Montag, 30. Dezember 2013

[Aktion] Lesen bis der Himmel Funken sprüht!


Wie wir alle wissen, steht das neue Jahr schon mit einem Fuß in der Tür. Ich wurde neulich auf einem Blog aufmerksam, den ich noch gar nicht kannte und dessen Inhaberin eine ziemlich coole Idee hatte. Ich weiß, viele von euch feiern wahrscheinlich wild durch die Gegend, aber vielleicht gibt es auch ein paar Leute, die das - so wie ich - satt haben? Dann solltet ihr euch für die Lesenacht anmelden! ;) Lesen, bis der Himmel Funken sprüht!

Das klingt nicht nur schön, sondern ist eine gute Möglichkeit um Zeit zu überbrücken.

Beginn: 19 Uhr/ Ende: 23:30 Uhr

Regeln gibt es keine :D

Ich werde meine Nasen auf jeden Fall in ein Buch stecken und hoffe, dass ich auch ein paar Updates posten kann. Meine Familie kann nämlich ganz schön ablenken ;-)

Alle, die mal bei Lesekatze vorbeischauen möchten, können das *HIER* tun.

Sonntag, 29. Dezember 2013

[Keine Rezension] The Ward, A Breath of Frost & Unhinged


Keine Rezension ist eine Kategorie auf meinem Blog, um Bücher ganz kurz und knapp zu bewerten. Da ich sehr viel lese, finde ich nicht immer Zeit für Rezensionen und manchmal reichen die Gedanken nicht einmal fürs Bookish Fact Battle, aber da sind sie trotzdem…





Sixteen-year-old Ren is a daredevil mobile racer who will risk everything to survive in the Ward, what remains of a water-logged Manhattan. To save her sister, who is suffering from a deadly illness thought to be caused by years of pollution, Ren accepts a secret mission from the government: to search for a freshwater source in the Ward, with the hope of it leading to a cure. However, she never expects that her search will lead to dangerous encounters with a passionate young scientist; a web of deceit and lies; and an earth-shattering mystery that’s lurking deep beneath the water’s rippling surface.



The Ward ist ein ziemlich gutes Buch. Ich würde vielleicht nicht sagen, dass es demnächst zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört, aber der Roman hat mich von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten und war spannender als spannend. Ren ist ein fantastischer Charakter, mit allem, was eine Protagonistin so braucht. Sie ist sehr mutig, eine taffe Rennfahrerin (und dadurch ziemlich cool!), hat ein starkes Durchsetzungsvermögen, ist ihren Freunden gegenüber loyal und auch, wenn jemand Tolles daherkommt sterben ihr nicht gleich die Gehirnzellen ab. Ich mochte Ren vom Fleck weg. Die Art und Weise wie Autorin Jordana Frankel ihre Rennen beschreibt sind genial - schon in den ersten Kapitel geht Ren fast drauf!

Das Buch beschäftigt sich aber weniger mit den Rennen als ich angenommen hatte. Es geht mehr um einen Virus, der Krebs und andere Krankheiten erzeugt und den Mangel an Trinkwasser, der die Leute verrückt werden lässt. Obwohl alle Charaktere im Buch sehr jung sind, wurde immer logisch erklärt, warum sie bestimmte Dinge tun/Aufgaben übernehmen. Sie sind eben nicht nur die Besten, wie das bei vielen Romanen im Sinne von seht-meine-hochbegabten-Charaktere-an der Fall ist. Hier war alles durchaus nachvollziehbar. Es ist auch gar nicht so, dass Ren und ihre Freunde die Welt retten müssen, sondern vielmehr geben sie ihr bestes, um sich gegenseitig zu unterstützen. 

Dystopisch angehaucht trifft es hier am besten, denn im Setting ist die Idee, das Schmilzen der Polarkappen, die alles überflutet haben, weshalb viele Städte unbewohnbar sind und es eben kaum normales Wasser gibt. Es gibt Quarantäne für die Kranken und in der Regierung sind die Machenschaften auch nicht immer rein. Trotzdem war das Konzept angenehm zu lesen, weil es mal nicht um Mädchen gegen Rebellen und Diktatoren ging. Ren versucht in erster Linie ihre kranke Schwester und sich zu versorgen und gerät dabei zwischen unterschiedliche Interessen, verschiedener Partein. Die neuen, eingebrachten Ideen hier waren ziemlich interessant, zumal man hier einen Genre-Mix zu lesen bekommt.

Eine Romane gibt es nur klein am Rande, was ich super fand, da sich die Handlung innerhalb weniger Tage abspielt. Gegen Ende dreht sich das Rad ununterbrochen und man nicht mehr wo einem der Kopf steht. Wer ist Freund, wer ist Fein? Tolle, die Wendungen überraschen. 

The Ward ist durchgehend unterhaltsam, wenn der Mittelteil auch ein klein wenig gestreckt wirkt. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil der Trilogie und empfehle das Buch klar weiter! Ihr mögt abwechslungsreiche Geschichte? Dann seid ihr hier genau richtig.







In 1814, three cousins-Gretchen, Emma, and Penelope-discover their unknown family lineage of witchcraft. Beyond the familiar manicured gardens and ballrooms of Regency London, a dangerous, alluring new underworld visible only to those with power is now open to the cousins.  But unbeknownst to them, by claiming their power, the three cousins have inadvertently opened the gates to the Underworld. Now the dead, ghouls, hellhounds-and the most terrifying of all: the spirits of dark witches known as the Greymalkin Sisters-are hunting and killing young debutante witches for their powers.  And, somehow, Emma is connected to the murders...because she keeps finding the bodies. Can the cousins unravel the clues and mystery behind their heritage and power before their gifts are stripped away ...or even worse, another witch is killed?



Alyxandra Harvey konnte bisher mit Ausnahme eines Buches (Stolen Away) jedes Mal bei mir so richtig punkten. Auch der Auftakt ihrer neuen Trilogie rund um drei Cousinen, die entdecken, dass sie Hexen sind, hat mich wirklich begeistert. Ich weiß auch nicht, wie diese Autorin es immer wieder schafft aus den ausgelutschesten Themen etwas Cooles zu machen. Hexen hatte ich, genau wie Vampire eigentlich schon aufgegeben, aber siehe da: Fail! A Breath of Frost zeichnet sich besonders durch drei Dinge aus: 1) Der Schreibstil. Ich fand schon immer, dass die Autorin toll schreiben kann, aber hier hat sie noch mal tiefer in die Kiste gegriffen und mehr an ihrem Stil gefeilt. Vielleicht liegt das auch an der Zeit, in der die Geschichte spielt, aber mit kam alles eleganter und detaillierter vor als sonst und das mochte ich sehr gerne. 2) Die Charaktere. Leute, die schon mal etwas von AH gelesen haben, wissen, dass es bei ihr nie einen kleinen Kreis an Figuren gibt, sondern immer gleich dutzende. Hier begrenzt sich das mal mehr oder weniger auf eine Hand voll, weshalb man diese im ersten Buch auch gleich viel besser kennenlernt. Emma ist die Haupterzählerin der Handlung, auch, wenn ihre Cousinen ebenfalls den Plot voran treiben. Ich mochte sie unheimlich gerne.

Genau wie bei ihren Cousinen und auch diversen Nebencharakteren brauchte ich kaum einen Satz und schon waren sie mir sympathisch. Das ist eine Kunst die AH beherrscht :) 

3) Die Handlung. Die war nämlich etwas ausgefallener als angenommen. Es gibt eine Schule für Hexen! Ich meine: HURRAY! Nach Hogwarts wurde es doch endlich mal wieder Zeit für so etwas Geniales. Das Buch kann man gut in Parts unterteilen: Die Cousinen finden heraus, dass sie anders sind, die drei lernen mit ihren Kräften umzugehen, BAM fettes Finale. Ich konnte mich während keiner der drei Phasen vom Buch losreißen. Das bedeutet, ich war hin und weg und total in der Story versunken. Dabei ist das Buch jetzt nicht übermäßig tiefgründig, aber einfach spaßig, spannend und spektakülär! :P

Einige, kleine Liebesgeschichten, aber besonders die von Emma versüßen einem die ganze Hexenjagdt und den Kampf gegen das Böse noch dazu. Ich hatte echt kaum etwas auszusetzen an dem Konzept, dass hier wunderbar umgesetzt wurde. Einziges Manko: Zwischenzeitlich wuselten mir zu viele unbedeutende Charaktere in Nebenhandlungen auf einem Fleck herum, das hat etwas meinen Lesefluss gestört. 







Alyssa Gardner has been down the rabbit hole and faced the bandersnatch. She saved the life of Jeb, the guy she loves, and escaped the machinations of the disturbingly seductive Morpheus and the vindictive Queen Red. Now all she has to do is graduate high school and make it through prom so she can attend the prestigious art school in London she's always dreamed of. That would be easier without her mother, freshly released from an asylum, acting overly protective and suspicious. And it would be much simpler if the mysterious Morpheus didn’t show up for school one day to tempt her with another dangerous quest in the dark, challenging Wonderland—where she (partly) belongs.

As prom and graduation creep closer, Alyssa juggles Morpheus’s unsettling presence in her real world with trying to tell Jeb the truth about a past he’s forgotten. Glimpses of Wonderland start to bleed through her art and into her world in very disturbing ways, and Morpheus warns that Queen Red won’t be far behind. If Alyssa stays in the human realm, she could endanger Jeb, her parents, and everyone she loves. But if she steps through the rabbit hole again, she'll face a deadly battle that could cost more than just her head.



Splintered sollte eigentlich ein Einzelband werden, aber nachdem Erfolg dieses Buches, wurde dann aus dem Buch eine Trilogie und Unhinged ist der zweite Teil. Ich fand den ersten Band einfach so geil, dass ich natürlich auch ein weiteres Buch von A.G. Howard lesen musste, aber...aber...aber...zunächst sollte ich vielleicht sagen, dass ich den zweiten Teil nach Alice im Wunderland nicht gelesen habe und daher dieses Mal nicht beurteilen kann, ob die Autorin ihre Geschichte wieder an die Grundhandlung angelehnt hat. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen, weil die vielen ausgefallenen Ideen wirklich klasse waren.

Ich glaube, mein größtes Problem hatte ich einfach mit Morpheus. Er war ein Charakter, denn ich im ersten Teil interessant fand, aber auch als Störfaktor empfand. Die Sache ist die, hier ist er neben Alyssa mehr involviert als jeder andere und Bingo: Das mochte ich nicht. Morpheus ist kein schlechter Charakter. Im Gegensatz, er ist gut ausgearbeitet, aber ich komme auf seine manipulative Art einfach nicht klar und was ich noch weniger begreifen konnte war, wie Alyssa wegen ihm einen Fehler nachdem anderen begeht. Dabei fing das Buch durchaus vielversprechend an. Ich liebe den Schreibstil der Autorin, ihren Blick auf das Außergewöhnliche und ihre Art Ereignisse kunterbunt zu gestalten! Davon gab es hier eine Menge. Nichts scheint bzw. ist normal und man rutscht von Spannung, zu Romantik zu Drama ab - Das war wirklich fantastisch. Wäre es so weiter gegangen, dann hätte Unhinged mich ganz klar überzeugt. Alyssa ist dem Wunderland nicht so fern wie sie denkt. Seltsame Träume suchen sie heim und plötzlich sind Königin Red, Morpheus und andere Gestalten in der realen Welt und beeinflussen und gefährden ihr normales Leben.

Die vielen Konflikte waren sehr gut in Szene gesetzt, kein Zweifel, aber mir hatte das Buch einfach zu viel von dem typischen Urbanfantasy Roman. Morpheus kommt als Bad Boy an ihre Schule, es gibt ein unnötiges Liebesdreieck und Alyssa lässt sich zu sehr beeinflussen. Vorher war sie immer unabhängig und stark, aber hier handelt sie manchmal gegen jede Logik. Das fand ich sehr schade, weil mir das viel vermiest hat. Was mich allerdings richtig genervt hat war der ganze Mittelteil, in dem es nur Gejammer und Betrug und Gefahren gab, die man mit ein bisschen Verstand hätte verhindern können. 

Alles in allem war das Buch nicht schlecht, aber es hat viel von dem Charme eingebüßt der gegen jeglichen Mainstream ging, den ich bei Splintered so sehr geliebt habe. Trotzdem weiß ich, die Autorin kann es besser und ich warte neugierig auf den Abschluss der Reihe :)




[BUCHREZENSION] Hysteria


Titel: -
OT: Hysteria
Autor/in: Megan Miranda
Genre: YA, Thriller, Mystery
Buchreihe: Nein!
Quelle: Weihnachtsgeschenk :-)
Englisch-Schwierigkeitsgrad:







Megan Miranda is the author of Fracture. She studied Biology and Anthropology at Massachusetts Institute of Technology, where she twice won a coveted award for research in Bioengineering. She lives in North Carolina with her husband and two young children. http://www.meganmiranda.com



Deutsch
Noch nicht erschienen.
Genaueres unbekannt!

Englisch
Gebunden/ 13,10€
Taschenbuch/ 7,20€
Seiten: 326
Verlag: Walker






Seichter Mystery-Thriller, ohne Tiefgang und sympathische Charaktere.


Kurzbeschreibung

Mallory killed her boyfriend, Brian. She can't remember the details of that night but everyone knows it was self-defense, so she isn't charged. But Mallory still feels Brian's presence in her life. Is it all in her head? Or is it something more? In desperate need of a fresh start, Mallory is sent to Monroe, a fancy prep school where no one knows her . . . or anything about her past.But the feeling follows her, as do her secrets. Then, one of her new classmates turns up dead. As suspicion falls on Mallory, she must find a way to remember the details of both deadly nights so she can prove her innocence-to herself and others.
Buchgestaltung
Ich finde das Cover wirklich cool. Leider passt es nicht ganz zum Inhalt, aber man könnte es symbolisch für das sehen, was Mallory durchmacht. Der Titel ist dafür richtig gut gewählt, aber die Erklärung dazu erfolgt erst im Buch.
Meinung

Hysteria ist ein Buch, das ich unglaublich lange lesen wollte. Ich weiß, das behauptet man als Leserin von vielen Werken, aber irgendetwas an der Story hat mich immer interessiert. Hier ist mal wieder der Fall eingetroffen: Gute Idee, aber viel Potenzial verschenkt. Ja, ich kann es selber nicht mehr hören. Aber, aber, aber...in diesem Roman konnte ich jedoch an so vielen Stellen „abers“ einsetzten, dass ich auch ganz genau weiß, was ich an dem Buch mochte und was nicht, wobei die negativen Argumente, die den „abers“ folgen weitaus mehr sind – das wusste ich schon vorher.

Wenn man den Klappentext liest, dann erwartet man (mal ohne jetzt zu hohe Hoffnungen zu haben) doch wirklich einen Jugendtriller, in dem es um drei Konflikte geht: 1) Mallory hat ihren Freund umgebracht. 2) Mallory kommt an eine neue Schule. 3) Mallory wird dort mit einem weiteren Tod konfrontiert und erneut des Mord beschuldigt, weshalb sie herausfinden muss, was in beiden Fällen geschah. Exakt so stellt der Klappentext das Buch dar, aber die Realität sieht wirklich anderen aus. Die ersten Kapitel mochte ich sehr gerne.

Ich fand Megan Mirandas Schreibstil wirklich richtig passend für so eine Art von Geschichte, denn mit den kurzen Sätzen und den Betonungen auf Gefühlen kam bei mir direkt Atmosphäre auf. Ich hatte von Anfang an befürchtet, dass der Roman in die „Academy-Schublade“ zu stecken sei und das war auch nicht der Fall. Das lag jedoch nicht an der tollen Geschichte, sondern daran, dass die Autorin zu wenig beschreibt, damit überhaupt das Academy-Feeling annähernd aufkommt. Man erfährt sofort zu Beginn, dass Brian tot ist, weiß aber nicht genau, was geschehen ist und Flashbacks entführen uns zurück zur wahren Geschichte, die leider nicht sonderlich spannend ist. Mallory landet in Monroe (der neuen Schule) und bis der nächste Mord geschieht muss man sage und schreibe über Seite 200 lesen. Also echt mal, ist das ein fetter scheiß Spoiler vom Verlag oder was?!

Die verschiedenen Ereignisse haben auch gar nichts miteinander zu tun. Man könnte meinen, hier ginge ein Killer um oder dergleichen, der es auf Mallory abgesehen hat, aber das war nicht der Fall. Stattdessen sind beide Geschichte sehr durchschaut, knapp aufgeklärt und von Spannung war nirgends eine Spur. Es war als wolle die Autorin uns jedes Mal eine Leiche vor die Füße werfen, wenn gerade mal nichts anderes geschah. Und das „Andere“ sah wie folgt aus: Mallory, die keine Freunde findet (Allgemein werden nur 4 Personen außer ihr erwähnt, gibt es da keine anderen Schüler oder was?). Mallory, die einen alten Freund wieder trifft und mit ihm zusammenkommt (Leider keine Romanze, denn bis auf einen Kuss wird nichts an Gefühlen oder Dialogen ausgtauscht, was mega hyper seltsam war!). Mallory nimmt jeden Abend eine Schlaftablette (Weshalb sie sich nie an bestimmte Dinge erinnern kann und mal im Ernst, wer würde die Dinger dann überhaupt nehmen?)

Mal abgesehen davon, hatte das Buch immer so kleine paranormale Elemente, von denen man sich als Leser fragte, ob es nun echt geschah oder Mallorys Halluzinationen entsprang, was ich wirklich ziemlich gut gemacht fand. Besonders einige Stellen, in denen sie selber fest von der Wahrheit überzeugt ist, waren wirklich unheimlich und haben die Neugier für das Ganze wieder aufleben lassen.

Leider kann ich zu den Charakteren kaum etwas sagen. In diesem Buch gibt es kaum etwas, dass sie tun außer im Unterricht zu sitzen. Es werden keine Beziehungen eingegangen, keine Entwicklungen gemacht und zusammenfassend könnte man sagen, sind die Charaktere einfach nur namentlich anwesend, was sehr schade war. Mallory selbst ist auch einfach nur da. Man erfährt nichts über sie, außer, dass sie eine beste Freundin und Eltern hat und mal ehrlich? Ist nicht gerade so, als würde sie das von einer Bella Swan unterscheiden, die so interessant ist wie eine Fliege.



Hysteria überrascht vielleicht nicht negativ durch eine Dreieckskiste, schlechte Dialoge und Schüler mit besonderen Gaben, aber dadurch ist dieser Mystery-Thriller nicht gerade ein Paradebeispiel für ein gutes Buch. Die Idee hatte Potenzial, ABER das wurde verschenkt. Es gab ein paar gute Szenen, ABER die konnten nicht den Mangel an Spannung und Mitgefühl wettmachen und letzten Endes würde ich das Buch auch nicht wirklich weiter empfehlen. Vielleicht sind andere Romane der Autorin besser, denn gut formuliert schreiben kann sie zumindest.



Freitag, 27. Dezember 2013

Der bookishe Jahresrückblick 2013 & eine Buch/DVD Verlosung



Zum Ende eines Jahres hin, möchten wir doch alle, über die Bücher sprechen, die uns bewegt, enttäuscht und die wir geliebt haben. Der bookishe Jahresrückblick ist ein Best-Off vieler bekannter und neuer Fragen, die euch und mir dabei helfen einen schönen Überblick über 2013 zu gewinnen! Zwölf Monate – zwölf Fragen…

Ihr seid herzlich dazu eingeladen mitzumachen! :-)




EINS: Welches ist das beste Buch, das du 2013 gelesen hast?
(Bis zu drei Bücher sind erlaubt!)



Midnight City war eine mega Überraschung für mich! Der erste Teil der Conquered Earth Reihe hat mich jede einzelne Seite gefesselt und mich maßlos begeistern können :D Rezension *hier* Boundless war für mich der perfekte Abschluss meiner Lieblings Romantasyreihe <3 a="" href="http://tanjaisaddictedto.blogspot.de/2013/02/buchrezension-boundless.html" rezension="">hier
* und Skulduggery ist ungeschlagen DAS Buch des Jahres. Die Reihe ist einfach mega genial! Rezension *hier*



ZWEI: Welches ist das schlechteste Buch, das du 2013 gelesen hast?
(Bis zu drei Bücher sind erlaubt)


Schatzekisten-Bücher, die ich echt zum Brechen fand. Lustige Pony-Rezension in Reihenfolge der Bilder: 1 *klick* 2*klick* 3 *klick* Was soll ich sagen? Verdammten Mist musste ich 2013 lesen und meistens habe ich das nur für EUCH getan, jaaaaaa xDD



DREI: Auf welches Buch hast du dich 2013 am meisten gefreut?



Langweilig, ich weiß, aber Derek Landy steht eben weit oben :-)




VIER: Welches Buch wolltest du 2013 unbedingt lesen, hast es aber 
nicht geschafft und wirst das daher 2014 nachholen?

Das Buch wurde mir mit eifriger Brutalität immer wieder von zwei Freundinnen empfohlen. Bei mir liegt es als Ebook in der Schublade, aber ich konnte mich bisher nicht aufraffen, es zu Lesen xD Dabei soll es verdammt gut sein und mein Leben verändern :D



FÜNF: Nenne zwei Bücher. Eines von dem du 2013 negativ 
und eines von dem du 2013 positiv überrascht worden bist!




Joss Stirling hatte ich nach Finding Sky schon aufgegeben, aber der zweite (und auch dritte) Teil hat mir wahnsinnig gut gefallen und konnte mein Herz erobern! Die Auslese war für mich einfach der Schocker schlechthin. Ich bin immer noch der Meinung, dass 95% darin von Panem geklaut wurde -_-



SECHS: Was war dein Lieblingscover 2013?
(Nur ein Buch erlaubt!)


Es gab schon einige Kandidaten, die sich diesen Titel verdient hätten, wie z.B. These Broken Stars, aber die eng. Cover von Rachel Hawkins finde ich einfach mega genial, daher habe ich mich für das Spin-Off entschieden. Passt perfekt zum Buch und ist einfach Kick-Ass!



SIEBEN: Welcher Autor (egal ob dir bereits bekannt oder nicht) hat sich 
den Titel Lieblingsautor 2013 deiner Meinung nach verdient?




Damit ich nicht wieder ganz laut ... schreie, habe ich mir überlegt, jemanden anderen diesen Titel zu geben. Splintered war eines meiner Jahreshighlights und A.G. Howard ist sehr talentiert, daher bekommt sie den Titel :) Auch, wenn mir der Folgeband nicht mehr so wahnsinnig gut gefiel, ist die Autorin ein sypathischer Mensch und hat einen genialen Schreibstil. Diese Nacherzählung von Alice im Wunderland solltet ihr euch dringend merken! 



ACHT: Welches Buch hatte 2013 den größten Einfluss auf dich?
(Egal ob negativ oder positiv)



Dieser Kinderbuchklassiker ist eines meiner Lieblingsbücher schlechthin. Als Kind habe ich es zum ersten Mal entdeckt und es immer wieder mit meiner besten Freundin gelesen. Dieses Jahr habe ich es noch einmal gelesen und war wieder hin und weg. Ich finde die Botschaft im Roman wunderbar und jedes Mal muss ich am Ende heulen :P Den größten Einfluss hatte es wohl auf mich, weil mich die Geschichte wieder daran erinnert hat, dass sich Erfolg nicht an der Anerkennung anderer misst, sondern der eigenen Zufriedenheit. Jedes Mal, wenn ich einen schlechten Tag hatte, war diese Geschichte irgendwie mein Begleiter. Klint ziemlich kitschig, ist aber wahr. 



NEUN: Welcher deiner Posts, hat 2013 das meiste Feedback bekommen?

An erster Stelle liegt genau wie letztes Jahr mein "Academy-Post" *klick* in dem ich Akademie/Schul Bücher so richtig in den Dreck ziehe. Ich hab keine Ahnung, warum der immer noch so beliebt ist, aber jeden Monat bekommt er ziemlich viele Klicks. Ich denke, dass hat irgendwas mit der Bildersuche bei Google zu tun xD Das meiste Feedback in Form von Kommentaren hat jedoch mein Post zu "Bevor ich sterbe" bekommen. Zumindest so weit ich das beurteilen kann xDD *klick* Was lerne ich daraus? Das ich ein lustiger Mensch bin, der lustige Leser hat, die lustige Rezensionen mögen :)



ZEHN: Was hat dich 2013 Bücher betreffend so richtig rasend gemacht?
(Z.B. Cover-Change, Reihenabruch etc.)



Eine ganze Menge hat mich wirklich genervt. Alles aufzuzählen würde aber etwas zu lange dauern. Mein Top Highlight von 2013 ist aber die Buchverfilmung von Rubinrot. Ich weiß, dass viele den Film sehr mochten und möchte denjenigen gar nicht den Spaß daran verderben, aber nachdem ich den Film ein zweites Mal zu Hause geschaut habe, bin ich mir sicher, dass ich den NIE WIEDER anschauen kann. War in meinen Augen der totale Flopp :(

Das Blöde an Buchverfilmungen ist, dass sie einem immer im Gedächtnis bleiben, selbst, wenn man das Buch liest so hat man dann doch die Filmdetails vor Augen...



ELF: Was war Blogtechnisch dein größter Erfolg 2013?
(Darunter könnt ihr so ziemlich alles fassen)

Das mein Blog ein weiteres Jahr feiern konnte, wahrscheinlich :D Bei all den neuen Blogs die es so gibt, frage ich mich auch sehr oft, wo all die neuen Leser herkommen. Inzwischen habe ich fast 600 und auch, wenn ich mir nicht sehr viel aus Zahlen mache, so bin ich total aus dem Häuschen, wenn ich daran denke, dass so viele von euch meinen Blog lesen. Ich habe auch den Eindruck gewonnen, dass viele Leute mich und meine Meinung sehr schätzen und auch, wenn das Ganze "nur" virtuell abläuft, so ist das ein tolles Gefühl. Aus diesem Hobby ist inzwischen mehr für mich geworden, weil ich Bloggen verdammt gerne tue und ich es richtig liebe mich mit anderen auszutauschen. Ich kann mir momentan nicht vorstellen, dass mich mein Blog irgendwann nicht mehr interessiert :D Deshalb danke an alle, die meine Posts gerne lesen oder über meine Witze lachen, dass ist die beste Motivation ever!



ZWÖLF: Was war deiner Meinung nach die beste Buchverfilmung 2013?
(Bis zu drei Filme dürfen genannt werden)



Catching Fire war für mich echt perfekt. Naja, nicht zu 100%, aber zu 99,9%. Der Film hat mich im Kino sprachlos gemacht, mich zum Weinen gebracht und nach mehrmaligen Sehen, komme ich noch immer nicht darüber, den Film als für etwas anderes als genial zu halten. Ich kann auch gar nicht viel dazu sagen. Einfach unendlich gut gemacht, talentierte Schauspieler und die beste Buchverfilmung überhaupt.


Liebe. Jaaa, 2013 war das Jahr, in dem ich Romantasy für mich entdeckt habe und vielleicht fand ich den Film, der in Amerika eher ein Flopp war deshalb so super, obwohl ich Band 1 der Reihe gar nicht so sehr mochte. Auch hier fand ich die Besetzung einfach unschlagbar und die Umsetzung sehr gelungen. Ich könnte ihn immer wieder sehen und habe ihn mir sogar sofort auf DVD gekauft und das mache ich ehrlich gesagt nie bei Filmen xD


Ich = Kein Twilight Fan, aber Seelen, YAY! Das Buch fand ich wirklich super und auch den Film konnte ich viel abgewinnen. Bei der Dicke des Buches wurde leider viel weg gelassen, aber trotzdem haben die Schauspieler und das Drehbuch viel herausgerissen und konnten mich wirklich überzeugen.



BONUS-FRAGE: Was hast du abschließend zum Buchjahr 2013 zu sagen?


Das Jahr ist ja noch nicht vorbei und bei solchen Fazit Sachen bin ich nie wirklich der große Redner gewesen. Wie immer ist mir die Buchmesse in Frankfurt in sehr guter Erinnerung geblieben und ich bin total vernarrt in einige Blogger, die ich dort kennenlernen durfte - ja, ich meine DICH und DICH! xD So, fühlt euch jetzt (alle) mal angesprochen da draußen. Ich habe viele nette Bekanntschaften gemacht, Freundschaften vertieft und tolle Bücher entdeckt. Als Blogger komme ich mir immer wie eine Doppelagentin vor, weil ich mich fühle als habe ich neben dem Real-Life noch ein Non-Real-Life mit euch :D 

Ein weiteres Highlight ist übrigens das Erscheinen meines zweiten Romans.


Tatdaaaaaaaaaaaaa :) 

Noch ist das Buch leider nicht zu haben. Die Veröffentlichung hat sich durch ziemlich viele "Probleme" verschoben und ich hoffe gaaaaaanz doll, dass es Anfang Januar zu haben sein wird. Es ist nämlich so weit alles fertig. Und wer sich jetzt denkt: Was, Buch? Ja, genau. Ich + Buch = Autorin. Von diesem Goldstück werdet ihr in Zukunft noch einige zu hören bekommen. Jaaa! Ich werde euch zuspammen, bis ihr an nichts anderes denkt xD




Zum Abschluss möchte ich etwas verlosen. Ich weiß, dass es viele Gewinnspiele in der Weihnachtszeit gab, aber ich hatte einfach spontan Lust dazu und dachte, ich verknüpfte das ganze mit diesem Post. Als kleines Dankeschön für das tolle Lesejahr! ;)

Was gibt es zu gewinnen?

Ganz einfach. Alles, was in diesem Post an Buch oder Film Erwähnung gefunden hat! Das bedeutet, der Gewinner/die Gewinnern, darf sich eines der Bücher aussuchen, die ich vorgestellt habe oder einen der Filme, die ich vorgestellt habe. Bei Buchreihen gerne auch den ersten Teil UND es spielt keine Rolle, ob nun englische oder deutsche Ausgabe, Hardcover oder Taschenbuch - das bleibt dann euch überlassen.

Wenn ihr mitmachen möchtet, dann sucht euch eine der Frage aus diesem Post aus und beantwortet sie in einem Kommentar. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr einen Satz schreibt oder einen halben Roman. ABER, ihr solltet Leser meines Blogs sein, denn ich würde mich gerne bei den Leuten bedanken, die mich durchs Jahr begleitet haben. 

Teilnahmeschluss ist der 26. Januar 2014, 00:59 Uhr!

Ich bin gespannt auf eure Antworten!




Donnerstag, 26. Dezember 2013

[BUCHREZENSION] These Broken Stars



Titel: -
OT: These Broken Stars
Autor/in: Amie Kaufman u. Megan Spooner
Genre: YA, Sci-Fi, Fantasy
Buchreihe: Starbound #1
Englisch-Schwierigkeitsgrad: 







Amie Kaufman and Meagan Spooner are longtime friends and sometime flatmates who have traveled the world (but not yet the galaxy), covering every continent between them. They are sure outer space is only a matter of time. Meagan, who is also the author of the SKYLARK trilogy, currently lives just outside DC, while Amie lives in Melbourne, Australia. Although they currently live apart, they are united by their love of space opera, road trips, and second breakfasts. You can find them on Twitter at @AmieKaufman and @MeaganSpooner.



Deutsch
Noch nicht erschienen.
Genaueres unbekannt!

Englisch
Gebunden/ 13,10€
Seiten: 385
Verlag: Hyperion








Nicht schlecht, aber auch nicht gut. Ich weiß nicht so recht...


Kurzbeschreibung

It's a night like any other on board the Icarus. Then, catastrophe strikes: the massive luxury spaceliner is yanked out of hyperspace and plummets into the nearest planet. Lilac LaRoux and Tarver Merendsen survive. And they seem to be alone.

Lilac is the daughter of the richest man in the universe. Tarver comes from nothing, a young war hero who learned long ago that girls like Lilac are more trouble than they're worth. But with only each other to rely on, Lilac and Tarver must work together, making a tortuous journey across the eerie, deserted terrain to seek help.

Then, against all odds, Lilac and Tarver find a strange blessing in the tragedy that has thrown them into each other's arms. Without the hope of a future together in their own world, they begin to wonder-would they be better off staying here forever?

Everything changes when they uncover the truth behind the chilling whispers that haunt their every step. Lilac and Tarver may find a way off this planet. But they won't be the same people who landed on it.
Buchgestaltung
WUNDERSCHÖN! Ein echtes Cover-Highlight :-)
Meinung

These Broken Stars war jetzt gegen Ende des Jahres echt DAS Buch, welches ich unbedingt haben musst. Viele Rezensionen waren so schwärmerisch formuliert, dass ich es kaum erwarten konnte, das Buch in meine Finger zu bekommen. Die Ernüchterung kam schnell. Kaum hatte ich die ersten Kapitel gelesen, legte sich ein Schalter in meinem Kopf um und plötzlich wusste ich nicht mehr, was ich überhaupt erwarten solle. Ein Abenteuer? Eine Romanze? Sci-Fi Elemente? Sicher, das Buch hat an einiges Ecken etwas von allem, aber das Gesamtkonzept des Romans ist mir persönlich noch immer nicht ganz schlüssig.

Der Roman beginnt mit der Vorstellung der beiden Protagonisten. Tarver ist ein Mayor, der aus niederen Verhältnissen stammt, auch, wenn er sich durch seine Arbeit einen guten Ruf als Held eingehandelt hat. Lilac ist ein Mädchen aus reichem Haus und Tochter eines Mannes, dem die halbe Galaxie gehört. Sie beiden sind auf einem Schiff unterwegs, dass während des Flugs in Turbulenzen gerät und daraufhin abstürzt. Beide schaffen es gemeinsam sich in ein Schuttle zu retten und landen so nicht samt der anderen Leute auf dem fremden Planeten, sondern allein. Dann beginnt der Kampf ums Überleben, bei dem beide sich immer näher kommen.

Das klingt alles nicht schlecht, oder? Aber, um es mal ganz sachlich auszudrücken, die beiden Figuren wandern ungelogen 300 Seiten über den Planeten, während kaum etwas geschieht. Zu Beginn ist alles noch Neuland und recht spannend, weil man sich fragt, was als nächstes geschehen mag. Es gibt einige kleine Schwierigkeiten, den Übergriff eines Monsters und unheimliche Wesen, die beide zu beobachten scheinen, aber mehr passiert leider nicht. Die beiden Perspektiven hingegen fand ich ganz gut. Man erfährt so etwas über beide Charaktere, aber meines Empfindens nach wird nicht wirklich viel verraten. Ich konnte mir kein besonders gutes Bild machen. Ehrlich gesagt fühlte ich mich beim Lesen ziemlich...leer. Ein anderes Wort beschreibt meine Situation kaum besser. Wie bei einer Durchzug-Unterhaltung gingen Informationen ins eine Ohr rein und aus dem anderen wieder raus. Woran das lag? Vielleicht am Inhalt der Informationen. Spekulationen, die Sorge um knapp werdende Nahrung oder die falschen Schuhe zur Wanderung waren nicht gerade das, was ich erwartet hatte zu Lesen. Dafür, dass beide auf einem fremden Planeten gestrandet sind, waren mir viel zu wenig Beschreibungen des Settings dabei.

Allgemein war das so eine Sache, die ich kaum mochte. Viele Leute fanden eben gerade den Weltenentwurf so super klasse, aber ich bin mir etwas unsicher, was das Ganze betrifft. Die Leute fliegen mit Schiffen durchs All, es gibt ein paar modernisierte Gerätschaften, aber mehr erfährt man leider nicht. Vielleicht hat mich das gerade so enttäuscht? Das ich mir mehr dystopische Elemente erhofft habe? Etwas mehr von dem ganzen Sci-Fi Sachen, die es sonst so in Büchern des Genre gibt? Im Grunde geht es in der Geschichte einfach nur ums Überleben.

Die Charaktere waren beide nicht ganz mein Fall, wobei ich Tarver wesentlich interessanter fand als den Gegenpart Lilac. Er hatte durch seine militärische Ausbildung eine ziemlich interessante Art über Dinge nachzudenken und die ganze Situation zu analysieren, nicht zuletzt, weil er für Extremsituationen ausgebildet wurde. Auch die Entwicklung seiner Gefühle für Lilac konnte ich immerhin ansatzweise nachvollziehen, weil sie eben eine verbotene Wirkung auf ihn ausübte. Sie hingegen fand ich einfach blass. Das typische störische Mädchen, dass ein besseres Leben gewohnt ist. Nicht, dass ihr denkt, sie wäre in irgendeiner Weise zickig oder naiv gewesen, nicht wirklich, aber Lilac war sehr...passiv. Ich glaube, dass trifft es recht gut. Während Tarver alles versucht hat, um ihr und sich zu helfen, hat Lilac meistens da gesessen und einfach alles geschehen lassen.

Dementsprechend hat mich auch die Liebesgeschichte nicht ganz packen können. Ich fand es wunderbar, dass es hier nicht schnell voran geht, sondern langsam und realistisch und die ausgetauschten Gesten deshalb so kostbar erscheinen, aber da ich die Charaktere nicht wirklich ins Herz geschlossen habe, ging mir natürlich ihre Romanze auch nicht so nah, wie ich es mir gewünscht hatte.

Erst gegen kurz vor Ende gab es einige Wendepunkte, die mich sehr neugierig gemacht und so richtig in Stimmung gebracht haben. Die darauffolgenden Erklärungen waren für mich zwar öfters etwas verwirrend (ich denke, da folgt in Band zwei mehr zu) aber im Großen und Ganzen waren die letzten Seiten des Buches echt das Beste an der Handlung. Im Prinzip genau das, was ich erhofft hatte. Die Charaktere zeigen Stärke und Durchhaltevermögen, es wird futuristischer und besonders die Sache mit Lilac war ein großartiger Konflikte. Leider konnten diese Punkte nicht mehr das Ruder herumreißen, weshalb ich am Ende ziemlich niedergeschlagen zurückbleibe und der Kauf der Fortsetzung nicht feststeht.



These Broken Stars war einfach nicht Meins. Fans von etwas ruhigeren Geschichten, die sich viel Zeit für die Entwicklung nehmen, würde ich das Buch klar empfehlen. Alle die jedoch mehr erwarten, ein spannendes Sci-Fi Abenteuer zum Beispiel oder vielleicht sogar eine detaillierte Romanze, werden hier wohl enttäuscht sein. Ein Roman, in dem allgemein zu wenig passiert, die Beschreibungen oft weg fallen und nur das Ende wirklich packen kann. Tolles Cover, das seinen Inhalt klar schlägt.