Montag, 15. Oktober 2012

[Bookish Fact Battle] Flying Blind




Es kommt immer mal wieder vor, das man für ein Buch nicht allzu viele Worte findet und man es nicht schafft eine ordentliche Rezension zu verfassen. Bookish Fact Battle  stellt euch jeweils 5 Gründe das Buch zu mögen und 5 Gründe dies eben nicht zu tun vor.

Welche Seite schneidet am Ende besser ab? :)



Das Buch


Infos

Titel: Flying Bling
Autor/in: Deborah Cooke
Genre: YA Fantasy
Auf Deutsch: -
Buchreihe: Dragon Diaries #1





Englisch Schwierigkeitsgrad:



Worum gehts?
Zoë Sorensson is perfectly normal, except she's been told she's destined for great things. Zoë's the one female dragon shapeshifter of her kind. But Zoë is at the bottom of the class when it comes to being Pyr and her powers are AWOL, so she's sent to a Pyr boot camp.
Zoë quickly realizes that she has to master her powers yesterday, because the Pyr are in danger and boot camp is a trap. The Mages want to eliminate all shifters and the Pyr are next in line-unless Zoë and her friends can work together and save their own kind.


Battle Facts

5 Gründe, das Buch zu mögen…

1) Die Idee mit den Drachen ist klasse!
2) Der Schreibstil ist stellenweise humorvoll!
3) Die „5 Fakten“ Aufzählungen lockern das Buch auf!
4) Zoe ist durchaus eine nette Protagonistin!
5) Das Ende war wirklich überraschend!


5 Gründe, dies eben nicht zu tun…

1) Man erfährt zu wenig über die Drachen + Magie.
2) Der Schreibstil versucht zwanghaft komisch zu sein.
3) Ein wenig mehr Infos im allgemeinen wären nett gewesen.
4) Zoe ist einer Namensvettern SEHR ähnlich *hust*
5) Das Ende war…offen.


Fazit

Wie ihr schon lesen könnt, bin ich bei diesem Buch sprichwörtlich zwiegespalten. Es ist nämlich so, dass ALLES war ich wirklich toll an der Geschichte fand, später zu dem wurde, was mich richtig gestört hat. Wenn ich das Buch mit einem Flugzeug vergleichen würde, dann würde sagen: der Start war furios und dann kam die Bruchlandung…

Zunächst einmal war ich SO positiv überrascht und dadurch gut gelaunt gestimmt, dass das Buch kein typisches Camp/Akademie Buch ist, auch, wenn das in der Beschreibung steht. Das Camp in das Zoe geht, ist eher so was wie ein Familienausflug in die Berge, wo die Kinder von den Erwachsenen lernen und dabei getestet werden und zwar in Team-Work. Ich war echt glücklich, dass einem hier nicht das 0/8/15 Standart Programm vor die Nase gesetzt wurde.

Zoe war zu Beginn auch wirklich sympathisch. Sie ist eben einer dieser sarkastischen und pfiffigen Mädchen, die einem mit ihren Gedanken zum laut lachen bringen können. Im Verlauf des Romans, stellt sie immer 5 Fakten zu bestimmten Themen vor und das mochte ich auch, es war mal etwas anderes.

Leider fällt dadurch der Fokus nur auf ganz wenige Dinge und das ganze Drumherum wird völlig außer Acht gelassen. Man erfährt zwar etwas über Zoes Familie und die Drachen – mal nebenbei: Zoe kann sich in einen Drachen verwandeln und besitz dadurch ein par magische Kräfte – und wer jetzt sagt: öh, Firelight, dem sage ich öh, American Dragon (diese Disney Serie gabs schon Jahre vor Firelight).  An vielen Stellen wirkt der Humor im Buch auch total aufgesetzt, wenn Zoe versucht irgendwie „cool“ dazustehen, was einfach die Stimmung zerstört hat.

Zudem (einige haben es vielleicht schon erraten) benimmt sich Zoe, bei dem Kontakt zum anderen Geschlecht wie eine Zoe. Eine House of Night Zoe. Und ich will damit keinen Fans zu Nahe treten aber, Tatsache ist: 1. Zoe findet alle Kerle heiß. 2. Zoe schmachtet alle Kerle an und denkt über alle Kerle nach. 3. Zoe hat nichts dagegen mehrspurig zu fahren. Das war einfach unnötig und da dies knapp nach Start der Geschichte passiert, eben die oben genannte Bruchlandung. Außerdem denk Zoe nur in Schubladen. Das war schrecklich! Ich habe selten so ein Klischee-Denken bei einem Charakter gelesen. Zoe urteilt so vorschnell über alles und jeden, dass sie eine ordentliche Lektion in Sachen Respekt und Individualität vertragen könnte.

Mal abgesehen von den Schmachtanfällen, Herumgeknutsche und dem „nicht-denken“ war das Buch nämlich durchaus gut umgesetzt. Vor allem das Ende war überraschend.


Wertung

4/10


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