Donnerstag, 7. März 2013

[BUCHREZENSION] Mind Games






Titel: ?
OT: Mind Games
Autor/in: Kiersten White
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Gute Frage!








Kiersten White is the New York Times bestselling author of the Paranormalcy trilogy, as well as the psychological thriller Mind Games. Long fascinated by world mythology and ancient religions, she loves Egyptian stories for their epic family struggles and humorous frankness about the things that make people tick. Kiersten lives with her family in San Diego, California.



Deutsch
Noch nicht erschienen.
Genaueres unbekannt!

Englisch
Gebunden/ 9,60€
Seiten: 256
Verlag: Harper Teen







Was?! Das hat Kiersten White geschrieben??? Nie im Leben!



Kurzbeschreibung

Fia was born with flawless instincts. Her first impulse, her gut feeling, is always exactly right. Her sister, Annie, is blind to the world around her—except when her mind is gripped by strange visions of the future. 

Trapped in a school that uses girls with extraordinary powers as tools for corporate espionage, Annie and Fia are forced to choose over and over between using their abilities in twisted, unthinkable ways…or risking each other’s lives by refusing to obey.

Buchgestaltung

Najaaaaaa…ich weiß gar nicht, was ich großartig dazu sagen soll. Das Cover gefällt mit NICHT. Der Titel passt NICHT. Beides zusammen ist NICHTSsagend.

Meinung

Kiersten White wurde mit ihrer Paranormalcy Reihe zur einer New York Times Bestseller Autorin – verdient, wie ich finde. Ich war Fan der ersten Stunde. Daher hatte ich mir natürlich erhofft, auch von Mind Games sagen zu können, dass es mir gut gefallen hat. Leider kann ich diesen Satz nicht mal mit viel gutem Willen über die Lippen bringen. Das Buch hat mich nicht nur enttäuschend, es war…schlecht.

Zunächst ist mir die Dünne des Hardcovers aufgefallen. Das Buch nur 256 Seiten, die dazu noch übergroß formatiert wurden, sodass nach fast jedem Satz ein Absatz folgt. Wenn ich das Buch auf die Geschichte reduzieren müsste, wären das in „Wirklichkeit“ weniger als die 200 Seiten. Das kurze Bücher schlecht sind, ist natürlich ein doofes Klischee, aber hier trifft das einfach zu.

ZU WENIGE SEITEN FÜR…

Die Charaktere

Fia und Annie sind das, zudem die Autorin sie macht. Bedeutet, in wenigen Sätzen werden beiden Charakteren Eigenschaften zugeschrieben, die sie eigentlich nicht verdienen. Weder durch ihre Handlungen oder ihre Gedanken werden diese nämlich begründet. Das Buch ist aus beiden Perspektiven geschrieben, wobei die Kapitel so kurz sind (meistens bis zu 5 Seiten) das man sich schlecht ein richtiges Bild von irgendetwas machen kann. Nur ganz grob, weiß man um das Leben der Schwestern, das in kurzen Rückblicken etwas unterfuttert werden sollte, was hier aber nicht im Mindesten gelungen ist. Stattdessen zeigen die Rückblicke nichts, dass für den Plot wirklich nützlich wäre. Höchstens liefern die kurzen Sequenzen, die Bestätigung der Klischees, zu denen Kiersten White ihre Charaktere macht. Fia = taffe Kämpferin, Annie = schüchterne, Intelligente.

Die Handlung

Ich muss sagen, die ersten 20 Seiten haben mich in ihren Bann geschlagen! Es war aufregend, ich wollte wissen, was genau mit den Schwestern passiert und warum sie diese paranormalen Kräfte haben und für die Keane Organisation arbeiten. Leider wurde keine meiner Fragen beantwortet. Hier werden Handlungen in den Raum gestellt, die sehr gradlinig auf eines aus sind: die zwischenmenschlichen Beziehungen. So bandelt Fia mit dem Sohn ihres Chefs an, der wie aus dem Nichts sagt, er würde sie lieben und Annie erzählt etwas über ihre beste Freundin. Die Idee damit etwas Tiefgang zu schaffen war eine gute, die Umsetzung wieder schlecht. Fia kommt durch die oberflächliche Beziehung zu Person X, die sich innerhalb eines Kapitels entwickelt wie eine absolute 0/8/5 Zicke rüber und Annies Gefasel über Eden war einfach seltsam…

Im Buch türmen sich die Ereignisse zu Beginn und dann passiert eigentlich nicht wirklich etwas. Die wenigen Wendungen waren sehr vorhersehbar und einfach nichts Neues. Würde ich jetzt mal ganz böse sein, könnte ich sogar behaupten, das kenne man schon aus ihren alten Büchern. Viele Szenen waren sich ähnlich.

Das Buch hat durch die absurde Geschwindigkeit in der alles abgeharkt wird, absolut keinen Raum für die Entwicklung der Charaktere, für Spannung oder etwas mehr Logik, um viele der offenen Fragen zu begründen. Wie z.B. die oben genannten, aber auch noch mehr. Mich wurmt es immer unglaublich, wenn ich nichts erfahre, wo es doch so offensichtlich ist, das Erklärungsbedarf besteht. Vor allem da die Autorin doch weiß, wie es geht! Sie kann doch schreiben. Das witzigste fand ich noch, das sie in ihrer Danksagung schreibt, wie toll es von ihrer Agentin wäre, ein Buch zu vermarkten, was sie eigentlich niemals hätte schreiben dürfen…ehm, was?! Oo

Die Geschichte wird übrigens nicht nur aus zwei Sichtweisen erzählt, sondern auch noch in verschiedenen Zeiten. Diese sind nicht datiert oder dergleichen und man weiß eigentlich nie genau, in welche Lebensphase der Schwestern man da reinrutscht. Meiner Meinung nach liest sich das Buch wie etwas, das Kiersten White mal eben in ein paar Stunden aus Jux und Dollerei auf die Seiten geklatscht hat :/

Das Ende

Durch den mangelden Platz wird es knapp in weniger als 4 Seiten abgeharkt. Das Gefühl eines Höhepunkts kommt gar nicht erst auf. Ich fand das Ende auch seltsam…so schrecklich seltsam. Fia dreht gelinde gesagt durch und es wird ebenfalls nicht geklärt, was genau mit ihr passiert und wo Annie hingeht. Ich saß da wirklich mit offenem Mund und dachte nur: hääääääääh??? Ich finde es unfair, dass die Geschichte an diesem Punkt endet und die Autorin es nicht für nötig gehalten hat, wenigstens so etwas wie einen Epilog zu schreiben.





Kiersten White hat es nach der Paranormalcy Reihe nicht geschafft mich erneut zu überzeugen. Das was ich an ihren Büchern so mochte: der Humor, die Action und der süße Charme, fehlen hier gänzlich. Stattdessen bekommt man Einheitsbrei mit einer Ladung Kopfschmerzen serviert, den ich niemanden empfehlen werde.




Kommentare:

  1. Schade!!! Eigendlich hatte gedacht, dass es hier wirklich eine schöne Geschichte wieder erwartet. aber warum denn so kurz und was sollte da bitte heraus kommen ??? Naja eben das was du schreibst. Danke dir für die Rezi, mal sehen ob es überhaupt übersetzt wird.

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  2. Och menno, das ist ja echt schade...vor allem, weil ich gerade die ersten beiden Bücher zu Paranormalcy gelesen habe und sie wirklich toll fand :(.

    LG FantasyBookshelf

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  3. Puh, Glück gehabt. Hätte mir das Buch ja fast vorbestellt. Schade, dass du dich da jetzt so durch quälen musst wo sie ja eigentlich einer deiner liebsten Autorinnen ist

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  4. Oh nein, schade, dass es dir nicht so wirklich gefallen hat :(
    Ich denke, ich werds trotzdem mal lesen und hoffen, dass es mir besser gefällt. :/

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  5. Ich hab das Buch vor ungefähr zwei Wochen gelesen und mir hat es eigentlich super gefallen. Sogar noch besser als Paranormalcy.
    Ich mochte die Idee hinter dem Buch und die verschiedenen Sichtweisen. Außerdem fand ich das Ende...einfach mal überraschend. Mich konnte das buch auf jeden Fall überzeugen, schade, dass es dir nicht so gefallen hat...

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