Samstag, 3. Dezember 2011

[BUCHREZENSION]


Titel
Deutsch: Dark Queen: 
schwarze Seele, schneeweißes Herz
Englisch: The Pledge

Infos
Autor/in: Kimberly Derting
Buchreihe: The Pledge #1
Genre: YA Fantasy

Im Web
Leseprobe: *Klick*
Website: *Klick*

Englisch Schwierigkeitsgrad: B


ÜBER DIE AUTORIN

Kimberly Derting ist geboren und aufgewachsen in der Region um Seattle, mit kurzen Abstechern nach Phoenix, Boise und San Jose. Sie hatte eine fröhliche Kindheit und wurde zusammen mit ihrem Bruder von ihrer alleinerziehenden Mutter großgezogen. Bereits in der High School wurde Journalismus zu ihrer Leidenschaft. Kimberly Derting lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Nordwesten der USA.


Deutsche Ausgabe
Gebundene Ausgabe/ 17,99€
Seiten: 384
Verlag: Ink

Cover bisher unbekannt.
Erscheint im März 2012!


Englische Ausgabe
Gebundene Ausgabe/12,95€
Taschenbuch/8,99€
Seiten: 336
Verlag: McElderry



ZUM BUCH

Schöne Unterhaltung, aber nicht mehr als „nett“

Inhalt…

In the violent country of Ludania, the language you speak determines what class you are, and there are harsh punishments if you forget your place—looking a member of a higher class in the eye can result in immediate execution. Seventeen-year-old Charlaina (Charlie for short) can understand all languages, a dangerous ability she’s been hiding her whole life. Her only place of release is the drug-filled underground club scene, where people go to shake off the oppressive rules of the world they live in. There, she meets a beautiful and mysterious boy who speaks a language she’s never heard, and her secret is almost exposed. Through a series of violent upheavals, it becomes clear that Charlie herself is the key to forcing out the oppressive power structure of her kingdom…

Buchgestaltung…

Das Cover ist ohne Frage ziemlich cool. Aber…
  1. Der Titel passt nicht (mir viel zu allgemein!)
  2. Wer soll bitte das Mädchen auf den Cover sein?
  3. Warum trägt sie einen Mantel und guckt so böse?
Ja, mal wieder der totale Fail was ein PASSENDES Cover angeht.

Meinung…

The Body Finder fand ich toll, den Nachfolger eher nicht so. Ich hab mich irgendwann mal in der Rezension darüber ausgelassen, dass Kimberly Dertings Schreibstil nichts Besonderes ist. Hier aber schon irgendwie! Zwar nicht „besonders“ im Sinne von: wow, hat mich umgehauen, aber man merkt deutlich, das die Autorin ihren Stil weiter entwickelt hat. Er passt super zur Geschichte. Was ich, wie auch in ihren anderen Büchern sehr mochte war Der Allwissende-Erzählstil und die Zwischenkapitel, die eine Nebenhandlung beschreibt. Ebenso, wie in den beiden Body Finger Büchern waren diese zwar absolut irrelevant für den Plot, aber dennoch ganz unterhaltsam, um Einblicke in die Gedanken einiger Nebenpersonen zu geben.

Tja, was soll ich sagen? Ich habe mir das Buch nach dem Lesen des Klappentextes ganz anders vorgestellt. Irgendwie hatte ich mehr Dystopie erwartet, als es in diesem Buch zu finden gab. Die Welt in die wir eintauchen hat keine Jahreszahl. Wir befinden uns in einer Welt, in der die Regierung zurück zu einer Monarchie gewechselt ist, eine Königin mit magischen Kräften hält den Thron und ist die absolute Macht, die als System über alles und jeden bestimmt. Es gibt Klasseneinteilung in arm, Mittelschicht und reich. In solche Schubladen werden die Menschen gesteckt und dürften je nachdem, wo sie hinein geboren werden nur eine bestimmte Sprache sprechen oder besser gesagt, können nur diese verstehen.

Auf diese Sprachen wird im Buch ununterbrochen eingegangen, denn Charlie ist jemand, der alle Sprachen verstehen kann. Ob sie diese auch spricht erfahren wir seltsamerweise nicht, weil das nicht erwähnt wird. Hätte mich schon mal interessiert xD Allgemein erhält man sehr wenige Informationen, was die ganze Welt angeht. Es wird zwar von dem System/Königin gesprochen, aber weder genau erklärt woher diese ihre magischen Kräfte hat, wie genau diese nun aussehen oder warum nur ihre Blutlinie diese Magie besitz und deshalb auf den Thron gehört. Ebenso wenig, warum nur Mädchen bzw. Frauen diese Magie im Blut haben. Außerdem bleiben da noch eine Menge andere Fragen offen, von denen ich mir sicher bin, dass diese NICHT mehr beantwortet werden, denn dazu ist die Geschichte zu schnell voran geschritten.

Mir hat die Welt in der Charlie lebt ganz gut gefallen. Dadurch, das nur reiche Menschen (mir fällt grad der Name der Sprache nicht ein) sprechen, gibt es oft brenzlige Situation, in denen man mitfiebert, denn wer, wenn andere diese Sprache spricht und es selber nicht darf/kann dabei aufblickt wird mit dem Tod bestraft.

Charlie hat also eine besondere Gabe, die sie geheim halten muss. Die Geschichte kommt ins Rollen, als sie zusammen mit ihrer besten Freundin Brook einen Nachtclub besucht und dabei May kennen lernt. Von diesem Tag an steht ihre Welt Kopf. Max, ist alles, woran Charlie denkt. Gleichzeitig ist eine Rebellion gegen die Königin im Gange und die Rebellen werfen Bomben auf die Stadt ab. Charlie und ihre Schwester müssen ihre Eltern zurück lassen und werden von Max „gerettet“.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Die Geschichte schreitet vor allem zu Beginn sehr langsam voran, trotzdem enthält der Anfang viele interessante Informationen und man erfährt etwas über Charlies Familie und Freunde.

Auch, wenn The Pledge viele Schwächen hat, so hat das Buch mich besser unterhalten als The Body Finder, was vor allem an dem tollen Ende lag. Es war sehr spannend und es gab zwei Geheimnisse, von denen eins eine wirkliche Überraschung war.
Wer hätte das kommen sehen? Ich jedenfalls nicht. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass Charlie, bei den Dingen, die sie am Ende tut nicht zur Superheldin mutiert, sondern sehr realistisch gegen die Königin kämpft. Es war zu keiner Zeit unmöglich für sie das zu schaffen. Charlie als Charakter war okay. Sie war zwar ab und an etwas sehr von Max besessen, aber sie hat auch überlegt gehandelt, war sehr mutig und ist eine sehr loyale Person, die man gerne durch ihre Geschichte begleitet.

Die Nebencharaktere fand ich nicht besonders gelungen. Eher sehr stereotypisch, bis auf Charlies Schwester Angelina, die obwohl sie im ganzen Buch nur ca, 4 Sätze spricht wirklich hervorsticht und die man sehr licht mögen kann!

Die Liebesgeschichte war nicht sehr nachvollziehbar. Ich kann sehr gut verstehen, warum man Charlie lieben kann, aber nach wenigen Tagen eine solche Beziehung zu entwickeln, finde ich unnötig. Es ging – mal wieder – alles viel zu schnell und Max war einfach zu Besitz ergreifend und durch seinen flachen Charakter konnte ich auch nicht verstehen, was genau Charlie denn so toll an ihm fand.

Der Plot unterhält und bleibt konstant interessant. Er hat Höhen und Tiefen, also einige gute Szenen und einige weniger gute und das Ende fand ich persönlich klasse.

Trotzdem schafft das Buch den Sprung in die Klasse der richtig guten Dystopien nicht. Ich bin mir nicht einmal genau sicher, ob The Pledge eigentlich eine ist…

Fazit…

Das gewisse Etwas fehlte und der Funke ist nicht ganz übergesprungen.
Trotzdem bekommt das Buch eine Empfehlung: unterhaltsam und zum Ende hin spannend – ideal zum Zeitvertreib, genau, wie Dertings andere Bücher!

Bewertung…

7/10


Kommentare:

  1. Ein paar zusätzliche Informationen zu der deutschen Ausgabe ;) Die deutsche Ausgabe heißt "Dark Queen: Schwarze Seele, schneeweißes Herz" und wird im März 2012 beim INK- Verlag erscheinen. Ist auch schon bei Amazon vermerkt: http://www.amazon.de/Dark-Queen-Schwarze-Seele-schneewei%C3%9Fes/dp/3863960173/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1322943020&sr=1-1
    Ich hoffe du fandest die Information nützlich :)

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  2. @sweety: ja, vielen dank! das ändere ich dann gleich mal ;D

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  3. Hmm... klingt ja nicht so schlecht ;)
    Es sind ja noch zwei Fortsetzungen geplant, villeicht werden da die offenen Fragen beantwortet.

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  4. Hm anscheinend soll es ja nicht so dolle sein, du findest es auch nicht so berauschend ... Ich glaube aber trotzdem das ich es mir gleich bestellen werde, muss mir mal selbst von dem Roman ein Bild machen ;)

    Ps: Schöne Rezi! ^^

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