Dienstag, 18. Oktober 2011

[BUCHREZENSION]

Titel
Deutsch: Der eiserne König
Englisch: ?

Infos
Autor: John Henry Eagle
Buchreihe: ?
Genre: Highfantasy, YA

Englisch Schwierigkeitsgrad: ?


ÜBER DEN AUTOR

John Henry Eagle wurde 1971 als Sohn eines in der Lüneburger Heide stationierten britischen Offiziers und einer deutschen Mutter geboren. Nach einem wechselhaften schulischen Werdegang, der ihn an mehrere Internate führte, arbeitete er sich in London zum Börsenmakler hoch, stieg dann aber aus und kehrte nach Deutschland zurück, um sich dem Schreiben zu widmen. Er verfasste unter Pseudonym Drehbücher, Schauerromane und Szenarios für Graphic Novels.

Deutsche Ausgabe
Gebundene Ausgabe/€
Taschenbuch/19,99€
Seiten: 654
Verlag: Fischer Fjb



Englische Ausgabe


?





ZUM BUCH

 Spektakulär und märchenhaft!

Inhalt…


Dunkle Seelen regieren das Land Pinafor. Noch ruht der eiserne König in seinem Grab. Wenn er aufersteht, droht der endgültige Untergang des Reiches. Doch es gibt Hoffnung: ein Mädchen mit grünen Augen, honigfarbenem Haar und Sommersprossen, auf ihren Rücken ist ein Labyrinth tätowiert, eine rätselhafte Karte. Dieses geheimnisvolle Mädchen zu finden, ist der Auftrag, der an Hans ergeht. Unter dem Schutz der dreizehn weisen Weiber zieht Hans mit Sneewitt und ihren Gefährten los. Aber der grausame Krieger Grimm und die sieben Raben sind ihnen voraus. Um seine Welt zu retten, dringt Hans immer tiefer ein in das unheimliche und verzauberte Land. Seine große Suche wird zu einem märchenhaften und phantastischen Romanabenteuer.

Buchgestaltung…

Sehr schön! Alles, was man hier sieht passt zum Buch und
kommt mehr oder weniger drin vor. Ein schlichtes und tolles Cover.

Meinung…

Ich lese zwar ehe selten Highfanatsy, aber dieses Buch hat mich wieder daran erinnert, wie wunderbar diese Bücher sein können. Wie märchenhaft, wie actionreich und welch tolle Welten es zu erkunden gibt, wenn unsere Helden auf Reisen gehen.

Das Erste positive, was mir beim Lesen aufgefallen ist waren vor allem die Charaktere.
Jeder einzelne war einfach gut ausgearbeitet und konnte durch Tiefgang punkten.
Jeder von ihnen hatte seinen eigenen Kopf, facettenreiche Eigenschaften und es hat einfach so viel Spaß gemacht den Helden durch die Geschichte zu folgen. Ich war wirklich beeindruckt, wie es der Autor doch immer wieder geschafft hat jeden neuen Charakter oder selbst Randfiguren so gut zu charakterisieren!

Die Geschichte bietet von ruhigen Szenen, bis hin zu Action, viel Humor und auch emotionale Tiefgang zu ziemlich alles. Fans des Genres werden zu 100% auf ihre Kosten kommen. Zeitweise hat mich das ganze an Herr der Ringe erinnert.
Mutige Helden auf dem Weg ins Unbekannte um die Welt zu retten! ;)

Es gibt auch viele Ähnlichkeiten oder Andeutungen zu sehr bekannten Geschichten, die aber meines Gefühls nach eher beabsichtigt waren. So kommen hier z.B sprechende Tiere drin vor, ein Charakter heißt Snow Witt, es gibt ein Treffen mit dem Knüppel aus dem Sack oder die 13 weisen Weiber, die unseren Helden zu Beginn auf seine Reise schicken. Die Vergleiche sind aber keineswegs Negativpunkte, es waren lediglich Dinge, die mir aufgefallen sind und mich an viele andere Geschichten erinnert haben. Zudem waren die Ideen sehr sympathisch in die Geschichte integriert, so dass man als Leser eher schmunzeln musste, anstatt sich über „Ideenklau“ zu ärgern. Die Highfantasywelt könnte vom Setting her auch in Herr der Ringe reinpassen, was mir aber sehr gut gefallen hat. Es gab auch reichlich Beschreibungen, um sich sein eigenes Bild zu machen, aber meine Gedanken sind trotzdem immer wieder zu den Filmbilder abgeschweift! ;P

Der eiserne König ist trotz vieler Highlights doch eher eine vorhersehbare Geschichte, die sich meiner Meinung nach zu stark an den schwarz/weiß Muster orientiert.
Es gab zwar viele Wendungen und auch sehr gute Szenen, die der Handlung einen Dreher gegeben haben, aber der Plot bleibt dem typischen Gut/Böse Muster treu, bei
dem man genau weiß, wer die Helden und wer die Bösen sind.

Süchtig wurde ich dennoch beim Lesen.
Die Geschichte hat einen Zauber an sich, der einen dazu bringt
immer weiter zu lesen und das Ende lässt einen traurig zurück,
weil das Buch leider zu Ende gegangen ist.

Der Schreibstil ist meiner Meinung nach etwas gewöhnungsbedürftig.
Zu Beginn bin ich damit gar nicht klar gekommen. Durch den Wechsel
Von knappen, kurzen Sätzen und beschreibenden, langen kam mir die Geschichte öfters etwas dröge vor, aber im Verlauf legte sich dieses Gefühl wieder.

Fazit…

Ein etwas gewöhnungsbedürftiger Schreibstil,
dafür aber eine sehr tolle Geschichte mit noch viel
tolleren Charakteren. Lass euch in eine phantastische Welt
voller Spannung und Herz entführen!


Bewertung…

8,5/10

Fortsetzung…

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1 Kommentar:

  1. Klingt gut! Da freue ich mich umso mehr auf das Buch :)

    PS: Bin schon gepannt, wie du "The Night Circus" fandest...

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