterfreund hat ein tolle neue Idee gehabt: Einhörer.
Aber die Einhörner sind nicht pink und flauschig und liebenswürdig, nein,
es sind Bestien, die es auf Fleisch abgesehen haben und nur die Kämpferinnen des Ordens können sie aufhalten. Astrid ahnt noch nichts von ihrem Glück. Sie weiß zwar über Einhörner bescheid, denn ihre Mutter ist absolut besessen von ihnen, aber
erst als eines der Biester auftaucht und ihren Freund fast tötet gesteht Astrid sich ein, das ihre Mutter vielleicht doch keine Irre mir Hirngespinsten ist. Promt setzt ihre Mutter sie in den Flieger nach Italien, wo sie sich einem Orden anschließen soll…

Der Plot der Geschichte ist direkt zu Beginn spannend gewesen. Der Angriff auf Astrids Freund ist nämlich in die ersten Kapitel eingebaut und ein absolut gelungener Einstieg. Leider sinkt der Spannungsbogen danach rapide, denn die Geschichte beschäftigt sich ausschließlich mit Astrids Ankunft um Closter und einigen Informationen über die Einhörner. Es war zwar interessant etwas darüber zu erfahren, aber teilweise waren mir die Fakten zu sachlich erzählt. Seitenlanges herunter rattern vergangener Kämpfe und Blutlinien, hat mich nicht unterhalten, sondern eher gelangweilt. Es war einfach zu viel auf einmal.

Auch die eingeführten Charaktere werden einem BAM vor die Nase gesetzt und ihre Geschichten werden nicht langsam enträtselt, sondern direkt mal vom allwissendem Closter Oberhaupt (oder wie man das nennt xD) für Astrid offen gelegt. Das fand ich nicht so prickelnd, weil die Person mir dadurch lieblos vor die Füße geworfen wurden.
Ich hatte auch echte Probleme sie zu mögen. Sie waren alle so…ich finde das Wort dafür nicht! Sie waren zwar anwesend, aber ohne Seele? Joa, das könnte es ganz gut beschreiben. Die einzige, die etwas Schwung in die Sache brachte war Astrids Cousine Phil, die man gern haben konnte, wenn man sich nicht allzu sehr an ihrer anfänglichen Oberflächlichkeit aufhält. Astrid selbst war zwar eine angenehme Protagonistin, die nicht dumm oder nervig war, aber sie war eben auch nicht stark oder widerstandsfähig, wie man es von einer Kämpferin erwarten würde. Kämpferin, so wird sie sehr oft im Buch genannt, aber das hat nicht wirklich zu ihrem Charakter gepasst.

Die Einhörner an sich kommen dann auch erst wieder ab Mitte des Buches vor. Es
gibt zwar so etwas wie ein Haustier Einhorn, aber außer allen auf den Wecker gehen, tut das Ding nichts. Das mit den anderen Einhörnern war eh so ne Sache. Jedes Mal, wenn man eins brauchte, so zum üben, abschlachten etc. tauchte seltsamer Weise eins davon auf. Ich war öfters etwas verwirrt, wenn aus dem Nichts plötzlich ein Einhorn auftauchte. Vor allem, da vorher noch nie eins in Italien oder allgemein IRGENDWO gesichtet worden ist. Und Katchaoooooo, Einhorn Mania überall.

Die einzige Erklärung, die dafür geliefert wird ist, dass die Kriegerinnen des Clostern alle Jungfrauen sind, den die Kriegerinnen können nur Kriegerinnen sein und ihre Kräfte entwickeln, wenn sie jungfräulich bleiben. Die Einhörner sind nämlich die Checker vom Necka und können das wittern. Somit ist das Thema Sex ein immer wiederkehrendes. Ich wollte aber nicht ununterbrochen etwas über das Sexleben oder Nicht-Sexleben der Protagonistin erfahren! War ja nett, das zu erklären, für eine Prise Logik und so, aber Astrid denkt sehr, sehr oft darüber nach, ob Sex ihr den Weg aus dem Closter freimacht. Anstatt das Mädel sich mal gegen ihre Mutter auflehnt, will sie sich also lieber entjungfern lassen, um keine Einhörner mehr bekämpfen zu müssen. Das hat sie mir unsympathisch gemacht.

Die Kämpfe gegen die Einhörner ist so eine weitere Sache.
Sie sind zwar spannend und bringen Schwung in den Plot, aber es lief alles immer so glatt ab. Es wurden auch Charaktere verletzt und so, aber trotzdem, haben alle gemetzel bis zum Untergang der bösen Einhörner und niemand musste sterben.
Nicht, das ich wollte, das jemand stirbt, aber na ja…es lief immer so glatt.

Ab Mitte des Buches fragt man sich als Leser dann auch immer wieder, ob die Einhörner nur kämpfen kommen, damit mal etwas passiert, denn bis zum Ende hin wusste ich gar nicht, wohin die Geschichte uns denn überhaupt bringen soll. Und das Ende selber? Einige Wendungen, wenn auch nicht überraschend und eine tolle Entwicklung von Astrid, die ihrem Titel Kämpferin mal gerecht wird.

Fazit…

Viele Längen und Unstimmigkeiten, flache Charaktere und zeitweise aufkeimende Langeweile haben das Buch für mich zu einem Einmal-Lesen-Buch gemacht.
Trotzdem bietet Rampant eine gelungene neue Idee, die es allein deswegen wert
Macht – zumindest einmal – gelesen zu werden.

Bewertung…

6/10

Fortsetzung…


Bereits erschienen…

Kommentare:

  1. Ja sie ist toll ^^ wir haben gestern lange Wii Sports Resort gespielt und man, von dem gepaddel habe ich heute im rechten Arm echt Muskelkater wie nix gutes. Das zieht sich bis zur Schulter hoch, kann kaum was anheben xD

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  2. @anorielt: haha :D yay, erst, wenns wehtut, weißt du das der spaß vollkommen ist xD

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