Freitag, 16. Dezember 2011

[BUCHREZENSION]



Titel
Deutsch: Jael und das Amulett der Dämonen
Englisch: Misfit

Infos
Autor/in: Jon Skovron
Buchreihe: ?
Genre: YA Fantasy

Im Web
Leseprobe: *klick*
Website: *klick*

Englisch Schwierigkeitsgrad: A-B


ÜBER DEN AUTOR

Jon Skovron has never really fit in, and has no plans to start now. After twelve years of Catholic school, he went on to study acting at a conservatory program for four years before returning to his first love,writing. His second novel, Misfit, will be published in August, 2011 by Amulet Books. His first novel, Struts & Frets, was published by Amulet in 2009. 


Deutsche Ausgabe
Gebundene Ausgabe/17,99€
Seiten: 384
Verlag: Knesebeck

Cover bisher unbekannt.
Erscheint am 7. März 2012


Englische Ausgabe
Gebundene Ausgabe/13,99€
Taschenbuch/8,99€
Seiten: 384
Verlag: Abrams



ZUM BUCH

Erinnert mich sehrrrrr an Jana Olivers „die Dämonenfängerin“

Inhalt…

Jael fühlt sich einsam und als Außenseiterin. Ohne Mutter aufgewachsen, musste sie ständig mit ihrem Vater, einem strengen und wortkargen Ex-Priester, umziehen. An ihrem 16. Geburtstag erhält sie von ihm ein altes Schmuckstück. Dieses Amulett enthüllt ihr die unfassbare Familiengeschichte – denn Jael ist die Tochter einer Dämonin – und verleiht ihr dämonische Kräfte. Wird sie lernen, diese zu beherrschen, um es mit den furchtbaren Kräften der Hölle aufnehmen zu können? Wem kann sie sich anvertrauen und wer kann ihr bei ihrem Kampf helfen? Und als wäre das nicht schon genug, ist da auch noch ihr Mitschüler Rob, der für alles eine scheinbar natürliche Erklärung hat …

Buchgestaltung…

Ich finde das Cover schlicht und schön, irgendwie ein bisschen gruselig. Mit dem Titel kann ich aber nicht wirklich was anfangen…Misfit = Außenseiter/in…ja, wie überaus einfallsreich und viel sagend, oder? Der deutsche Titel passt besser.

Meinung…

Kann ich kurz über den deutschen Klappentext schimpfen? Okay! Buhhh!
Immer diese Verdrehungen der Tatsachen. Jael weiß, dass sie eine Dämonin ist! Sie findet das nicht irgendwann heraus oder so…Mensch, was denken die sich nur?

Wie oben bereits gesagt: das Buch erinnert mich an Jana Olivers Debüt. Der Schreibstil ist ziemlich gleich, es gibt dieselbe Einteilung von Kapiteln aus der Sicht der Protagonistin und anderen Nebenpersonen, die völlig irrelevant für die Handlung ist, manchmal sogar etwas nervig und die Handlung ist auch sehr ähnlich. Beide Geschichten brauchen, bis sie Fahrt aufnehmen und beide Geschichten haben Durchhänger, beide Geschichten haben eine sympathische Protagonistin und beide Geschichten haben ein rasantes Ende, auf das man lange genug warten muss.

So viel zum Thema Bücher miteinander vergleichen. Was ich damit sagen will, wer Jana Olivers Bücher mag wird, vermutlich, auch dieses Buch mögen. Ich persönlich fand „die Dämonenfängerin“ besser. Jon Skovron hat zwar einen flüssigen Schreibstil und er schreibt auch aus der Sicht des Allwissendenerzählers und das sehr gut, aber trotzdem bleiben so manche Gedanken und Gefühle auf der Strecke. Vor allem zu Beginn fällt es schwer Jael zu verstehen, herauszufinden, was für ein Charakter sie ist.

Ihr Leben ist ziemlich normal und das wird auch ausführlich beschrieben. Erst als der Konflikt mit ihrem Vater in den Vordergrund tritt kommt ein wenig Spannung in das Ganze. Es tauchen neue Charaktere auf und die Geschichte wird interessanter. Dennoch plätschert die meiste Zeit alles langsam vor sich her, was durch die Zwischenkapitel nicht gerade besser wird. Ich fand diese regelrecht langweilig. Es werden Einblicke in das Leben von Jaels Eltern vor ihrer Geburt gegeben, um dadurch etwas über die Vergangenheit zu erzählen, aber irgendwie…was soll ich sagen? Es wurde nichts preisgegeben, was man als Leser nicht schon wusste oder sich zusammen reimen konnte…

Die Handlung ist sehr durchsichtig, die Charaktere zwar sympathisch, aber flach. Von den Dämonen bekommt man nicht allzu viel mit, am Ende dafür aber umso mehr. Das Ende des Buches war mir trotzdem zu schnell abgehandelt und ebenfalls…na ja, voller Klischees. Man wusste einfach genau, was geschah und und und…

Trotz vieler Kritikpunkte war das Buch nicht schlecht. Was mir besonders gut gefallen hat, was das keine Liebesgeschichte im Vordergrund stand und das Jael sich während der Geschichte weiter entwickelt hat. Ich mochte sie…und auch ihren Humor, der leider ab Mitte des Buches einwenig abflaut.

Fazit…

Gute Unterhaltung für zwischendurch und trotz einiger Schwächen lesenswert.
Fans von Jana Oliver werden das Buch sicher mögen und auch jene, die gerne eine etwas andere Geschichten über Dämonen lesen wollen, zumal Jael selber einer ist.


Bewertung…

5,5/10


1 Kommentar:

  1. Du kannst jedes Buch lesen und rezensieren, das ab dem 01.06.2011 erschienen ist ^^

    Und dann schickst du mir den Link, deiner Rezension per Mail, damit ich sie hier rein posten kann ^^

    http://hannaslovelybooks.blogspot.com/p/gaste-rezensionen.html

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