Sonntag, 16. Februar 2014

[Keine Rezension] Cracked, Virals, Time Between Us, The Secret Sisterhood Of Heartbreakers, Alienated



Keine Rezension ist eine Kategorie auf meinem Blog, um Bücher ganz kurz und knapp zu bewerten. Da ich sehr viel lese, finde ich nicht immer Zeit für Rezensionen und manchmal reichen die Gedanken nicht einmal fürs Bookish Fact Battle, aber da sind sie trotzdem…





Meet Meda. She eats people.

Well, technically, she eats their soul. But she totally promises to only go for people who deserve it. She’s special. It’s not her fault she enjoys it. She can’t help being a bad guy. Besides, what else can she do? Her mother was killed and it’s not like there are any other “soul-eaters” around to show her how to be different. That is, until the three men in suits show up. They can do what she can do. They’re like her. Meda might finally have a chance to figure out what she is. The problem? They kind of want to kill her. Before they get the chance Meda is rescued by crusaders, members of an elite group dedicated to wiping out Meda’s kind. This is her chance! Play along with the “good guys” and she’ll finally figure out what, exactly, her ‘kind’ is. Be careful what you wish for. Playing capture the flag with her mortal enemies, babysitting a teenage boy with a hero complex, and trying to keep one step ahead of a too-clever girl are bad enough. But the Hunger is gaining on her. The more she learns, the worse it gets. And when Meda uncovers a shocking secret about her mother, her past, and her destiny… she may finally give into it.



Cracked war ein Roman, der seiner Kurzbeschreibung nach, ein Roman für mich ist. Der perfekte Roman, wäre denn die Kurzbeschreibung auch tatsächlich das, was man geboten bekam. Ich bin immer noch SEHR zwiegespalten, was die ganze Geschichte angeht. Meda ist ein Soul Eater und frisst dem Begriff nach Seelen. Das ist eine Idee, die ich persönlich bisher nur in einem Anime gesehen habe und mir dachte: In Buchform muss das einfach gut sein. Das Tolle an der Geschichte ist definitiv, dass die Autorin schnell zur Sache kommt. Der Anfang hat mich rasch in seinen Bann gezogen und die Schreibweise war...interessant. Die Sätze hier wechseln immer zwischen Beschreibungen und Gedanken, die sich nicht wie Gedanken gelesen, sondern mehr Kommentare - Ja, besser kann ich das nicht erklären. Zeitweilig war es etwas nervig, wenn Meda "bahaha" oder "harr harr" dachte, aber nun gut, über kurz oder lang, konnte ich doch gant gut damit leben. Die Charaktere im Buch zeigen alle durchaus gute Ansätze was den Tiefgang ihrer Persönlichkeiten anging, aber genau wie bei dem Gesamtkonzept hatte ich immer den Eindruck, die Autorin dachte sich irgendwann: Ich fange dies und jenes an, führe es aber nicht zu Ende.

Das war ein Nachteil, der mir immer wieder vor Augen gehalten wurde z.B. als es an die Erklärungen gingen, die dem Plot nach einfach folgen mussten. So war der ganze Aufenthalt an der Schule für die Templer eine Katastrophe voller Widersprüche und der Kampf gegen die Dämonen, welche diese irgendwann in der Mitte überfielen einfach zu platt. 

Punkten konnte der Roman durch die vielen Actionszenen und den Humor. Leider wurde das Thema Soul Eater hier viel zu wenig beschrieben und das Buch rutschte immer mal wieder in die übelsten Klischees ab. Nett war allerdings, dass eine Liebesgeschichte hier nur zwischen zwei Nebenfiguren eine Rolle spielte und Meda mit ihrer Wut und dem Egoismus eine Anti-Heldin war, die mal eine etwas andere Zeitgenossin darstellte. 

(Englisch-Schwierigkeitsgrad)






Adventure is in Tory Brennan's blood. After all, she’s the grandniece of world-famous forensic anthropologist Temperance Brennan. Always up for a challenge, Tory and her science-geek friends spend their time exploring the marshlands of Loggerhead Island, home to the very off-limits Loggerhead Island Research Institute, where something strange is going on. After rescuing a stray wolfdog pup from a top-secret lab, Tory and her friends are exposed to a rare strain of canine parvovirus, changing them--and their DNA--forever. Now they are more than friends. They are a pack. They are Virals. And they're dangerous to the core. But are they unstoppable enough to catch a cold-blooded murderer?


Das kenne ich alles schon - Dieser Gedanke schoss mir immer wieder durch den Kopf. Wenn ich Virals vor all den anderen Jugendbücher gelesen hätte, in denen es um Jugendliche mit besonderen Kräften geht, dann wäre ich vielleicht mehr begeistert gewesen. So war das Buch für mich nette Unterhaltung, mit etwas bitteren Beigeschmack, mehr aber auch nicht. Tory ist mit ihren vierzehn Jahren eine etwas jüngere Protagonistin und leider merkt man das auch deutlich. Was Probleme angeht oder auch Beziehungen ist sie oftmals sehr naiv oder leicht beeinflussbar, was mich etwas gestört hat. Sicher kann man mit dem Argument kommen, dass sie noch lernt, gerade, weil sie so jung ist, aber ich fand, dass viele Situationen ziemlich unrealistisch waren. Entweder war Tory mir zu unsympathisch, wegen all dem Gejammer und dem großen Getue oder wenn sie zur tollen Heldin mutierte, eben zu mutig, zu stark und zu selbstbewusst. Ich kann gar nicht genau beschreiben, warum ich mich so gefühlt habe, aber dieses Hin - und Hergeschwanke mit ihr als Figur fand ich dauerhaft sehr anstregend. Die Nebencharaktere bzw. ihre Freunde gefielen mir da schon besser. Leider gab es hier wie bei jeder x-beliebigen Gruppe auch jede x-beliebige Dynamik. Der besonders Schlaue, die besonders Hübsche, Zicke, Macho etc....irgendwo war alles dabei. 

Die Geschichte klang auch besser in der Zusammenfassung als sie (für mich) war. Besonders den Anfang fand ich sehr zäh beschrieben und auch etwas langweilig. Allgemein war der Schreibstil so gar nicht mein Ding. Die Autorin hatte den Vorteil auf ihrer Seite selber viel Erfahrung im Bereich Technik, Medizin und Biologie zu haben, weshalb die Informationen immer sehr gut recherchiert klangen, aber im Großen und Ganzen war das eben nicht genug, um mich zu überzeugen. Dazu kamen die seltsamen Wörter, die mich stark an Comics erinnerten und wie Gedanken oder Geräusche den Lesefluss enorm störten. SNAP und SHUSH oder all so etwas gehört doch nun wirklich nicht in die Kategorie flüssig und jugendlich, oder? Zusammenfassend hat das Buch doch einige spannende Stellen und auch gegen Ende kam viel Stimmung auf, aber leider wird Virals mir nicht lange im Gedächtnis bleiben. Das hier ist kein forensischer Thriller (trotz Morde) sondern eine Gruppe Teens, die eine Runde Detektive spielen und dabei mehr Glück als Verstand haben. 

 (Englisch-Schwierigkeitsgrad)






Anna and Bennett were never supposed to meet. Why would they? Anna's a sixteen-year-old in 1995, fiercely determined to secure a running scholarship so she can leave her quiet, dull town and finally travel the world. Bennett's a seventeen-year-old in 2012, living in San Francisco and trying to control his ability to travel through time - an incredible gift, but also an unpredictable curse, which constantly threatens to separate him from the people he loves. When a minor lapse in judgment puts his sister Brooke in danger, Bennett finds himself two thousand miles and seventeen years away - in Anna's world. As he searches for Brooke, Bennett is strangely and inescapably drawn to Anna, who feels sure she's seen him somewhere before. Through the gorgeous, mysterious newcomer, able to travel anywhere in a split second, Anna visits deserted tropical beaches and stunning mediterranean coastlines for the first time, and they can't help falling for one another. But they both know, deep down, that it can never last. For no matter how desperate Bennett is to stay with Anna, his uncontrollable condition will inevitably knock him right back to where he belongs - and Anna will be left to pick up the pieces.



*SEUFZ* Das Buch war so....*seufz* Schöööööön :D Ich bin eigentlich kein Fan von Geschichten, die sich ausschließlich auf den Faktor Liebe beschränken, aber hier hat das wahnsinnig gut funktioniert. Vielleicht lag das daran, dass Anna ein vernünftiges und kluges Mädchen war und Bennett ein freundlicher und humorvoller Junge? Ich finde, in Romantasy Geschichten stimmt ja meistens etwas mit einem von beiden nicht xD Entweder ist der Kerl der heiße Bad Boy oder das Mädchen ne dumme Kuh, die nicht weiß wie toll sie ist. Hier war das aber gar nicht der Fall. Time Between Us war einfach wundervoll zu lesen. Man steigt schnell in die Geschichte ein, lernt die sympathischen Charaktere kennen und begeistert sich nach und nach für die Zeitreise-Elemente, welche die Autorin gekonnt in den Plot eingeflochten hat. Was ich etwas zu bemängeln habe ist, dass die Erklärung zu Bennetts Gabe leider nicht besonders ausführlich ist. Das haben viele Zeitreiseromane gemein, wie ich inzwischen finde. Die Figuren können es einfach eben und groß darum herum erklärt wird leider nicht. Ich finde, wenn man sich darauf einlassen kann, dann wird einem Buch sehr gut gefallen. Anna und Bennett lernen sich durch einen Zufallen kennen und entwickeln dann Interesse füreinander. Die Handlung ist nachvollziehbar, jedoch nicht zu langsam und man spürt die Chemie zwischen den Charakteren sehr deutlich. Das hier ist auch so eine Geschichte, in der beide Konflikten nicht aus dem Weg gehen und Vertrauen zueinander fassen, wenn es gerade nötig ist, was ich sehr gerne mochte.

Der Flair der Geschichte hatte auch etwas sehr angenehmes. Leicht und fröhlich verfolgt man die Geschehnisse, die sich ereignen, kombiniert, was Ereignisse aus der Gegenwart und Zukunft betrifft und lässt sich gerne in die Romanze der beiden entführen. Zumindest ging es mir so. Es wird oftmals auch sehr spannend und neben den Problemen, die bei einer Beziehung so auf der Hand liegen, ist es besonders Bennetts Gabe, die Anna oft an ihre Grenzen treibt. Die Autorin hat sich oft mit tiefgründigen Fragen beschäftigt, die dem Butterfly-Effekt nahe kommen und das war sehr faszinierend und regte zum Mitdenken an. Das Ende fand ich dazu noch sehr unvorhersehbar, weshalb ich jede Sekunde mitgerätselt habe und dann war ich auch noch total zufrieden mit der Auflösung des ganzen. 


 (Englisch-Schwierigkeitsgrad)






When Lucy's boyfriend breaks her heart, she discovers just how far she'll go to mend it. Lucy is stunned when her boyfriend suddenly ends things on the first day of sophomore year. She barely knows how she'll make it through the rest of the year without her one true love. Then she meets three beautiful girls who promise Lucy they can fix her broken heart. All Lucy has to do is get a guy to fall in love with her and break his heart in the next seven days. And then she'll be a member of the Secret Sisterhood of Heartbreakers—irresistible to guys, unbelievably popular, and able to control magic. Lucy longs for her broken heart to mend, and the sisterhood's magic just might be the perfect way to win back her ex . . . but how far is she willing to go?



Ich habe die ganze Zeit gedacht, dass es sich bei dem Roman um eine Fantasygeschichte handelt, aber in erster Linie ist das Buch Contemporary. Das konnte ich der Geschichte übrigens absolut positiv abgewinnen, da der Magie die Nebenrolle ganz gut stand. Lucy war ein Charakter, mit dem ich rasch gut zurecht kam. Zu Beginn war sie etwas weinerlich, aber keineswegs nervig. Eher haben mich ihre Versuche, ihre Berziehung zurück zu gewinnen, so erbärmlich sie auch sein mochten, echt amüsiert. Das klingt jetzt richtig fies, aber ich glaube, genau dass hat die Autorin auch damit beabsichtigt. Man sieht als Leserin wie Lucy mit ihren Gefühle kämpft und dabei - ganz menschlich und verständlich - in ein Loch abrutscht, aus dem sie allein nicht wieder rauskommt. Dabei ist das Buch auf keinen Fall zu dramatisch, auch, wenn man das jetzt vielleicht denken mag. Im Gegenteil. Lucys Geschichte war sehr realistisch, denn sie macht eine klare Entwicklung durch. Was ich sehr schön fand war, dass sie trotzdem zum Teil die unsichere Person bleibt, die man kennen lernt. 

Die ganze Idee mit dem Club der Herzensbrecherinnen fand ich auch super. Was bei mir so richtig Pluspunkte sammeln konnte war, dass die Geschichte immer wieder so kleine Wenden nimmt, die man nicht erwartet, weil man eben denkt: Oh, jetzt kommt ein Klischee. Die Autorin hat damit teilweise gekonnt gespielt und führt einen so an der Nase herum :) Eine Liebesgeschichte gibt es hier seltsamerweise nicht wirklich. Vielmehr geht es um Freundschaft und die eigenen Grenzen austesten. Auch darum, dass man sein Glück nicht von der Liebe anderer abhängig machen sollte - das war eine tolle Botschaft.

Alles in allem ist das Buch Unterhaltung für wenige Lesestunden, die nicht viel Mitdenken erfordert. Wenn man mal laut mitlachen oder fühlen möchte, ist das hier genau richtig. 

 (Englisch-Schwierigkeitsgrad)





Two years ago, the aliens made contact. Now Cara Sweeney is going to be sharing a bathroom with one of them. Handpicked to host the first-ever L'eihr exchange student, Cara thinks her future is set. Not only does she get a free ride to her dream college, she'll have inside information about the mysterious L'eihrs that every journalist would kill for. Cara's blog following is about to skyrocket. Still, Cara isn't sure what to think when she meets Aelyx. Humans and L'eihrs have nearly identical DNA, but cold, infuriatingly brilliant Aelyx couldn't seem more alien. She's certain about one thing though: no human boy is this good-looking. But when Cara's classmates get swept up by anti-L'eihr paranoia, Midtown High School suddenly isn't safe anymore. Threatening notes appear in Cara's locker, and a police officer has to escort her and Aelyx to class. Cara finds support in the last person she expected. She realizes that Aelyx isn't just her only friend; she's fallen hard for him. But Aelyx has been hiding the truth about the purpose of his exchange, and its potentially deadly consequences. Soon Cara will be in for the fight of her life-not just for herself and the boy she loves, but for the future of her planet.



Alienated war eine meiner Vorbestellungen für den Februar. 1) Weil das Cover der Hammer ist und 2) Weil die Beschreibung einfach sau gut klang. Ich will ungern sagen, dass ich enttäuscht wurde, denn das war trotz meiner Erwartungen nicht so ganz der Fall, vielmehr war das Buch mir allgemein von der Erzählweise etwas zu langsam und ereignisarm, aber das entspricht dann eben meinem persönlichen Geschmack. Cara ist ein wirklich toller Charakter gewesen, von dem ich gerne gelesen haben. Als Leser wird einem schnelle klar, wo ihre Prinzipien sind und ihre Motive liegen und ich mochte ihre Art zu denken auch sehr gerne. Ihr Gegenpart Aelyx war zu Beginn ein echter Roboter und taute erst mit der Zeit auf. Ich fand aber gerade das wahnsinnig gut gemacht, da die Aliens eben als etwas gefühlskalt abgestempelt wurden. Dadurch, dass das Buch auch oft die Sichtweise von Aelyx zeigt, waren seine Hintergründe umso verständlicher. Zudem fand ich, dass diese ganze Alien-Mensch-Annäherung für verdammt komische Momente gesorgt hat z.B. als Cara ihren Freund Ben verliert, weil dieser Schluss macht und Aelyx ein paar nette Dingen sagen will, die total nach hinten losgehen. Was das Setting angeht bekommt man ansonsten von der Modernisierung nicht sonderlich viel mit. Mich hat das auch gar nicht so sehr gestört, da die Geschichte sich eben mehr um Beziehungen dreht als um eine Art dystopische Welt, die man unbedingt erforschen muss. 

Die Stimmung im Buch wird mit jedem Kapitel mehr und mehr angespannter. Man merkt einfach, dass es viele Konflikte und verschiedene Parteien gibt, was die ganze Allianz mit den Aliens angeht. Davon bekommt man durch äußere Umstände auch kaum etwas mit, sondern mehr durch Caras Mitschüler oder Bekannte/Nachbarn. Die Liebesgeschichte gefiel mir außerordentlich gut. Zeit für Entwicklung und genug Potenzial war dauerhaft vorhanden, weshalb ich die vielen Annäherungen der beiden echt gelungen fand. Das "Problem" hatte ich also mit dem Rest vom Buch. Die Geschichte verliert schnell an Schwung, auch, wenn es viele Informationen zu den Aliens in Cara-Aelyx-Dialogen gibt. Mir ist einfach zu wenig passiert. Keine Situation, die richtig heftig eskaliert, zu wenig Einbindung der Leute, die hinter Aelyn stehen und allgemein zu wenig spannend oder auch das fehlende Finale. In vielen Rezensionen hieß es ja, dass die Geschichte an Fahrt aufnimmt, je mehr man liest, aber meinem Gefühl nach, fehlte dem Plot einfach ein richtiges Schocker-Element oder auch der Einsatz von Überraschungen, was die Absichten der ganzen Figuren anging. Ich zumindest habe nach all der dichter werdenden Atmosphäre auf etwas gewartet, dass einfach nicht kam. Auch das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen. Auf mich wirkte es eher wie ein Möchtegern-Cliffhänger. Etwas das passierte, aber verhindert hätte werden können.


 (Englisch-Schwierigkeitsgrad)


Kommentare:

  1. Ich merke mir: Time between us kann gelesen werden xDD

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  2. Na für das, dass es keine Rezi ist, ist es aber sehr ausführlich ;-)
    Da sind ja wirklich einige ganz tolle Bücher dabei, die ich mir mal näher anschauen werde.

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    1. Hehe :D Mir kommt da manchmal gar nicht so viel vor, aber ich bin auch eine kleine Labbertante xD Viel Spaß, beim Lesen, was auch immer dich jetzt angesprochen hat ;)

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Dankeschön, dass du so lieb bist und Feedback, deine Meinung oder Anregungen hinterlässt! :D

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