Sonntag, 29. Dezember 2013

[Keine Rezension] The Ward, A Breath of Frost & Unhinged


Keine Rezension ist eine Kategorie auf meinem Blog, um Bücher ganz kurz und knapp zu bewerten. Da ich sehr viel lese, finde ich nicht immer Zeit für Rezensionen und manchmal reichen die Gedanken nicht einmal fürs Bookish Fact Battle, aber da sind sie trotzdem…





Sixteen-year-old Ren is a daredevil mobile racer who will risk everything to survive in the Ward, what remains of a water-logged Manhattan. To save her sister, who is suffering from a deadly illness thought to be caused by years of pollution, Ren accepts a secret mission from the government: to search for a freshwater source in the Ward, with the hope of it leading to a cure. However, she never expects that her search will lead to dangerous encounters with a passionate young scientist; a web of deceit and lies; and an earth-shattering mystery that’s lurking deep beneath the water’s rippling surface.



The Ward ist ein ziemlich gutes Buch. Ich würde vielleicht nicht sagen, dass es demnächst zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört, aber der Roman hat mich von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten und war spannender als spannend. Ren ist ein fantastischer Charakter, mit allem, was eine Protagonistin so braucht. Sie ist sehr mutig, eine taffe Rennfahrerin (und dadurch ziemlich cool!), hat ein starkes Durchsetzungsvermögen, ist ihren Freunden gegenüber loyal und auch, wenn jemand Tolles daherkommt sterben ihr nicht gleich die Gehirnzellen ab. Ich mochte Ren vom Fleck weg. Die Art und Weise wie Autorin Jordana Frankel ihre Rennen beschreibt sind genial - schon in den ersten Kapitel geht Ren fast drauf!

Das Buch beschäftigt sich aber weniger mit den Rennen als ich angenommen hatte. Es geht mehr um einen Virus, der Krebs und andere Krankheiten erzeugt und den Mangel an Trinkwasser, der die Leute verrückt werden lässt. Obwohl alle Charaktere im Buch sehr jung sind, wurde immer logisch erklärt, warum sie bestimmte Dinge tun/Aufgaben übernehmen. Sie sind eben nicht nur die Besten, wie das bei vielen Romanen im Sinne von seht-meine-hochbegabten-Charaktere-an der Fall ist. Hier war alles durchaus nachvollziehbar. Es ist auch gar nicht so, dass Ren und ihre Freunde die Welt retten müssen, sondern vielmehr geben sie ihr bestes, um sich gegenseitig zu unterstützen. 

Dystopisch angehaucht trifft es hier am besten, denn im Setting ist die Idee, das Schmilzen der Polarkappen, die alles überflutet haben, weshalb viele Städte unbewohnbar sind und es eben kaum normales Wasser gibt. Es gibt Quarantäne für die Kranken und in der Regierung sind die Machenschaften auch nicht immer rein. Trotzdem war das Konzept angenehm zu lesen, weil es mal nicht um Mädchen gegen Rebellen und Diktatoren ging. Ren versucht in erster Linie ihre kranke Schwester und sich zu versorgen und gerät dabei zwischen unterschiedliche Interessen, verschiedener Partein. Die neuen, eingebrachten Ideen hier waren ziemlich interessant, zumal man hier einen Genre-Mix zu lesen bekommt.

Eine Romane gibt es nur klein am Rande, was ich super fand, da sich die Handlung innerhalb weniger Tage abspielt. Gegen Ende dreht sich das Rad ununterbrochen und man nicht mehr wo einem der Kopf steht. Wer ist Freund, wer ist Fein? Tolle, die Wendungen überraschen. 

The Ward ist durchgehend unterhaltsam, wenn der Mittelteil auch ein klein wenig gestreckt wirkt. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil der Trilogie und empfehle das Buch klar weiter! Ihr mögt abwechslungsreiche Geschichte? Dann seid ihr hier genau richtig.







In 1814, three cousins-Gretchen, Emma, and Penelope-discover their unknown family lineage of witchcraft. Beyond the familiar manicured gardens and ballrooms of Regency London, a dangerous, alluring new underworld visible only to those with power is now open to the cousins.  But unbeknownst to them, by claiming their power, the three cousins have inadvertently opened the gates to the Underworld. Now the dead, ghouls, hellhounds-and the most terrifying of all: the spirits of dark witches known as the Greymalkin Sisters-are hunting and killing young debutante witches for their powers.  And, somehow, Emma is connected to the murders...because she keeps finding the bodies. Can the cousins unravel the clues and mystery behind their heritage and power before their gifts are stripped away ...or even worse, another witch is killed?



Alyxandra Harvey konnte bisher mit Ausnahme eines Buches (Stolen Away) jedes Mal bei mir so richtig punkten. Auch der Auftakt ihrer neuen Trilogie rund um drei Cousinen, die entdecken, dass sie Hexen sind, hat mich wirklich begeistert. Ich weiß auch nicht, wie diese Autorin es immer wieder schafft aus den ausgelutschesten Themen etwas Cooles zu machen. Hexen hatte ich, genau wie Vampire eigentlich schon aufgegeben, aber siehe da: Fail! A Breath of Frost zeichnet sich besonders durch drei Dinge aus: 1) Der Schreibstil. Ich fand schon immer, dass die Autorin toll schreiben kann, aber hier hat sie noch mal tiefer in die Kiste gegriffen und mehr an ihrem Stil gefeilt. Vielleicht liegt das auch an der Zeit, in der die Geschichte spielt, aber mit kam alles eleganter und detaillierter vor als sonst und das mochte ich sehr gerne. 2) Die Charaktere. Leute, die schon mal etwas von AH gelesen haben, wissen, dass es bei ihr nie einen kleinen Kreis an Figuren gibt, sondern immer gleich dutzende. Hier begrenzt sich das mal mehr oder weniger auf eine Hand voll, weshalb man diese im ersten Buch auch gleich viel besser kennenlernt. Emma ist die Haupterzählerin der Handlung, auch, wenn ihre Cousinen ebenfalls den Plot voran treiben. Ich mochte sie unheimlich gerne.

Genau wie bei ihren Cousinen und auch diversen Nebencharakteren brauchte ich kaum einen Satz und schon waren sie mir sympathisch. Das ist eine Kunst die AH beherrscht :) 

3) Die Handlung. Die war nämlich etwas ausgefallener als angenommen. Es gibt eine Schule für Hexen! Ich meine: HURRAY! Nach Hogwarts wurde es doch endlich mal wieder Zeit für so etwas Geniales. Das Buch kann man gut in Parts unterteilen: Die Cousinen finden heraus, dass sie anders sind, die drei lernen mit ihren Kräften umzugehen, BAM fettes Finale. Ich konnte mich während keiner der drei Phasen vom Buch losreißen. Das bedeutet, ich war hin und weg und total in der Story versunken. Dabei ist das Buch jetzt nicht übermäßig tiefgründig, aber einfach spaßig, spannend und spektakülär! :P

Einige, kleine Liebesgeschichten, aber besonders die von Emma versüßen einem die ganze Hexenjagdt und den Kampf gegen das Böse noch dazu. Ich hatte echt kaum etwas auszusetzen an dem Konzept, dass hier wunderbar umgesetzt wurde. Einziges Manko: Zwischenzeitlich wuselten mir zu viele unbedeutende Charaktere in Nebenhandlungen auf einem Fleck herum, das hat etwas meinen Lesefluss gestört. 







Alyssa Gardner has been down the rabbit hole and faced the bandersnatch. She saved the life of Jeb, the guy she loves, and escaped the machinations of the disturbingly seductive Morpheus and the vindictive Queen Red. Now all she has to do is graduate high school and make it through prom so she can attend the prestigious art school in London she's always dreamed of. That would be easier without her mother, freshly released from an asylum, acting overly protective and suspicious. And it would be much simpler if the mysterious Morpheus didn’t show up for school one day to tempt her with another dangerous quest in the dark, challenging Wonderland—where she (partly) belongs.

As prom and graduation creep closer, Alyssa juggles Morpheus’s unsettling presence in her real world with trying to tell Jeb the truth about a past he’s forgotten. Glimpses of Wonderland start to bleed through her art and into her world in very disturbing ways, and Morpheus warns that Queen Red won’t be far behind. If Alyssa stays in the human realm, she could endanger Jeb, her parents, and everyone she loves. But if she steps through the rabbit hole again, she'll face a deadly battle that could cost more than just her head.



Splintered sollte eigentlich ein Einzelband werden, aber nachdem Erfolg dieses Buches, wurde dann aus dem Buch eine Trilogie und Unhinged ist der zweite Teil. Ich fand den ersten Band einfach so geil, dass ich natürlich auch ein weiteres Buch von A.G. Howard lesen musste, aber...aber...aber...zunächst sollte ich vielleicht sagen, dass ich den zweiten Teil nach Alice im Wunderland nicht gelesen habe und daher dieses Mal nicht beurteilen kann, ob die Autorin ihre Geschichte wieder an die Grundhandlung angelehnt hat. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen, weil die vielen ausgefallenen Ideen wirklich klasse waren.

Ich glaube, mein größtes Problem hatte ich einfach mit Morpheus. Er war ein Charakter, denn ich im ersten Teil interessant fand, aber auch als Störfaktor empfand. Die Sache ist die, hier ist er neben Alyssa mehr involviert als jeder andere und Bingo: Das mochte ich nicht. Morpheus ist kein schlechter Charakter. Im Gegensatz, er ist gut ausgearbeitet, aber ich komme auf seine manipulative Art einfach nicht klar und was ich noch weniger begreifen konnte war, wie Alyssa wegen ihm einen Fehler nachdem anderen begeht. Dabei fing das Buch durchaus vielversprechend an. Ich liebe den Schreibstil der Autorin, ihren Blick auf das Außergewöhnliche und ihre Art Ereignisse kunterbunt zu gestalten! Davon gab es hier eine Menge. Nichts scheint bzw. ist normal und man rutscht von Spannung, zu Romantik zu Drama ab - Das war wirklich fantastisch. Wäre es so weiter gegangen, dann hätte Unhinged mich ganz klar überzeugt. Alyssa ist dem Wunderland nicht so fern wie sie denkt. Seltsame Träume suchen sie heim und plötzlich sind Königin Red, Morpheus und andere Gestalten in der realen Welt und beeinflussen und gefährden ihr normales Leben.

Die vielen Konflikte waren sehr gut in Szene gesetzt, kein Zweifel, aber mir hatte das Buch einfach zu viel von dem typischen Urbanfantasy Roman. Morpheus kommt als Bad Boy an ihre Schule, es gibt ein unnötiges Liebesdreieck und Alyssa lässt sich zu sehr beeinflussen. Vorher war sie immer unabhängig und stark, aber hier handelt sie manchmal gegen jede Logik. Das fand ich sehr schade, weil mir das viel vermiest hat. Was mich allerdings richtig genervt hat war der ganze Mittelteil, in dem es nur Gejammer und Betrug und Gefahren gab, die man mit ein bisschen Verstand hätte verhindern können. 

Alles in allem war das Buch nicht schlecht, aber es hat viel von dem Charme eingebüßt der gegen jeglichen Mainstream ging, den ich bei Splintered so sehr geliebt habe. Trotzdem weiß ich, die Autorin kann es besser und ich warte neugierig auf den Abschluss der Reihe :)




Kommentare:

  1. The Ward und Breath of Frost klingen beide super interessant, neues Material für meine Wunschliste. ;)
    Die andere Kurzrezi habe ich nicht gelesen, da es ja eine Fortsetzung ist, das Cover sieht aber echt cool aus.

    glg Nadja

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    1. Splintered (also Teil eins zu Unhinged) wäre sicher auch was für dich :P Solltest du dir mal merken, das kann man nämlich auch ganz gut als Einzelband lesen ;)

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  2. Ich notiere: The Ward und A Breath of Frost dringend lesen... Aber erstmal muss ich ja noch Hearts at Stake lesen =) Vielleicht mach ich das sogar jetzt! Voll die Idee!

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    1. Jaaaaaaaa, genau :D <3 Neues Material für die WL xD und YAY! Viel Spaß!

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  3. Ui, ich glaub dann werde ich schon bald endlich mal The Ward durchlesen. Ich weiß zwar das du immer gewartet hast bis ich es mal anfange xD Aber da warst du ja mal wieder schneller, während er bei mir immer noch subbt.

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    1. Ich hab das halt zu Weihnachten bekommen und mir vorgenommen, alle Weihnachts-Bücher dann auch recht schnell zu lesen ;) Ich denke aber, es wird dir auch gut gefallen, also leg mal los :D

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