Samstag, 11. August 2012

[BUCHREZENSION]



Titel: -
OT: Variant
Autor/in: Robinson Wells
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Variant #1


Englisch Schwierigkeitsgrad: B




 ???



Deutsch
Noch nicht erschienen.
Genaueres unbekannt!

Englisch
Gebunden/ 15,99€
Taschenbuch/ 7,90€
Seiten: 384
Verlag: HarperTeen



Ein absolut schwachsinniges Konzept mit Null Spannung.


Kurzbeschreibung

Benson Fisher thought that a scholarship to Maxfield Academy would be the ticket out of his dead-end life. He was wrong. Now he's trapped in a school that's surrounded by a razor-wire fence. A school where video cameras monitor his every move. Where there are no adults. Where the kids have split into groups in order to survive. Where breaking the rules equals death. But when Benson stumbles upon the school's real secret, he realizes that playing by the rules could spell a fate worse than death, and that escape--his only real hope for survival--may be impossible.

Buchgestaltung

Öhm…nett?! Ich finde das Covermotiv nicht schlecht, aber der helle Wahnsinn ist es auch nicht. Ich stelle mir dabei vor, wie eine der Kameras diese Aufnahme gemacht hat, weil sie so verschwommen ist…Benson und Becks, denke ich mal. Mh.

Meinung

Willkommen zu einer neuen Runde von: Tanjas allerliebstes Genre! Akademie Bücher! YAY! Eigentlich könnten diese Bücher wirklich ein eigenes Genre beanspruchen, weil die sich wie Unkraut vermehren. Ich kann es gleich vorweg sagen: Variant hat mir kein bisschen gefallen. Na gut, ein klitzekleines-mini-Floh-bisschen vielleicht, weil es immerhin mehr als 1 Stern von mir bekommt.

Das simple Konzept erschließt hier schon aus dem Klappentext. Benson bekommt ein Stipendium und landet so an der Maxfield Academy. Wieso genau er ein Stipendium hat oder warum eine seltsame Frau, die er kaum kennt ihn dahin bringt, das sind schon einmal zwei Fragen, die nicht geklärt werden. Allgemein ist DAS Problem des Buches überhaupt, das es NIE Antworten auf die wichtigsten Fragen gibt. Das ist so, als würde man einer Brücke die Pfeiler klauen  - totale Einsturzgefahr. Lesen auf eigene Gefahr kann ich hier auch nur sagen, denn das Buch hat mich die meisten Zeit in den Wahnsinn getrieben mit seinen Plotlöchern und nicht vorhandener Logik.

Die Geschichte beginnt damit, wie Benson an der Schule ankommt und direkt hinter im verdammte GITTER abgeschlossen werden und man SOFORT merkt: heiliger Scheibenhonig, Junge, du wurdest so eben eingesperrt, ohne Fluchtmöglichkeiten. Das kuriose Benehmen der anderen Schüler komplettiert das Ganze noch. Was würde denn ein normaler Mensch tun: Schreien? Weglaufen (oder es zumindest versuchen) aber auf jeden Fall doch Fragen stellen, oder? ODER?

Benson gewöhnt sich aber schnell daran, das die Schule einem Gefängnis gleicht, es keinen Weg mehr herausgibt, die Anlage auch noch überwacht wird und die Schüler sich zu Gangs zusammen schließen, die einander gerne umbringen wollen. WAS ZUR HÖLLE? Eine Schule deren größte Sportart also darin besteht einander zu ermorden?!

Und das Fragenrad in meinem Kopf begann sich erneut zu drehen: Wieso hinterfragt NIEMAND diese Schule? Wieso gibt/gab es keine Ausbruchversuche, wenn man doch Monate dort eingesperrt ist? Wieso sucht denn niemand nach der Quelle der Kameras? Die funktionieren doch nicht ohne Strom? Woher kamen die Nahrungsmittel IN die Schule, wenn Flucht doch unmöglich ist? Wieso gibt es eine Schule (die noch nicht mal im nirgendwo steht) die renommiert und bekannt ist und keine Sau interessiert sich für verschwundene Jugendliche? Selbst in einem Ferienlager, das 3 Tage geht, sagt man seinen Eltern doch wenigstens, das man gut angekommen ist. Was ist mit Bensons Familie? Wieso haben er und alle anderen keine Hintergrundgeschichte? Hat der verdammte Storch die Kinder aus der Luft fallen lassen? Und warum zur Hölle besteht das ganze System? Wer hat es erfunden? Wieso wollen den ALLE sich gegenseitig umbringen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass von 100 Schülern, alle derselben Meinung sind…

UFF!!! Mir würden da noch unzählige andere Fragen einfallen und um es noch einmal zu erwähnen KEINE EINZIGE VERDAMMTE FRAGE wird beantwortet.

Wo dann Adjektive wie spannend, aufregend oder mysteriöse her kommen, um diesen Roman zu beschreiben bleibt mal wieder ein Rätsel. Natürlich sind es nicht nur die offenen Fragen und das sehr wackelige, unverständliche Gerüst des Romans, der ihn meiner Meinung nach nicht lesenswert macht, sondern auch der Rest. Die Charaktere haben null Farbe, sind alle Klischees nachempfunden und Benson sticht als Protagonist nur durch deine Erzählperspektive heraus. Im Grunde ist er genau wie alle anderen.

Es gab aber wirklich ein paar Kapitel zum Ende hin, die ich fast als gut bezeichnen würde und wo ich mir dachte, das nun endlich etwas passiert, aber leider verflogen diese glorreichen und interessanten Momente fast sofort wieder.

Am Ende kommt da nämlich noch die Logikfrage mit ins Spiel und eigentlich will ich davon gar nicht erst anfangen. Nur so viel sei gesagt: für ein paar Momente ist Benson plötzlich draußen…und dann, joar, wieder drin….häh???

Nach dem Lesen von mehr als 350 Seiten ist man also immer noch nicht schlauer und man findet sich am Eingangspunkt wieder. Benson, in einer abgeschotteten Schule, ohne den blassesten Schimmer, was so abläuft in seiner Umgebung.


Klingt das etwa, wie etwas, das es Spaß macht zu lesen?!

NEIN!

Keine Empfehlung von mir!


3/10



Erscheint am 2. Oktobter!


Ich hätte da auch noch einiges an "Feedback" xDDD


Kommentare:

  1. Jetzt verstehe ich warum du das Buch so fürchterlich findest xD erst dachte ich "HÖ? Klingt doch interessant", aber diese nicht beantworteten Fragen haben mich ja schon bei Dark Inside etwas genervt, wie ist das wohl erst bei Variant?

    Das beste ist aber der Schluss xD Dummer Zufall dass das Buch feedback heißt oder?

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  2. Klarer Fall von "Bücher die die Welt nicht braucht" ;)
    Bin ich froh dass ich momentan ganz andere Bücher lese.
    RealitätsNähe ist dann doch nicht ganz unwichtig ^^"
    Und auch mit meinem englischen Buch hatte ich echt totales Glück *-----*

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