Sonntag, 29. Dezember 2013

[BUCHREZENSION] Hysteria


Titel: -
OT: Hysteria
Autor/in: Megan Miranda
Genre: YA, Thriller, Mystery
Buchreihe: Nein!
Quelle: Weihnachtsgeschenk :-)
Englisch-Schwierigkeitsgrad:







Megan Miranda is the author of Fracture. She studied Biology and Anthropology at Massachusetts Institute of Technology, where she twice won a coveted award for research in Bioengineering. She lives in North Carolina with her husband and two young children. http://www.meganmiranda.com



Deutsch
Noch nicht erschienen.
Genaueres unbekannt!

Englisch
Gebunden/ 13,10€
Taschenbuch/ 7,20€
Seiten: 326
Verlag: Walker






Seichter Mystery-Thriller, ohne Tiefgang und sympathische Charaktere.


Kurzbeschreibung

Mallory killed her boyfriend, Brian. She can't remember the details of that night but everyone knows it was self-defense, so she isn't charged. But Mallory still feels Brian's presence in her life. Is it all in her head? Or is it something more? In desperate need of a fresh start, Mallory is sent to Monroe, a fancy prep school where no one knows her . . . or anything about her past.But the feeling follows her, as do her secrets. Then, one of her new classmates turns up dead. As suspicion falls on Mallory, she must find a way to remember the details of both deadly nights so she can prove her innocence-to herself and others.
Buchgestaltung
Ich finde das Cover wirklich cool. Leider passt es nicht ganz zum Inhalt, aber man könnte es symbolisch für das sehen, was Mallory durchmacht. Der Titel ist dafür richtig gut gewählt, aber die Erklärung dazu erfolgt erst im Buch.
Meinung

Hysteria ist ein Buch, das ich unglaublich lange lesen wollte. Ich weiß, das behauptet man als Leserin von vielen Werken, aber irgendetwas an der Story hat mich immer interessiert. Hier ist mal wieder der Fall eingetroffen: Gute Idee, aber viel Potenzial verschenkt. Ja, ich kann es selber nicht mehr hören. Aber, aber, aber...in diesem Roman konnte ich jedoch an so vielen Stellen „abers“ einsetzten, dass ich auch ganz genau weiß, was ich an dem Buch mochte und was nicht, wobei die negativen Argumente, die den „abers“ folgen weitaus mehr sind – das wusste ich schon vorher.

Wenn man den Klappentext liest, dann erwartet man (mal ohne jetzt zu hohe Hoffnungen zu haben) doch wirklich einen Jugendtriller, in dem es um drei Konflikte geht: 1) Mallory hat ihren Freund umgebracht. 2) Mallory kommt an eine neue Schule. 3) Mallory wird dort mit einem weiteren Tod konfrontiert und erneut des Mord beschuldigt, weshalb sie herausfinden muss, was in beiden Fällen geschah. Exakt so stellt der Klappentext das Buch dar, aber die Realität sieht wirklich anderen aus. Die ersten Kapitel mochte ich sehr gerne.

Ich fand Megan Mirandas Schreibstil wirklich richtig passend für so eine Art von Geschichte, denn mit den kurzen Sätzen und den Betonungen auf Gefühlen kam bei mir direkt Atmosphäre auf. Ich hatte von Anfang an befürchtet, dass der Roman in die „Academy-Schublade“ zu stecken sei und das war auch nicht der Fall. Das lag jedoch nicht an der tollen Geschichte, sondern daran, dass die Autorin zu wenig beschreibt, damit überhaupt das Academy-Feeling annähernd aufkommt. Man erfährt sofort zu Beginn, dass Brian tot ist, weiß aber nicht genau, was geschehen ist und Flashbacks entführen uns zurück zur wahren Geschichte, die leider nicht sonderlich spannend ist. Mallory landet in Monroe (der neuen Schule) und bis der nächste Mord geschieht muss man sage und schreibe über Seite 200 lesen. Also echt mal, ist das ein fetter scheiß Spoiler vom Verlag oder was?!

Die verschiedenen Ereignisse haben auch gar nichts miteinander zu tun. Man könnte meinen, hier ginge ein Killer um oder dergleichen, der es auf Mallory abgesehen hat, aber das war nicht der Fall. Stattdessen sind beide Geschichte sehr durchschaut, knapp aufgeklärt und von Spannung war nirgends eine Spur. Es war als wolle die Autorin uns jedes Mal eine Leiche vor die Füße werfen, wenn gerade mal nichts anderes geschah. Und das „Andere“ sah wie folgt aus: Mallory, die keine Freunde findet (Allgemein werden nur 4 Personen außer ihr erwähnt, gibt es da keine anderen Schüler oder was?). Mallory, die einen alten Freund wieder trifft und mit ihm zusammenkommt (Leider keine Romanze, denn bis auf einen Kuss wird nichts an Gefühlen oder Dialogen ausgtauscht, was mega hyper seltsam war!). Mallory nimmt jeden Abend eine Schlaftablette (Weshalb sie sich nie an bestimmte Dinge erinnern kann und mal im Ernst, wer würde die Dinger dann überhaupt nehmen?)

Mal abgesehen davon, hatte das Buch immer so kleine paranormale Elemente, von denen man sich als Leser fragte, ob es nun echt geschah oder Mallorys Halluzinationen entsprang, was ich wirklich ziemlich gut gemacht fand. Besonders einige Stellen, in denen sie selber fest von der Wahrheit überzeugt ist, waren wirklich unheimlich und haben die Neugier für das Ganze wieder aufleben lassen.

Leider kann ich zu den Charakteren kaum etwas sagen. In diesem Buch gibt es kaum etwas, dass sie tun außer im Unterricht zu sitzen. Es werden keine Beziehungen eingegangen, keine Entwicklungen gemacht und zusammenfassend könnte man sagen, sind die Charaktere einfach nur namentlich anwesend, was sehr schade war. Mallory selbst ist auch einfach nur da. Man erfährt nichts über sie, außer, dass sie eine beste Freundin und Eltern hat und mal ehrlich? Ist nicht gerade so, als würde sie das von einer Bella Swan unterscheiden, die so interessant ist wie eine Fliege.



Hysteria überrascht vielleicht nicht negativ durch eine Dreieckskiste, schlechte Dialoge und Schüler mit besonderen Gaben, aber dadurch ist dieser Mystery-Thriller nicht gerade ein Paradebeispiel für ein gutes Buch. Die Idee hatte Potenzial, ABER das wurde verschenkt. Es gab ein paar gute Szenen, ABER die konnten nicht den Mangel an Spannung und Mitgefühl wettmachen und letzten Endes würde ich das Buch auch nicht wirklich weiter empfehlen. Vielleicht sind andere Romane der Autorin besser, denn gut formuliert schreiben kann sie zumindest.



Kommentare:

  1. Irgendwie dachte ich, ich kenne deinen Blog, aber wie kann es dann sein, dass ich noch kein Leser bin o.ô seltsam.
    Du hast jetzt jedenfalls einen Leser mehr, denn ich mag deine tabulose Art zu schreiben. ;)

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  2. Upps... Dabei hats dir am Anfang ja noch gefallen gehabt... Mhh, mies. Aber gut, muss ich dann auch nicht lesen xD

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Dankeschön, dass du so lieb bist und Feedback, deine Meinung oder Anregungen hinterlässt! :D

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