Mittwoch, 25. Juli 2012

[Bookish Fact Battle] Die Verlorenen von New York


Es kommt immer mal wieder vor, das man für ein Buch nicht allzu viele Worte findet und man es nicht schafft eine ordentliche Rezension zu verfassen. Bookish Fact Battle  stellt euch jeweils 5 Gründe das Buch zu mögen und 5 Gründe dies eben nicht zu tun vor.

Welche Seite schneidet am Ende besser ab? :)


Das Buch 



Infos

Titel: Die Verlorenen von New York
Autor/in: Susan Beth Pfeffer
Genre: YA, Endezeit, Drama
Buchreihe: The Last Survivors #2


Englisch Schwierigkeitsgrad: ?


Worum gehts?

Ob es jemals wieder so wird wie früher? Täglich stellt sich Alex diese Frage. Denn seit der Mond aus seiner Umlaufbahn verschoben wurde, geht es im New Yorker Alltag ums nackte Überleben. In den Fenstern der Hochhäuser brennt kein Licht mehr; kaputte Autos verstopfen die Kreuzungen; Plünderer ziehen durch die Straßen auf der Suche nach den letzten Lebensmitteln. New York ist eine Insel der Armen geworden - wer konnte, hat die Stadt längst verlassen. Verzweifelt kümmert sich Alex um seine Schwestern Briana und Julie. Doch eine Frage wagt er nicht zu stellen: Was, wenn ihre Eltern nicht nur vermisst sind, sondern Schlimmeres passiert ist?

Battle Facts


5 Gründe, das Buch zu mögen…

1) Kurzer, flüssiger Schreibstil.
2) Der Beginn des Buches ist interessant.
3) Blickwinkel eines männlichen Protagonisten.
4) ???
5) ???


5 Gründe, dies eben nicht zu tun…

1) Liest sich wie eine Neuauflage von Band eins!
2) Unzugängliche Charaktere!
3) Hat exakt dieselben Schwächen wie Band eins!
4) Dieses Mal fehlt hier wirklich die Logik.
5) Der Realismus ist teilweise auch abhanden gekommen :/


Fazit

Nach „Die Welt, wie wir sie kannten“ liest sich „Die Verlorenen von New York“ schlichtweg wie eine schlechte Neuauflage. Der Plot hat solch krasse Parallelen, dass es mir unmöglich war, dies nicht zu bemerken. Außerdem nimmt der Roman dadurch eine solche Vorhersehbarkeit, die einem jeden Spaß nimmt. Die Charaktere waren zwar alle ganz nett, aber ich fand keinen von Ihnen sympathisch. Es kam mir fast so vor, als wolle die Autorin das Mitleid der Leser wecken, indem sie diesen Charakteren, zusätzlich zum Weltuntergang noch einen Immigranten Hintergrund + verschollene Eltern schenkt Oo
Die Handlung des Buches ist auch nur halb so spannend/interessant, wie die des ersten Bandes. Hauptsächlich erleben wir hier, erneut wie der Mond zerstört wird und das Elend (inklusive, dem nie endenen Thema Nahrungsknappheit) seinen Lauf nimmt. Das ganze wurde hier deutlich dramatischer angesiedelt, aber irgendwie hat mich das alles kalt gelassen. Ich hatte beim Lesen total oft das Gefühl, das die Autorin es einfach übertreibt. Mal so nebenbei: warum heißen eigentlich alle Spanier Carlos oder Alex? xD

Das, was mich in Band eins nur gestört hat, weicht hier schon Logikfehlern. Total oft waren die Handlungen sehr unzusammenhängend, die Motive nicht nachvollziehbar. Was ich NIE verstehen werde ist, wieso die Autorin denn denkt, das es so wichtig ist zur Schule zu gehen? WENN DIE VERDAMMTE WELT UNTERGEHT, GEHT MAN NICHT MEHR ZUR SCHULE…oder? -.- Denn auch hier findet der Unterricht weiter statt und es werden Hausaufgaben gemacht. Wenn ich gerade verhungere und mir schreckliche Sorgen um verschollene Eltern mache, fällt mir nichts Besseres ein, als Algebra zu lernen – sicher!

Es war allerdings erfrischend, die Geschichte aus der Sicht von Alex zu lesen, wenn ich auch nicht ganz verstehe, warum Band eins in der Ich-Form verfasst ist und dieser Teil hier im Allwissenden-Erzähler…

Nun ja…was soll ich sagen? Ich verstehe Leser nicht, die dieses Buch sogar besser fanden als „Die Welt, wie wir sie kannten“ und würde eher von dem Buch abraten. Allerdings will ich hier noch erwähnen, dass man die Bücher UNABHÄNGIG voneinander lesen kann. Mir wurde nämlich das Gegenteil gesagt Oo

Wertung

5/10


Kommentare:

  1. Gut, dass ich deine Rezi gelesen habe. Teil 1 fand ich echt gut und wollte daher auch gerne Teil 2 lesen...aber wenn es quasi nochmal die gleiche Story ist, brauch ich das Buch nicht.
    LG, Katrin

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  2. also so wie ich das verstanden habe, soll es nicht ein eigenes buch sein, mit eigener Handlung, sondern ehr das selbe ereignis, und nur aus einer anderen Perspektive geschildert wird.

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  3. Hey,
    das ist ja schade, dass dir der Band nicht gefallen hat. Aber den ersten Band werde ich trotzdem mal lesen, den hast du mir schmackhaft gemacht :)
    Grüße, KQ

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  4. Hmm..nur eine Neuauflage von Band eins? Ich hatte sowas, nachdem ich den KLappentext las irgendwie schon befürchtet :(

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  5. Meine Vermutung hat sich bestätigt, danke Tanja :D

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