Samstag, 4. Mai 2013

[Bookish Fact Battle] Going Vintage




Es kommt immer mal wieder vor, das man für ein Buch nicht allzu viele Worte findet und man es nicht schafft eine ordentliche Rezension zu verfassen. Bookish Fact Battle stellt euch jeweils 5 Gründe das Buch zu mögen und 5 Gründe dies eben nicht zu tun vor.

Welche Seite schneidet am Ende besser ab? :)



Das Buch



Infos

Titel: Going Vintage
Autor/in: Lindsey Levitt
Genre: YA,Contemporary
Auf Deutsch: Bisher nicht!
Buchreihe: Nein!


Englisch Schwierigkeitsgrad:





Worum gehts?

Sixteen-year-old Mallory loves her boyfriend, Jeremy. Or at least likes him more than she's ever liked any other boy. She's suree feels the same way. Until she happens upon his online Authentic Life game and discovers he's cheating on her ...online Mallory's life is falling apart and technology is the cause. And then she finds a list, written by her grandma when she was Mallory's age. All her grandma had to worry about was sewing dresses and planning dinner parties. Things were so much simpler in the 1960s. And there's nothing on the list that Mallory couldn't do herself. Maybe it's time for Mallory to go vintage and find the answers to her modern-day problems.


Battle Facts


5 Gründe, das Buch zu mögen…

1) Urkomische Listen!
2) Süßer, lustiger Stil!
3) Eine Protagonistin zum verlieben!
4) Gradliniger Plot!
5) OLIVER KAMPBELL! xD


5 Gründe, dies eben nicht zu tun…

1) Keine neue Idee.
2) Keine Überraschungen.
3) Etwas dramatisch.
4) Keine Charakterentwicklung.
5) Jeremy = Klischee.



Fazit


Going Vintage ist eines dieser Contemporary Bücher, die ich gesehen habe und die ich aufgrund der Kurzbeschreibung unbedingt lesen musste! Das Mallory dem Internet bzw. allen modernen Kommunikationsmitteln abschwört, fand ich eine ziemlich gute Idee und auch die Leseprobe ließ erhoffen, das es hier recht lustig zugeht. Zugegeben, enttäuscht wurde ich nicht direkt. Going Vintage ist kurzweiliges Lesevergnügen, das man besonders Nebencharakteren wie der Schwester oder dem zweiten Love-Interest zu verdanken hat. Mallory war mir rasch sympathisch, aber genauso schnell hat sie mich auch genervt. Sie ist jemand, der gut und gerne humorvoll sein kann, aber eben auch jemand, der sich etwas melodramatisch an Problemen aufhängt, die eigentlich keine sein müssten.

Nachdem sie herausfindet, das ihr Freund Jeremy sie via Friendspace Profil betrogen hat, ist für sie Schluss mit Küssen und Liebe - sie will ihn nie wieder sehen. Einerseits konnte ich das gut verstehen, aber andererseits dachte ich mir sehr oft: mensch, Mallory, reiß dich mal zusammen. Was ich allerdings sehr gut fand, war, wie die Autorin mit den Klischee Jugendliche betreffend spielt. Die Sucht nach dem Handy oder dem Internet ist uns allen nicht unbekannt und ich glaube JEDER da draußen hätte es mal nötig, zumindest ab und an eine Runde „Vintage“ zu leben.

Der Roman liest sich flüssig und schnell, wartet aber leider nicht mit irgendwelchen Überraschungen und großen Wenden auf. Gradlinig bedeutet nicht gleich schlecht, aber die Handlung wirkte dadurch etwas träge und im Mittelteil fast langweilig. Der Durchhänger war jedoch schnell überstanden, als Oliver auf die Bildfläche trat: süß, witzig und clever – wird er sicher jeden von uns gefallen. Ich mochte besonders seine zurückhaltende und vernünftige Art Mallory gegenüber.

Alles in allem, läuft die Geschichte sehr rund. Fur Lacher sorgt Mallorys sympathische und engstirnige Schwester allemal und die Listen von Mallory selbst, entlockten mir auch einiges an Schmunzeln. Ich würde mal behaupten, eine süße, einfache Geschichte, die sich bestens als Puffer zwischen anderen Büchern eignet!



Wertung



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