Montag, 7. Oktober 2013

[Keine Rezension] The Coldest Girl In Coldtown, The Chaos Of Stars, The Infinite Moment Of Us, Fern Wie Sommerwind und Mein Herz zwischen den Zeilen


Keine Rezension ist eine Kategorie auf meinem Blog, um Bücher ganz kurz und knapp zu bewerten. Da ich sehr viel lese, finde ich nicht immer Zeit für Rezensionen und manchmal reichen die Gedanken nicht einmal fürs Bookish Fact Battle, aber da sind sie trotzdem…






Tana lives in a world where walled cities called Coldtowns exist. In them, quarantined monsters and humans mingle in a decadently bloody mix of predator and prey. The only problem is, once you pass through Coldtown’s gates, you can never leave.

One morning, after a perfectly ordinary party, Tana wakes up surrounded by corpses. The only other survivors of this massacre are her exasperatingly endearing ex-boyfriend, infected and on the edge, and a mysterious boy burdened with a terrible secret. Shaken and determined, Tana enters a race against the clock to save the three of them the only way she knows how: by going straight to the wicked, opulent heart of Coldtown itself.


Auf das neue Buch von Holly Black war ich sehr gespannt! Ich meine...schon wieder Vampire? Und ja, diesen Satz habe ich auch schon bei Julia Kagawa los gelassen. Trotzdem: Ein Buch von Holly Black? Immer her damit! Ich war anfangs etwas skeptisch, aber schnell stellte sich heraus, dass ich sofort hin und weg von Setting und Charakteren war! In der Welt in der Tana lebt gibt es Vampire und jeder weiß davon. Einige Menschen bilden sogar einen Kult und wollen verwandelt werden, was die Regierung natürlich nicht gut heißt. Deshalb gibt es Coldtown, in denen die Vampire eingesperrt werden und dort dürfen diese auch in Frieden leben. Alle außerhalb sind Freiwild für Kopfgeldjäger, denn das Virus darf sich nicht weiter verbreiten. Die Geschichte schlägt zu Beginn wirklich ein wie eine Bombe. Mord und Blut und Drama von der ersten Seite an, konnten mich sofort fesseln. Das Buch hält auch konsequent seine Spannung und die Atmosphäre *pfeif* war einfach geil!

Der Roman ist vielleicht ruhiger als man sich das Ganze vorstellt, aber besonders die inneren Konflikte und Tana mit all ihren Problemen waren sehr interessant. Unterhaltsam wurde es auch als sie zwei "Groupies" begegnet und diese sie auf ihrer Reise begleiten, denn was die beiden fabrizieren ist echt nicht mehr normal. Mal lustig, aber die meiste Zeit unheimlich dreht sich die Story hauptsächlich um Tana, die denkt sich mit dem Vampir-Virus angesteckt zu haben und deshalb, um ihre Familie zu schützen nach Coldtown geht. 

Tana als Protagonistin war mir ziemlich sympathisch. Sie hat eine sehr verquerten Denkweise und ist manchmal auch etwas abgestumpft, aber gerade das unterscheidet sie deutlich von anderen YA-Heldinnen. Angenehm zu lesen war das Konzept allemal. Es gab zwar nicht viel Neues, was die ganze Vampir-Nummer betrifft, aber das Buch lebt von den Charakteren, deren Beziehungen und Hintergrundgeschichten. Die Nebencharaktere konnten durch Vielschichtigkeit punkten und obendrauf gab es eine ordentliche blackische Portion schwarzen Humor und Verrücktheit.









Isadora’s family is seriously screwed up.

Of course, as the human daughter of Egyptian gods, that pretty much comes with the territory. She’s also stuck with parents who barely notice her, and a house full of relatives who can’t be bothered to remember her name. After all, they are going to be around forever—and she’s a mere mortal.

Isadora’s sick of living a life where she’s only worthy of a passing glance, and when she has the chance to move to San Diego with her brother, she jumps on it. But Isadora’s quickly finding that a “normal” life comes with plenty of its own epic complications—and that there’s no such thing as a clean break when it comes to family. Much as she wants to leave her past behind, she can’t shake the ominous dreams that foretell destruction for her entire family. When it turns out there may be truth in her nightmares, Isadora has to decide whether she can abandon her divine heritage after all.



Gnaaa. Gnaaaaa. Gnaaaaa! Verdammt aber auch soll dieses Buch sein. Nach Mind Games hatte ich mir wirklich sehnsüchtig erhofft, dass mir Kiersten Whites neues Buch genauso gut gefallen würde, wie die Paranormalcy Reihe, aber Fehlanzeige. Der Anfang war noch vielversprechend und machte mich neugierig, aber dann folgte wieder der Absturz des positiven ersten Eindrucks. Ich glaube wirklich, das nächste Buch der Autorin werde ich mir sparen. Wo fange ich an? Was mich am meisten gestört hat waren zwei Dinge. Man erwartet sich vom Buch eine Menge ägyptische Mythologie, aber diese bekommt man ausschließlich in Wikipedia Einträgen Haufenweise vor jedem Kapitel. Gott, das hat dermaßen gestört, das ich ab der Mitte die ganzen Infos gar nicht mehr gelesen habe. Ich meine, Isadora stammt aus einer Götter-Familie und da müsste man doch meinen, dass man hier jede Menge Spannendes geboten bekommt! Da hätte ich auch gleich selber googeln können. Ich wollte eine Handlung, eine Story und kein pausenloses Info-Dumping das wie zitierte Einträge aus einem Lexikon klangen -.- Leider war auch der Rest des Buches nicht der Knüller. Der Klappentext leitet einen völlig fehl, was den Inhalt betrifft. Isadora wird so z.B. gezwungen zu ihrem Bruder zu gehen und macht das nicht aus einer Laune heraus...

Störfaktor zwei war bei mir Ry. Der typische 0815 Love-Interest. Mehr muss ich dazu eigentlich kaum noch sagen, oder? Perfekt, heiß und mit einem Geheimnis sollte er mich als Leserin wohl verzaubern, aber ich fand ihn unheimlich langweilig und nichtssagend. Nichtssagend ist auch allgemein wieder so ein Problem an dem Gesamtwerk. Es gibt nicht wirklich etwas, dass Isadora von anderen Charakteren unterscheidet und ihre doofen Träume sind keine coolen Visionen, sondern schwachsinniger und unnötiger Mist gewesen.

Der Plot plätschert vor sich her und es passiert kaum etwas. Am Ende wird einem ein Finale vorgegaukelt, das kein richtiges ist. Oberflächlich, langweilig und zäh. Ich behalte mir die Paranormalcy Reihe gut im Gedächtnis und vermeide zukünftige White Bücher.








For as long as she can remember, Wren Gray’s goal has been to please her parents. But as high school graduation nears, so does an uncomfortable realization: Pleasing her parents once overlapped with pleasing herself, but now... not so much. Wren needs to honor her own desires, but how can she if she doesn’t even know what they are?

Charlie Parker, on the other hand, is painfully aware of his heart’s desire. A gentle boy with a troubled past, Charlie has loved Wren since the day he first saw her. But a girl like Wren would never fall for a guy like Charlie—at least not the sort of guy Charlie believes himself to be. 
And yet certain things are written in the stars. And in the summer after high school, Wren and Charlie’s souls will collide. But souls are complicated, as are the bodies that house them...


Die erste Hälfte, bevor Wren und Charlie zusammen gekommen sind hat mir wirklich gut gefallen! Der Schreibstil von Lauren Myracle war wirklich schön, an manchen Stellen äußerst tiefgründig und mit vielen schönen Metaphern gespickt. Die Geschichte an sich klingt auf den ersten Blick nach einer typischen Contemporary Geschichte und das ist sie auch - nichts Schlechtes, wie ich feststellen durfte. Wren ist das reiche Mädchen aus gutem Hause und Charlie der arme Junge aus der Pflegefamilie. Nach ihrem Abschluss treffen die beiden aufeinander und verlieben sich. Der Weg dahin war süß und einfühlsam und auch die Hintergrundgeschichten beider Charaktere fand ich unterhaltsam. Da das Buch abwechselnd aus der Sicht der beiden geschrieben ist, ist dies ein ziemlich großer Pluspunkt.

Irgendwann kam dann die Wende, die mir alles vermiest hat. Sex macht den Großteil dieses Jugendbuches aus und normalerweise würde mich das nicht stören, ergäbe es einen Sinn. Die Autorin verwechselt hier nämlich körperliche Anziehungskraft mit Liebe. Nachdem die beiden zusammen kommen, haben sie ständig Sex und das brave Mädchen Wren schickt Charlie unanständige Bilder und verändert sich durch das Zusammensein mit ihm. Ohne Sinn und Verstand wird hier gevögelt bis zum umfallen - und das leider, ohne dass dabei irgendwelche Gefühle an mich herantreten konnten. Dauernd wird das Wort Cock in den Mund genommen und ich habe mich ernsthaft gefragt, ob die Autorin da irgendeinen seltsamen Wortfetisch hat xD Es hat einfach genervt, ständig Rumgesülze, Sex-Szenen und Cock hier und Cock da lesen zu müssen. So witzig das hier vielleicht klingt, das Lesevergnügen hat es ziemlich verdorben. 

In der zweiten Hälfte fehlte auch absolut der rote Faden und dann blieb das Buch gegen Ende auch noch offen. Mein Fazit: Nette Idee, sexsüchtige Umsetzung. So werden auf ganzer Linie falsche moralische Dinge erzählt und Tiefgang bleibt auf der Strecke.








Ganz ehrlich! Noras größtes Problem ist, dass sie sich ihr Leben lieber vorstellt - in den verrücktesten Visionen ihrer Zukunft -, als es einfach zu leben. Doch jetzt kommen die letzten Ferien, der Sommer der großen Entscheidungen. Nora verbringt ihn an einem hübschen Badeort am Meer und jobbt als Drachenverkäuferin am Strand. Neben dem Kaffeemädchen und den Eisverkäufern ist da auch noch Popcornjunge Martin, mit dem schönen Lächeln und dem sonnengelben Haar. Als Martin sich immer wieder in Noras Tagträumereien verirrt, wird klar: Wenn es um ihn geht, sollte das Leben auf keinen Fall nur im Kopf stattfinden …


250 Seiten geballte Sommerstimmung erwarten einen bei Fern wie Sommerwind. Das Buch ist genau das als was es verkauft wird: ein unterhaltsames Büchlein für Zwischendurch, das man fast in einem Rutsch weg lesen kann :) Nora ist ein unglaublich sympathisches Mädchen, das mir rasch ans Herz gewachsen ist. Ihre Probleme waren mir sehr vertraut, denn wer ist nicht in seinem Leben schon einmal auf einen Selbstfindungstrip gegangen, weil er nicht genau weiß, was die Zukunft bereit hält? Eigentlich hätte ich nachdem Buch große Lust, meine Koffer zu packen und selber ans Meer zu fahren, denn die Atmosphäre war wirklich herrlich erfrischend und luftigleicht. Im Grunde hat das Buch kein großes Drama, keine wirklichen Höhepunkt, sondern ist mehr eine Erzählung über eine flüchtige Liebe, Freundschaft und auch das kunterbunte Leben selbst. Ich mochte das Buch wirklich gern, aber wegen der Seitenanzahl kamen viele Dinge doch etwas zu knapp. Ich hätte gerne mehr über Ruth erfahren, über Martin oder auch Noras Hintergründe selbst. 

Die Liebesgeschichte war langsam und niedlich. Die Geschichte war fluffig und witzig. Im Großen und Ganzen hat mir aber das gewisse Etwas gefehlt, um allem mehr abgewinnen zu können. Es gibt bessere Contemporary Bücher, aber eben auch schlechtere ;)







»Hilf mir« - Deliah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Offensichtlich hat Oliver, der umwerfend gut aussehende Prinz der Geschichte, die Bitte speziell für sie hinterlassen. Und tatsächlich: Schnell stellen die beiden fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Doch das reicht ihnen schon bald nicht mehr aus. Oliver ist schon lange genervt von seinem Märchen, das er immer wieder durchspielen muss, sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Und er findet Gefallen an Deliah, die so anders ist als die langweilige Prinzessin Seraphima, die er sonst immer küssen muss. Da ist es doch klar, dass er endlich zu ihr will! Und Deliah: Die hat sich längst Hals über Kopf in ihren Märchenprinzen verliebt. Und ist begeistert von der Idee, Oliver aus dem Buch herauszuholen. Doch wie können die beiden es schaffen, die Grenzen zwischen ihren so unterschiedlichen Welten zu überwinden?


Mein Herz zwischen den Zeilen war ein Buch, auf das ich mich wirklich sehr gefreut habe. Gaaaaanz lange habe ich darauf gewartet es lesen zu können, bis es den Weg zu mir gefunden hat. Dementsprechend hatte ich natürlich gewisse Erwartungen, zumal viele Blogger das Buch wirklich umschwärmt haben. Nein, das ist jetzt nicht der Anfang einer Meckerrunde, aber mehr als Durchschnitt war das Buch für mich leider nicht. Ich finde die Zeichnungen im Buch verdienen mehrere Extrapunkte, weil sie wirklich wahnsinnig toll sind, aber irgendwie waren die auch mit das beste am Buch. Ich fand die Einleitung wirklich süß, denn bei dem Roman handelt es sich um ein Mutter-Tochter-Buch, das auf der Idee der Tochter basiert :)

Die Geschichte ist sehr gradlinig und hält wenige Überraschungen bereit. Dennoch war der Schreibstil sehr angenehm und an vielen Stellen, musste ich schmunzeln, weil Deliah wirklich witzig sein konnte. Sie ist eine Art Außenseiterin und Träumerin und sogar ihre Mutter denkt, dass sie ein wenig verrückt ist, aber das mochte ich sehr gerne. Das Buch hat als Handlungsorte das Buch im Buch, also das Märchenreich und die reale Welt. Hin und wieder erzählt der Prinz die Geschichte weiter und diese Kapitel fand ich sehr viel besser als den Rest. Oliver hat nämlich die Schnauze voll und möchte raus aus seiner Rolle. Die Idee von einer lebendigen Geschichte in der Geschichte fand ich bei Tintenherz richtig genial und auch hier war das Ganze nicht schlecht umgesetzt, das muss man den beiden Autorinnen lassen!

Was mich nicht ganz so packen konnte war einfach die Liebesgeschichte. Schnell wird sich verliebt, schnell wird sich das auch gesagt und schnell dreht sich der Plot genau darum. Natürlich habe ich eine Liebesgeschichte erwartet, aber mir ging es ZU schnell. Deliah und Oliver waren durchaus ein süßes Pärchen und kleine Wendungen haben das Buch unterhaltsam gemacht, von den schönen Zeichnungen, die alles untermalen mal ganz zu schweigen, dennoch hätte man das Potenzial besser nutzen können.



Kommentare:

  1. Hmm...Ich frage mich, warum ich die Kiesten White Bücher, die du nicht magst, immer so toll finde :)

    Aber ich glaube, Coldest Girl in Coldtown muss ich mir doch noch zulegenn. Es gibt echt nur gute Meinugen dazu^^

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  2. Okay, also Coldest Girl in Coldtown MUSS ich haben =)

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Dankeschön, dass du so lieb bist und Feedback, deine Meinung oder Anregungen hinterlässt! :D

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