Sonntag, 31. März 2013

[Bookish Fact Battle] Rot wie das Meer



Es kommt immer mal wieder vor, das man für ein Buch nicht allzu viele Worte findet und man es nicht schafft eine ordentliche Rezension zu verfassen. Bookish Fact Battle stellt euch jeweils 5 Gründe das Buch zu mögen und 5 Gründe dies eben nicht zu tun vor.

Welche Seite schneidet am Ende besser ab? :)



Das Buch



Infos

Titel: Rot wie das Meer
Autor/in: Maggie Stiefvater
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Nein!





Worum gehts?

Jedes Jahr im November wird die Insel Thisby von Capaill Uisce heimgesucht, Meereswesen, die in Gestalt wunderschöner Pferde Tod und Verderben bringen. Schnell wie der Seewind und tückisch wie das Meer, ziehen sie die Menschen in ihren Bann. Wie viele junge Männer der Insel fiebert auch Sean Kendrick dem Skorpio-Rennen entgegen, bei dem sie auf Capaill Uisce gegeneinander antreten. Nicht wenige bezahlen dafür mit ihrem Leben. Das diesjährige Rennen aber wird sein wie keines zuvor: Als erste Frau wagt Puck Connolly, sich einen Platz in dieser Männerwelt zu erkämpfen. Sie gewinnt den Respekt von Sean Kendrick, der ihr anfangs widerwillig, dann selbstlos hilft. Schließlich fällt der Startschuss und auch diesmal erreichen viele Reiter nicht das Ziel. Ihr Blut und das ihrer Capaill Uisce färben die Wellen des Meeres rot.


Battle Facts


5 Gründe, das Buch zu mögen…

1) Der Schreibstil - wunderschön!
2) Die spürbare Liebe zu Pferden!
3) Die vielen Infos hinter der Story!
4) Die vielschichtigen Charaktere!
5) Ein herrlich trauriges Ende!


5 Gründe, dies eben nicht zu tun…

1) Die ausführlichen Beschreibungen.
2) Zu viel Nebenhandlung. 
3) Überspitzte Dramen. 
4) Die unspannende Flaute im Mittelteil. 
5) Einfach zu viel PFERD. 



Fazit

Rot wie das Meer war ein Buch auf das ich mich sehr gefreut habe! Besonders nach der Lesung der Autorin auf der Lit.Cologne war ich mir sicher, dieses Buch lieben zu müssen, lag damit aber leider falsch :/ Maggie Stiefvater hat einen wunderbaren Schreibstil und ist für mich eine Wortkünstlerin! Ich kann von ihren Geschichten immer sehr schwer los kommen und das war hier auch der Fall, obwohl besonders das Thema "Pferde" mich nicht sonderlich angesprochen hat. Versteht mich nicht falsch! Im Buch geht es um sehr viel mehr, als nur das Rennen...es geht um Freundschaft, Liebe und Familie und das fand ich schon in der Nach dem Sommer Trilogie so wunderschön umgesetzt, aber hier gab es sehr viele Stellen, die eben auf die Tiere bezogen waren. Besonders da Sean sein "Pferd" so sehr liebt und sich sein ganzes Leben um dieses dreht. Da kommt die Beziehung zwischen Mensch und Tier natürlich nicht zu kurz und mir persönlich ging das Gerede über die "Pferde" nicht so nahe. Ich fand es spitze, wie sehr man auch die Liebe der Autorin zum Thema herauslesen konnte und es war alles andere als schlecht, mich persönlich hat das alles nur einfach nicht so gepackt wie erwartet.

Die Geschichte kam für meinen Geschmack auch viel zu langsam ins Rollen. Die Kapitel aus der Sicht von Sean oder eben Puck waren immer sehr kurz und konnten daher nicht immer Spannung aufbauen. Es hat lange gedauert, bis ich Bezug zu den Charakteren herstellen konnte, was ich sehr schade fand, da ich sie beide doch sehr mochte. Besonders der Mittelteil gleicht einer Flaute, in der sich alles nur um dieselben Informationen aus zwei Perspektiven erzählt, dreht und das mochte ich nicht sonderlich. Toll hingegen war, wie unterschiedlich sich beide Erzähler waren und wie viel Einblick man in deren Leben erhaschen konnte. 

Das Sean durch die Begegnung mit Puck wieder mehr Anteil an den Menschen um sich herum nimmt, fand ich sehr schön gelöst! Die Liebesgeschichte war ebenfalls nicht so ganz überzeugend. Sie war gut zu lesen, so wie das ganze Buch, aber all zu viel steckte nicht dahinter :/ Mir hat hier etwas der Tiefgang gefehlt. Die Annäherung der beiden Charaktere ging mir zu schnell.

Dafür gefiel mir das bittersüße Ende des Romans doch sehr gut! 

Alles in allem war ich leider eher enttäuscht vom Buch. Mir gab es echt zu viel "Pferd" und zu wenig Story neben dem ganzen Thema rund um das Rennen. Es gibt zwar einige blutige und gruselige Stellen, wenn sich die Pferde aus dem Wasser wagen, aber für mein Leserherz war es einfach zu wenig Spannung, um mich dauerhaft an die Geschichte von Sean und Puck fesseln zu können. Nett  - mehr auch nicht, trotz Wortzauber!


Wertung



Kommentare:

  1. Da gehts um Pferde :o Wusste ich gar nicht :D Also runter von der Wuli...ich kann mit Pferden nämlich gar nichtsb anfangen :/

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  2. "Einfach zu viel PFERD" - da musste ich kurz schmunzeln, aber für mich dann wohl wirklich kein Buch! Ich habs noch nie so mit Pferden gehabt.
    Ich lese auch gerade die Shiver-Trilogie der Autorin und muss gestehen, dass mir der Schreibstil ein bisschen ZU geschmückt ist. Daher lasse ich Rot wie das Meer wohl lieber in der Buchhandlung stehen.

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Dankeschön, dass du so lieb bist und Feedback, deine Meinung oder Anregungen hinterlässt! :D

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