Dienstag, 11. März 2014

[Keine Rezension] Fangirl, Keeper Of The Lost Cities, The Nightmare Dilemma, Gravity


Keine Rezension ist eine Kategorie auf meinem Blog, um Bücher ganz kurz und knapp zu bewerten. Da ich sehr viel lese, finde ich nicht immer Zeit für Rezensionen und manchmal reichen die Gedanken nicht einmal fürs Bookish Fact Battle, aber da sind sie trotzdem…





Cath and Wren are identical twins, and until recently they did absolutely everything together. Now they're off to university and Wren's decided she doesn't want to be one half of a pair any more - she wants to dance, meet boys, go to parties and let loose. It's not so easy for Cath. She's horribly shy and has always buried herself in the fan fiction she writes, where she always knows exactly what to say and can write a romance far more intense than anything she's experienced in real life. Without Wren Cath is completely on her own and totally outside her comfort zone. She's got a surly room-mate with a charming, always-around boyfriend, a fiction-writing professor who thinks fan fiction is the end of the civilized world, a handsome classmate who only wants to talk about words ...And she can't stop worrying about her dad, who's loving and fragile and has never really been alone. Now Cath has to decide whether she's ready to open her heart to new people and new experiences, and she's realizing that there's more to learn about love than she ever thought possible ...



FANGIRL ist eines dieser gehypten Bücher, dass ich genau aus diesem Grund gelesen habe. Es gab eine Zeit, wo ALLE sich darauf gestürzt haben und die Wertungen sprachen echt für sich. Ich glaube, ich hatte noch nie so falsche Erwartungen an ein Buch, wie an FANGIRL. Eigentlich dachte ich, das Buch würde mich zum Lachen bringen, verzaubern und mir dann noch ein paar Weisheiten über das Schreiben aufs Auge drücken, aber im Großen und Ganzen war FANGIRL einfach nicht mein Ding. Für meinen Geschmack zog sich das Buch bis zur Mitte extrem. Zwar lernt Cath Levi recht schnell kennen, aber das ganze Drumherum fand ich - und ich muss das Wort leider benutzen - echt langweilig. Die Hälfte der Zeit über hätte ich am liebsten ein paar Seiten weitergeblättert (und ja, manchmal habe ich das sogar getan -_-) weil ich endlich zu den Dialogen zwischen Cath und Levi wechseln wollte. Diese mochte ich nämlich am allermeisten am Buch!

 Es gab ein paar Momente, in denen ich schmunzeln musste und die Szenen mit Levi waren auch wirklich sehr süß gemacht! Cath war auch so ein Charakter, den ich wirklich gerne mochte und daher fand ich ihre Geschichte auch ganz interessant. Dass, was jedoch das Buch ausgemacht hat, nämlich FANGIRL sein hat mir hingegen gar nicht gefallen. Die Fanfiction im Buch und deren Faszination für die Bücher habe ich sehr oft übersprungen, weil mir so gar nicht am Herzen lag, wie es mit Simon und Baz weiterging oder dergleichen.

Zudem fand ich Nebencharaktere wie Caths Schwester Wren oder auch ihre Zimmergenossin Reagan leider ziemlich flach beschrieben. Schön war jedoch, dass das Buch viele Konflikte innerhalb einer Familie behandelt hat, denn FANGIRL hat mehr Tiefgang als man zunächst annimmt. In meinen Augen gibt es bessere Contemporary Geschichten.

(Englisch-Schwierigkeitsgrad)




 Twelve-year-old Sophie Foster has a secret. She’s a Telepath—someone who hears the thoughts of everyone around her. It’s a talent she’s never known how to explain. Everything changes the day she meets Fitz, a mysterious boy who appears out of nowhere and also reads minds. She discovers there’s a place she does belong, and that staying with her family will place her in grave danger. In the blink of an eye, Sophie is forced to leave behind everything and start a new life in a place that is vastly different from anything she has ever known. Sophie has new rules to learn and new skills to master, and not everyone is thrilled that she has come “home.”  There are secrets buried deep in Sophie’s memory—secrets about who she really is and why she was hidden among humans—that other people desperately want. Would even kill for.




Keeper Of Lost Cities ist ja eigentlich ein Kinderbuch. Meiner Meinung nach ist das Buch aber durchaus für ältere Leser konzipiert, denn der Inhalt des Buches und besonders die Informationen sind ziemlich kompliziert und verwirrend erklärt. Die Autorin hat hier übertrieben viele "Eigenwörter" benutzt, um ihre Geschichte abwechslungsreich zu gestalten, aber mir war das einfach zu viel des Guten. Das erste Kapitel des Buches war wirklich wahnsinnig gut! Es war direkt so dermaßen spannend, dass ich große Hoffnungen für die Geschichte hatte, aber bei den fast 500 Seiten ging die Erzählung einfach zu langsam voran. Den Lesefluss gestört haben dabei besonders die vielen Erklärungen, die es immer wieder, so ziemlich alle zehn Seiten gab. Das hat mich sehr verwundert, denn ich habe bereits Shannon Messengers YA-Romane gelesen und dort herrschte genau das Gegenteil vor: Die Informationen hätten ruhig mehr sein können. Mit Sophie hat die Autorin allerdings eine sehr sympathische, kleine Heldin geschaffen, die man auf Anhieb mag. Auch Nebencharaktere wie Fitz oder eben alle, die eine größere Rolle spielen, waren schön beschrieben und man konnte sich ein gutes Bild von ihnen machen.

Der beste Part der Geschichte war auf jedenfalls das Setting. Die Geschichte spielt zuerst in unserer Welt und wechselt dann zu den verlorenen, verwunschenen oder verschwundenen Städten der Elfen, um die es in diesem Buch geht. Sophie besucht dort dann eine Schule für Elfen, wo sie Magie und etwas über die Geschichte lernt und da ich das bei Harry Potter schon immer sehr cool fand, gefiel mir das hier natürlich auch. Das Einzige, was mir dabei in die Quere kam, war die Flut an anderen Schülern. Ganz ehrlich, es waren so viele, dass ich mich fühlte als schwimme ich im Buchstabensalat, weil ich die Namen kaum irgendeiner Rolle zuordnen konnte. Ich verstehe einfach nicht, wieso Autoren Charaktere in ihre Bücher schreiben, die Null - wirklich NULL - mit der Gesamthandlung zu tun haben. 

An sich war der Schreibstil sehr bildlich und schön und es bleibt lange Zeit sehr spannend und aufregend, wenn Sophie neue Dinge lernt oder sich kleinen Gefahren stellen muss. Wie sollte es auch anders sein, ist sie nämlich etwas Besonderes und soll der Elfenwelt dabei helfen, die Städte zu beschützen, indem sie ein "Keeper" wird. So richtig fesselnd wurde es dabei im ganzen Buch leider nie. Es wurde sich zu viel mit Nebensächlichkeiten oder Alltagsproblemen aufgehalten. Ich denke, für diese Geschichte hätte der Rahmen etwas kleiner ausfallen müssen, damit man als Leser mehr Spaß an allem hat. 

 (Englisch-Schwierigkeitsgrad)






Dusty Everhart might be able to predict the future through the dreams of her crush, Eli Booker, but that doesn’t make her life even remotely easy. When one of her mermaid friends is viciously assaulted and left for dead, and the school’s jokester, Lance Rathbone, is accused of the crime, Dusty’s as shocked as everybody else. Lance needs Dusty to prove his innocence by finding the real attacker, but that’s easier asked than done. Eli’s dreams are no help, more nightmares than prophecies.  To make matters worse, Dusty’s ex-boyfriend has just been acquitted of conspiracy and is now back at school, reminding Dusty of why she fell for him in the first place. The Magi Senate needs Dusty to get close to him, to discover his real motives. But this order infuriates Eli, who has started his own campaign for Dusty’s heart. As Dusty takes on both cases, she begins to suspect they’re connected to something bigger. And there’s something very wrong with Eli’s dreams, signs that point to a darker plot than they could have ever imagined


Die Aufmachung ist richtig geil, genau wie beim ersten Buch.  Ansonsten...ich weiß auch nicht. Ich bin enttäuscht. Pluspunkte sind auf jeden Fall der lockere Schreibstil und Dusty. Dusty ist einfach cool. Mal abgesehen davon hatte das Buch aber noch 300 mehr Klischees als der erste Teil und das hat mich ZORNIG gemacht xD Ich meine...da kommt ein neuer, seltsamer Wächtertyp an die Schule. Oh, wer könnte das nur sein? Der Gegenspieler...neee, zu offensichtlich, oder? BINGO! Ey und das Ende...IM ERNST?! Dusty und Eli sind jetzt star-crossed wegen einem Fluch??????????? <-- ausgedr="" ckt="" einfach="" fassungslosigkeit="" fragezeichen.="" ich="" in="" meine...nein="" neeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiin="" span="">

WIR KÖNNEN NICHT ZUSAMMEN SEIN, ABER WIR MACHEN TROTZDEM RUM.

Und die Geschichte las sich echt wie der erste Band, was jetzt nicht mal schlecht ist, aber immer dieses 300 Seiten lang nur Schul-Zeugs und dann BAM auf 20 Seiten irgendein Showdown, den Dusty IMMER gewinnt O.o Ich sehe schon...das hier ist wie die Mythos Academy Reihe, man liest es ja eh weiter...Trilogie, oder? Gut, Band drei zieh ich mir auch noch rein xDD

Aufgrund von Spoilern, müsst ihr den Text 
markieren, wenn ihr ihn lesen wollt!

 (Englisch-Schwierigkeitsgrad)






In the future, only one rule will matter: Don’t. Ever. Peek.

Seventeen-year-old Ari Alexander just broke that rule and saw the last person she expected hovering above her bed — arrogant Jackson Locke, the most popular boy in her school. She expects instant execution or some kind of freak alien punishment, but instead, Jackson issues a challenge: help him, or everyone on Earth will die. Ari knows she should report him, but everything about Jackson makes her question what she’s been taught about his kind. And against her instincts, she’s falling for him. But Ari isn’t just any girl, and Jackson wants more than her attention. She’s a military legacy who’s been trained by her father and exposed to war strategies and societal information no one can know — especially an alien spy, like Jackson. Giving Jackson the information he needs will betray her father and her country, but keeping silent will start a war.


Gravity wird wahrscheinlich (ich hoffe, ich bleibe stark, egal wie gut sich ein Buch anhört) das Letzte Sci-Fi Buch mit dem Thema Aliens/Mensch sein, dass ich zur Hand nehme. Ich habe schon vor einer Weile festgestellt, dass mich solche Geschichten immer total reizen, ich aber am Ende immer mega enttäuscht bin, weil mir die Bücher nicht gefallen. Deshalb kann ich auch gar nicht wirklich beurteilen, ob das Buch jetzt allgemein schlecht ist oder eben nur mir gar nicht gefallen hat. Für meinen Geschmack war das ganze Setting wirklich gut erklärt. Die Informationen wurden einem schnell und knapp zugetragen und man konnte sich so gut in der "neuen" Welt zurecht finden, in der Gravity spielt. Ari war jedoch so ein Charakter, mit dem ich gar nichts anfangen konnte. Typischer Fall von: Hier wird alles beschrieben, was sie ausmacht, aber wirklich sehen tut man davon nichts. Ari wird nämlich als taffe Kämpferin dargestellt, die nichts so leicht aus der Bahn werfen kann. Dadurch, dass ihr Vater einen hohen Rang beim "Militär" hat, geht es ihrer Familie im Gegensatz zu anderen sehr gut. Für mich war das ein Stereotyp, über den ich einfach nicht hinwegblicken konnte.

Und kaum erscheint Jackson auf der Bildfläche verändert sich ihr ganzes Leben. Jackson ist *seufz* wie sollte es auch anders sein *SEUFZ* wieder mal einer dieser gut aussehenden, beliebten und mysteriösen Kerle, der Ari den Kopf verdreht, indem er ihr das Herz stiehlt. Leider war für mich weder die anfängliche Freundschaft, noch ihre Liebe nachvollziehbar genug erklärt. Dabei fand ich die Idee hinter Gravity eigentlich ganz spannend. 

Allgemein gab es nicht so viele Veränderungen, dafür, dass die Story ja weit in der Zukunft spielt, aber die ganze Alien/Mensch Sache und die dazugehörigen Konflikte fand ich ziemlich interessant. Leider konzentriert sich das Buch doch mehr auf die Liebesgeschichte (und HILFE, da gibt es auch noch ein Zwei-Brüder-Ein-Mädchen-Dreieck!) als auf die Welt und den Krieg und all das, was hätte eskalieren müssen. 

  (Englisch-Schwierigkeitsgrad)



Kommentare:

  1. Das ist das erste Mal, das ich zu "Fangirl" was eher Negatives lese - finde ich gut! Mich macht es immer misstrauisch, wenn es nur positive Meinungen zu einem Buch gibt. Wenn ich dann lese, dass jemandem besagtes Buch eher weniger gefallen hat, will ich es noch viel lieber selbst lesen, um zu gucken, wie ich es finde. "Gravity" möchte ich ebenfalls bald noch lesen, aber, weil ich mal sehen möchte, ob diese Alien/Mensch-Sache vielleicht was für mich wäre. Danke für die Kurzrezensionen und liebe Grüße!

    Krypta :-)

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  2. Oh ich glaube, ich bin doch ganz froh, dass ich fangirl nicht gekauft habe. Kann mir gut vorstellen, dass man es entweder mag, oder sich ziemlich langweilt. Bei meiner "Vorliebe" für Contemporary tendiere ich zu letzterem... Danke für die Warnung Tanja!

    Und Gravity hab ich so oft aus der Ferne gesehen, aber nie gelesen. War wohl besser so :)

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  3. Oh das war ja keine gute Runde für die englischen Bücher. Den Hype um fangirl habe ich (zum Glück) verpasst, also muss ich es auch nicht lesen :D! Doch das mit dem Hype und der Wahrheit erlebt man doch so oft oder? Es ist toal schade, weil durch so etwas wirklich gute Bücher liegen bleiben, nur weil ein anders Buch gehypt wird!

    LG Piglet ♥

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  4. Also Glück gehabt hast du da ja nicht so wirklich O.o Und YAY Gravity kann ich dann auch mal von meiner Liste streichen xD

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