Mittwoch, 28. März 2012

[Bookish Fact Battle] Hexenkuss


Es kommt immer mal wieder vor, das man für ein Buch nicht allzu viele Worte findet und man es nicht schafft eine ordentliche Rezension zu verfassen. Bookish Fact Battle  stellt euch jeweils 5 Gründe das Buch zu lieben und 5 Gründe dies eben nicht zu tun vor.

Welche Seite schneidet am Ende besser ab? :)


Das Buch


Infos

Titel: Hexenkuss
Autorinnen: Debbie Viguié, Nancy Holder
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Witch #1


Englisch Schwierigkeitsgrad: ?


Battle Facts

5 Gründe, das Buch zu mögen…

1) Der Schreibstil ist wirklich gut.
2) Es gibt verschiedene Blickwinkel.
3) Holly ist eine annehmbare Protagonistin.
4) Es gibt tolle Rückblicke in die Vergangenheit.
5) Hier lernt man wirklich etwas über die Hexen.


5 Gründe, dies eben nicht zu tun…

1) Der Schreibstil hat oft komische Formulierungen.
2) Manche Blickwinkel dauern zu lange an.
3) Holly ist oft passiv, naiv und schwach.
4) Einige Rückblenden strecken die Handlung nur.
5) Holly selbst ist die Einzige, die kaum etwas Magisches tut!


Fazit

Wie man anhand der Fakten sehen kann, gibt es bei dem Buch eine 50:50 Chance, es zu mögen oder eben nicht. Alles, was für mich positiv nennenswert war, wurde nach einiger Zeit auch die größte Schwäche des Buches. Zunächst startet der Plot 0/8/15 mäßig. Hollys Eltern sterben, sie zieht zu Verwandten, findet das Familiengeheimnis heraus und und und…Holly war okay. Ihr fehlte das gewisse Etwas, sowie besondere Charaktereigenschaften, aber man konnte sich durchaus mit ihr anfreunden. Die Geschichte wechselt oft Perspektiven, dabei reist man in die Vergangenheit oder folgt den Machenschaften von Hollys „Gegnern“. Das war zu Beginn wirklich äußerst unterhaltsam, weil das Buch dadurch viel Geschichte zu bieten hatte, sowie unerwarteten Tiefgange, denn hier haben die Bösewichte durchaus kräftige Motive.

Wirklich super fand ich auch, das sehr viel auf das Thema Hexer/Hexen und deren Kräfte eingegangen wurde, weil das oft in Büchern wegfällt. Was ich am besten am Buch fand, gewann aber später die Überhand. Das Buch bestand fast ausschließlich aus Rückblenden und unwichtigen Nebenhandlungen, wobei Holly als Charakter auf der Strecke blieb. Vollkommen unverständlich war mir auch, warum sie als Einzige, kaum etwas mit Magie etc. zu tun hat und selbst am Ende des Buches kaum davon Gebrauch macht. Im Gesamtbild bleibt das Buch zu durchschnittlich.

Was mir fehlte waren vor allem Spannung und Sympathie für die Charaktere.


Wertung

4,5/10


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