Montag, 27. Januar 2014

[Bookish Fact Battle] A Long, Long Sleep



Es kommt immer mal wieder vor, das man für ein Buch nicht allzu viele Worte findet und man es nicht schafft eine ordentliche Rezension zu verfassen. Bookish Fact Battle stellt euch jeweils 5 Gründe das Buch zu mögen und 5 Gründe dies eben nicht zu tun vor.

Welche Seite schneidet am Ende besser ab? :)


Das Buch


Infos

Titel: A Long, Long Sleep
Autor/in: Anna Sheehan
Genre: YA Fantasy
Auf Deutsch: Während ich schlief
Buchreihe: Nein!


Englisch Schwierigkeitsgrad:



Worum gehts?

It should have been a short suspended-animation sleep. But this time Rose wakes up to find her past is long gone-- and her future full of peril. Rosalinda Fitzroy has been asleep for sixty-two years when she is woken by a kiss. Locked away in the chemically induced slumber of a stasis tube in a forgotten subbasement, sixteen-year-old Rose slept straight through the Dark Times that killed millions and utterly changed the world she knew. Now, her parents and her first love are long gone, and Rose-- hailed upon her awakening as the long-lost heir to an interplanetary empire-- is thrust alone into a future in which she is viewed as either a freak or a threat. Desperate to put the past behind her and adapt to her new world, Rose finds herself drawn to the boy who kissed her awake, hoping that he can help her to start fresh. But when a deadly danger jeopardizes her fragile new existence, Rose must face the ghosts of her past with open eyes-- or be left without any future at all.

Battle Facts

5 Gründe, das Buch zu mögen…

1) Setting: 100 Jahre in der Zukunft, hallo?!
2) Die Atmosphäre ist wirklich großartig!
3) Die Charaktere sind sehr interessant!
4) Es gibt mal keine richtige Liebesgeschichte!
5) Schockmomente inklusive!


5 Gründe, dies eben nicht zu tun…

1) Der Plot ist etwas gemächlich.
2) Teilweise gibt es zähe Chatgespräche.
3) Rose ist ein eher passiver Charakter.
4) Die Gegenspieler sind sehr offensichtlich.
5) Das Ende ist ziemlich abrupt.


Fazit


A Long, Long Sleep ist ein Buch, das hohe Erwartungen in mir geweckt hat. Dass lag dieses Mal aber nicht an dem Roman selbst, sondern den vielen Rezensionen von Bloggern meines Vertrauens. Eigentlich hatte ich keine genaue Vorstellung vom Roman und vielleicht hat er mir deshalb auch besser gefallen als zunächst angenommen. Der Einstieg in das Buch geht rasend schnell. Kaum hat man begonnen zu lesen, lernt man Protagonistin Rose kennen, denn diese wacht aus einem 100-jährigen Schlaf, den sie in einer Stade verbracht hat. Der Schock: Die Welt wie Rose sie kannte und alle Menschen darin existieren nicht mehr.

Ich fand besonders die erste Hälfte des Buches sehr spannend! Zusammen mit Rose lernt man eine neue Welt kennen, die unserer zwar nicht so anders gegenüber steht, aber allein die Technik und die Vorstellung einer so nahen Zukunft fand ich persönlich ziemlich cool. Die Atmosphäre des Buches trägt viel dazu bei, dass man sich in der Geschichte sehr wohl fühlte, denn zusammen mit Rose entdeckt man einen sehr ungewöhnlichen Alltag. Die Charaktere auf die Rose trifft sind sehr interessant gestaltet. Einige mag mehr mehr, andere weniger, aber im Großen und Ganzen hat die Autorin es geschafft sie alle unterschiedlich zu gestalten. Besonders traurig waren die vielen Umstände an die Rose sich erinnert, die es aber einfach nicht mehr gibt. Sie hatte z.B. einen Freund, den sie sehr geliebt hat und so bietet der Roman mehr Tiefgang als man anfänglich vielleicht annimmt. Allgemein sind die vielen inneren Konflikte der Protagonistin sehr gut nachvollziehbar. Ebenso wie ihre Probleme sich anzupassen und die Lustlosigkeit, die mit allem einhergeht, da sie eben nichts mehr aus ihrem alten Leben hat. Auch die "Liebesgeschichte" (eigentlich will ich es gar nicht so nennen, da der Begriff etwas unpassend ist) verläuft anders als gedacht und das meine ich jetzt vollkommen positiv. Keine Instant-Liebe und sogar eine überraschende Wende. 

Zwischenzeitlich gibt es einige Entdeckungen bezüglich der Vergangenheit die Rose macht und einige davon haben mich richtig geschockt, weil sie zwar nicht im dystopischen Sinne grausam waren, aber dennoch sehr betroffen gemacht haben. Was mir wiederum nicht sonderlich gefiel war die Tatsache, das Rose als Figur sehr passiv ist. Bis zum Ende des Buches wartet man vergebens auf irgendeine große Tat von ihr oder dergleichen. Desweiteren mochte ich die vielen eingebauten Chatgespräche gar nicht, weil sie für mich wie plumpes Info-Dumping waren. Außerdem waren Gegenspieler und Ende des Romans sehr oberflächlich und kaum packend gestaltet. Ich war also ab der Mitte etwas zwiegespalten, was meine Meinung zum Roman angeht. Schlecht ist er nicht, aber für meinen Geschmack hat er auch viele Macken. Leser, die mehr auf Action stehen sollten wohl eher die Finger vom A Long, Long Sleep lassen. Ruhig, tiefgründig und etwas passiv das Ganze.

Wertung



Sieben von zehn Punkten!



Kommentare:

  1. Das Buch hat es bei mir sogar nur auf 3 gebracht. Zuuuuuuu gemächlich und aufgrund des deutschen Klappentextes hatte ich auch andere Erwartungen an das Buch :-(

    liebe Grüße

    Steffi

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  2. Für mich war das Buch damals ein echtes Highlight. Gerade weil es seine ruhigen Momente hat, aber auch zum nachdenken anregt. Ich mochte auch das Setting unheimlich gerne, hat für mich alles wunderbar zusammen gepasst. Und Rose Gemüt fand ich nach allem was sie erlebt hat sehr nachvollziehbar. *seufz* und die Autorin schreibt noch immer an der Fortsetzung :-/

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