Montag, 25. März 2013

[BUCHREZENSION] Watersong: Sternenlied




Titel: Sternenlied
OT: Watersong
Autor/in: Amanda Hocking
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Watersong #1









Amanda Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit ihren selbst verlegten Romanen überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen hat die ehemalige Altenpflegerin Filmrechte für eine ihrer Trilogien verkauft und mit dem US-Verlag St Martin's Press Verträge über mehrbändige Jugendbuchreihen abgeschlossen. Hocking gilt als derzeit erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der Welt.




Deutsch
Gebunden/ 16,99€
Seiten: 320
Verlag: cbt


Englisch
Gebunden/ 13,50€
Taschenbuch/ 9,50€
Seiten: 309
Verlag: Pan Mcmillan







Vielversprechender Start mit guten Twists! :)



Kurzbeschreibung

Wer ihrer Schönheit verfällt, verwirkt sein Leben.

Sie sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich. Penn, Lexi und Thea ziehen alle Blicke auf sich – sie aber haben nur Augen für Gemma. Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender, abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat …


Die 16-jährige Gemma liebt das Meer. Und sie liebt ihren besten Freund Alex. Der Sommer verspricht perfekt zu werden – bis die geheimnisvollen Mädchen Penn, Lexi und Thea auftauchen und Gemma in ihren Bann ziehen. Nach einer gemeinsamen Partynacht fühlt Gemma sich wie ausgewechselt: stärker, schneller und schöner als je zuvor. Was ist passiert? Als sie die Wahrheit erfährt, ist es bereits zu spät: Die verführerische Welt der Sirenen lockt Gemma unaufhaltsam in die tödlichen Tiefen des Meeres ...

Buchgestaltung
Ich mag es immer, wenn Original Motive übernommen werden, besonders weil dieses hier so gut zur Geschichte passt. Es geht zwar meiner Meinung nach nicht ausschließlich um Gemma, aber trotzdem steht sie mehr im Vordergrund, als ihre Schwester Harper. Das Beste ist aber, unter dem Schutzumschlag versteckt:
Sieht das nicht super aus?! :D ich bin echt begeistert! Sternenlied macht übrigens auch einigermaßen Sinn, weil Gemma und Alex gerne Sterne gucken.
Meinung

Amanda Hocking versteht es einfach aus einem Thema, das es noch nicht sonderlich oft gab, eine spannende Geschichte zu schreiben! Ihre Tochter der Tryll Reihe mochte ich sehr gerne, auch, wenn ihre Vampir Romane bei mir eher schlecht abschnitten. Watersong: Sternlied ist der Auftakt zu einer neuen Reihe (keine Trilogie), die sich mit Siren/Nixen beschäftigt.

Durch den Klappentext erfährt man leider allerhand über den Verlauf der Story und es braucht schon mehr als 100 Seiten, um an einen Punkt der Geschichte zu langen, der einem jetzt nicht so bekannt vorkommt. Natürlich braucht jede Geschichte eine Weile, um mit einer Wende aufwarten zu können und die Autorin hat sich etwas Gutes einfallen lassen, um diesen Einführungspart zu überbrücken. Und zwar schreibt sie die Geschichte abwechselnd aus der Sicht beider Schwestern. Gemma ist das Mädchen, das im Klappentext erwähnt wird und Harper ihre große Schwester. Am Anfang habe ich mich doch sehr darüber gewundert, das Harper so viel Platz in der Handlung einnimmt, aber im Verlauf der Geschichte merkt man warum. Harper nimmt nämlich eine größere Rolle ein, als zunächst wichtig erscheint und besonders am Ende ist sie gefragt. Ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, das Band zwei nur noch aus ihrer Sicht geschrieben sein wird – mehr wird nicht verraten! :)

Wie man es nicht anders von Amanda Hocking gewohnt ist, schreibt sie flüssig, lebendig und sehr mitreißend. Schnell ist man in der Geschichte drin und liest besonders die zwischenmenschlichen Beziehungen sehr gerne. Es gibt Gemma, ihre Schwester Harper, den Nachbar Alex, Daniel, der auf einem Boot lebt und die mysteriösen Mädchen, die sich ständig am Meer aufhalten. Hocking macht keinen Hehl daraus, wohin sich hier die Liebesgeschichten bewegen und auch nicht daraus, wer Gut und Böse ist. Stören tut man sich als Leser nicht daran, weil besonders die Dialoge zwischen den Gemma und Alex und Harper und Daniel einfach nur so vor Sarkasmus und Charme trotzen und ich sie dadurch alle sehr mochte. Paar zwei war mir aber etwas sympathischer. Was mir besonders gut gefiel war, das beide Geschichten so unterschiedlich sind. Das liegt vor allem daran, das dies auch auf beide Schwestern zutrifft. So findet der Leser sicher jemanden, mit dem er sympathisieren kann. Während Gemma selbstbewusst und zielstrebig ist, ihre Träume auslebt und gerne Spaß hat, benimmt sich Harper eher eine Mutter, weil die Verantwortung für ihre Schwester schwer auf ihr lastet. Dazu gehört natürlich keine minder dramatische Hintergrundgeschichte.

Das Buch lebt von seiner Schnelligkeit, die auch den Plot beeinflusst. Wo es am Anfang noch etwas zäher zugeht, wird es ab der Mitte durchgehend spannend und aufregend. Was mich hier besonders überraschen konnte, war, das die Autorin einen mythologischen Hintergrund verwendet hat, um die Aussage ihres Romans zu unterstützen. Dabei macht sie aus den griechischen Sagen gleichzeitig etwas eigenes und verknüpft gelungen Mythos und Modernes miteinander. Das war wirklich mein Lieblingsteil der Geschichte! Durch die Fakten wird die Geschichte gleichzeitig auch etwas authentischer und unterscheidet sich von anderen Storys über Wasserwesen, auch, wenn diese hier auf das gleiche aus sind. Ich habe so einiges mehr an Klischees erwartet und wurde doch immer wieder positiv umgestimmt. Auch, wenn die Erzählung nicht wirklich der Mittelpunkt der Geschichte ist, so konnte mich besonders der daraus entstehende Konflikt fesseln!

Gemma steht vor vielen Entscheidungen und die Autorin hat es so eingefädelt, das sie dabei nicht immer eine Wahl hat. Das Ende des Buches war randvoll an Action und Drama. Ich hatte besonders den letzten Abschnitt so nicht kommen sehen! :)

Was mir nicht so gut an dem Buch gefallen hat, war definitiv der Anfang. Insbesondere die Annäherung zwischen Gemma und Alex war zwar ganz süß, aber leider auch der Punkt, der Geschichte, der für meinen Geschmack etwas zu ausgeschlachtet wurde. Schade fand ich, das die Autorin hier zunächst viel auf Äußerlichkeiten zurück gegriffen hat, was sich später aber Gott sei Dank änderte.




Ein lesenswerter Auftakt zu einer neuen Buchreihe, von der ich mir noch viel erwarte. Besonders die Dialoge konnten mich begeistern und zum lachen bringen. Ebenfalls ein großer Pluspunkt war der mythologische Aspekt und das rasante Ende! Zu Beginn zieht sich die Erzählung durch die Vorhersehbarkeit etwas in die Länge, woran man sich stören kann, aber nicht muss. Zusammenfassend bietet Watersong eine interessante Idee mit Potenzial, das hoffentlich in den Folgebänden etwas mehr ausgeschöpft wird.





Auf Englisch ist die Fortsetzung bereits erschienen. Weitere Bände befinden sich in Planung.
Über die deutsche Übersetzung ist bisher noch nichts bekannt!






Für dieses Rezensionsexemplar! :)

Kommentare:

  1. Unseren Dreier!!! xD Tanja!
    *wegschmeiß*

    Geh mir weg mit den weißen Leuten. Die können mich auch nicht mehr retten.
    Muhaha xD Danke für den Award. Erstmal werd ich jetzt Buchfasten. Und alles runterlesen, was ich gekauft hab xD

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  2. Ich mag ja sehr gerne Geschichten, die "Im Wasser" spielen xD
    Aber ich glaube hier lasse ich die Finger davon. Schon das Cover mag ich überhaupt nicht :D

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Dankeschön, dass du so lieb bist und Feedback, deine Meinung oder Anregungen hinterlässt! :D

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