Montag, 28. April 2014

[Keine Rezension] 4x Contemporary


Keine Rezension ist eine Kategorie auf meinem Blog, um Bücher etwas knapper als bei einer richtigen Rezension zu besprechen. Hier werdet ihr nur den Klappentext und eine Kurzmeinung zum Buch finden und keinen ausführlichen Roman ;)





Lani and Erin are bonded for life. One thing that connects them is their fascination of fate. Lani wonders how much of our lives has already been decided and how much we can actually influence. Since the Unknown can unexpectedly change our lives forever, how much can we really control? From the minute Lani meets Jason, she can't deny the intense connection they share. It feels like she's known him forever. She's not sure if he feels it, too. But it doesn't matter. Because Jason is Erin's boyfriend. Lani is determined to ignore her feelings for Jason, no matter how powerful they are, rather than risk hurting her best friend. How long can Lani keep running from the boy who might be her destiny?




So etwas wie Schicksal...tja, ich finde den Titel schon echt hart. Mal ganz im Ernst. Es geht hier um eine Geschichte, bei der die Protagonistin ihrer besten Freundin den Freund ausspannt und die Autorin will uns das als "Schicksal" verkaufen. Das hier ist jetzt dir zweite Geschichte, die ich mit einem solchem Thema lese und anscheinend gibt es dafür einen konkreten Plan. Ich wette, würde ich zu irgendeinem x-beliebigen anderen Roman greifen würde das auch wie folgt ablaufen. 1) Besagter Freund der besten Freundin und Prota treffen sich 2) Besagter Freund der besten Freundin und Prota haben einen Liebe-auf-den-ersten-Blick-Moment und 3) Besagter Freund der besten Freundin und Prota treffen sich heimlich und hinterhältig hinter dem Rücken aller Beteiligten. Das klingt richtig furchtbar, oder? Die Sache ist aber, das Buch ist gar nicht SO furchtbar ist. Im Gegenteil, der Anfang war total witzig und ich mochte die Art wie die Freundschaft der beiden Mädchen hier beschrieben wurde, sehr gerne. Zu Beginn ist das Buch auch einfach total süß gemacht und erst ab dem Zeitpunkt als der Kerl auftaucht ändert sich alles.

Ich finde solche Bücher zu beurteilen nicht immer leicht. Ein kleiner Teil von mir konnte Lani verstehen. Sie verliebt sich in den falschen Typen und wird auf eine harte Probe gestellt. Viele der Entwicklungen gegen Ende haben auch einfach gezeigt, dass Lani nicht die Einzige ist, die viele Fehler begeht, denn ihre beste Freundin greift zu ziemlich krassen Methoden, um Lani später das Leben zur Hölle zu machen. Hier wird das ganze Thema Vertrauen echt richtig hardcore durchgekaut und an den meisten Stellen war mir das einfach zu viel Drama und Stress. Ich glaube, eine solche Geschichte kann ab dem Überschreiten einer bestimmten Grenze auch nur wenig Verständnis vom Leser gewinnen. Trotzdem schafft die Autorin es ganz gut, Lanis Innenleben verständlich zu beschreiben. Neben der Haupthandlung gibt es auch noch eine weitere Mini-Geschichte und diese gefiel mir wirklich gut. Dennoch fiel es mir oft schwer Lani als Erzählerin zu "ertragen". Niemand ist perfekt, aber die Art wie sie immer wieder andere verrät, um sich selber zu Glück verhelfen zu können war schon ziemlich mies.

Überraschend fand ich allerdings, dass das Ende wirklich unerwartet kam und das konnte eine Menge Pluspunkte bei mir sammeln. Alles in allem muss man schon bereits sein, sich auf die Thematik des Romans einzulassen. Süß und liebenswert ist diese Liebesgeschichte nicht, dafür geht es in erster Linie zu viel um Freundschaft und Loyalität. 

(Englisch-Schwierigkeitsgrad)







Despite what her name might suggest, Heart has zero interest in complicated romance. So when her brilliant plan to go to prom with a group of friends is disrupted by two surprise invites, Heart knows there's only one drama-free solution: flip a coin. Heads: The jock. He might spend all night staring at his ex or throw up in the limo, but how bad can her brother's best friend really be? Tails: The theater geek...with a secret. What could be better than a guy who shares all Heart's interests--even if he wants to share all his feelings? Heart's simple coin flip has somehow given her the chance to live out both dates. But where her prom night ends up might be the most surprising thing of all...




Ich hab ja eine Menge erwartet, aber nicht, dass das Buch KOMPLETT vom Prom handelt. Ohne Übertreibung, im Roman findet ihr 280 Seiten PROM. Und der Klappentext ist auch einfach mega irreführend. Es ist nämlich so, dass Heart direkt in den ersten beiden Kapitel erfährt, das Ryan schwul ist und dieser bittet sie als Tarnung mit ihm zum Prom zu gehen und dann wird sie noch von ihrem Bruder praktisch gezwungen mit dessen besten Freund als Date zu gehen. Heart hatte aber eigentlich den Plan mit all ihren Freunden zusammen dort abzuhängen. Die Autorin beschreibt das Dilemma immer abwechselnd als "Head" oder "Tail" also Kopf oder Zahl. Im Grunde spielt Heart nämlich alle drei Varianten nebeneinander ab. Im einen Moment hängt sie bei Ryan ab, im nächsten bei Troy, dann wieder bei ihren Freunden - Das ist nicht nur für die Protagonistin, sondern auch für den Leser echt anstregend. Mein Unterhaltungslevel bewegte sich echt im 50/50 Bereich. Einerseits war das Buch total chaotisch und witzig durch die vielen Charaktere und Pannen, anderseits kam einfach alles zu kurz: Die Romanze, die Freundschaften, die Konflikte zwischen Bruder und Schwester...und das war einfach schade.

Heart ist dafür ziemlich sympathisch, wenn sie auch mit ihrer anti-dating-Regel förmlich das Klischee eines Mädchens mit Bindungsangst abgibt, dass von ihrer Mutter geprägt wurde, die einen Mann nach dem anderen am Start hat. Trotzdem mochte ich sie, wenn sie auch einfach oft so naiv war, dass ich sie hätte ohrfeigen können. Alle ihre Freunde durchschauen den Plot genauso wie es der Leser tut und dass Heart dann 200 Seiten im Dunkeln tappt was ihr Herz angeht (haha, dieser Wortwitz) war total unrealistisch.

Gegen Ende wurde mir auch hier das Drama einfach zu viel. Durch die Kürze des Romans bleibt einfach wenig Platz für Entwicklungen oder große Gefühle. Was ich allerdings doch ganz cool fand war, dass die Handlung sehr abwechslungsreich war, wenn man mal bedenkt, dass hier PROM Thema, Setting und Plot in einem ist. Da müsste man meinen, dass es irgendwann langweilig wird, aber der Autorin fiel offensichtlich eine Menge dazu ein. Ich hab zwar keine Ahnung inwiefern das echte Jugendliche angeht, aber egal xD

Zusammenfassend ist das Buch eine leichte Lektüre mit nettem Unterhaltugswert, aber nun wirklich kein Contemporary Must-Read, weil einfach zu viele Stereotypen bedient werden. Das Heart sich dann noch so nervtötend von ihrem Bruder auf der Nase herumtanzen lässt hat mir dazu manchmal echt den Rest gegeben. 

(Englisch-Schwierigkeitsgrad)






Kylie könnte sich ohrfeigen! Wie blöd muss man eigentlich sein, sich erst den Laptop klauen zu lassen und dann auf den Lastwagen der Diebesbande zu springen? Zu allem Überfluss hat sie nun auch noch Max am Hals, den arrogantesten und (leider) auch süßesten Jungen ihrer Schule, der sich aus irgendeinem Grund nicht abschütteln lässt – dieser Tag hat es jetzt schon verdient, „schlimmster letzter Schultag aller Zeiten“ genannt zu werden!


Können wir uns mal kurz einen Moment Zeit nehmen, um das völlig beknackte deutsche Cover anzuschauen? Danke. Ich weiß einfach nicht, was die Leute von Arena sich dabei gedacht haben, dass so schrecklich zu gestalten. Und was soll dieser "deutsche" Titel bitte? O.o Einfach seltsam! Kommen wir aber zum Inhalt. Ich muss sagen, dass mich seit lange Zeit kein Buch des Genres so sehr enttäuscht hat wie dieses. Ich habe nur Gutes gehört und eine Mischung aus Hangover und Wild Child erwartet, wurde aber bitter enttäuscht. FROM WHAT I REMEBER (OT) hat so gar nichts mit einem spannendem Party-Abenteuer gemein. Ich fand den Roman mal nett ausgedrückt einfach total konfus. Die Geschichte ist aus der Sicht von insgesamt vier Jugendlichen geschrieben, die zuerst nichts gemein haben, außer, dass sie auf dieselbe Schule gehen. Durch eine Verkettung von sehr simplen Ereignissen rutschen sie aber mehr oder weniger in eine Art Road-Trip ins Ungewissen. Im Fokus stehen dabei Kylie und Max. Sie ist die totale Streberin, der der Laptop gestohlen wird und Max ist der 0815 Kerl, den wir in jedem YA Buch finden, welcher hier zur falschen Zeit am falschen Ort war. BAM sitzen beide in einem Boot Auto und machen...ja, was eigentlich genau? Ich hatte starke Problem den Sinn hinter den meisten Handlungen zu begreifen. Im Ernst. Was ist da eigentlich passiert?

Kylie will ihren Laptop zurück und zusammen mit Max gehen sie auf Verbrecherjagd und landen dabei Tijuana. Die beiden beschließen, wenn sie eh schon da sind, können sie ja auch ne Runde feiern und wegen ihrer Abwesenheit spüren Kylies schwuler bester Freund und Max´ Barbie Freundin die beiden dort auf und BAM die Party geht weiter. Es gibt ein paar Konflikte, aber hey - nichts, das Tequila nicht lösen kann! Am Ende sind alle wieder Freunde und das die Liebesgeschichte total abgedreht und unverständlich ist, muss ich nicht erst erwähnen, oder? Der Anfang des Buches ist allerdings nicht schlecht, da besonders Kylie auf den ersten Blick ein paar der Klischee durchbricht. 






Drei Tage ohne Dusche, Deo und Co. und als Zugabe anstrengende Wanderrouten, unkomfortable Schlafgelegenheiten und kreuchende Insekten - das von der Schule organisierte GPS-Wochenende im Erzgebirge klingt für Lene alles andere als verlockend. Normalerweise nimmt die 16-Jährige kein Blatt vor den Mund und macht nichts, was ihr nicht passt, doch den Überredungskünsten ihrer besten Freundin Pia kann sie einfach nicht widerstehen. Ein weiterer Trost für Lene: Tobias, der coole Typ, der mit ihr im selben Bus fährt und mit dem sie sich neuerdings ausgesprochen gut versteht, wird ebenfalls dabei sein. Wenn sie wenigstens mit ihm in eines der Zweierteams kommen würde, die am Ende des Wettkampf mit einem Gutschein über 100 Euro für Sportkleidung gekürt werden, wäre vielleicht alles gar nicht so schlimm. Und wer weiß, was sonst noch passieren könnte, immerhin sieht es in Lenes Liebesleben - im Gegensatz zu dem von Pia - alles andere als aufregend aus. Als der Tag der Auslosung da ist, kann Lene ihr Pech kaum fassen. Statt mit Tobias kommt sie mit dem arrogantesten Typen der Schule in eine Gruppe: Ferdinand. Der absolute Horror, sie kann ihn nicht ausstehen. Das Wochenende ist schneller da, als es Lene lieb ist, die ersten Stunden der Wanderung verstreichen nur langsam. Doch allmählich merkt sie, dass der arrogante Schulschwarm gar nicht so schrecklich ist, wie sie dachte ...



Mondscheinküsse halten länger war lange Zeit ein Top-Wunschlisten-Buch von mir. Ich wollte die Geschichte schon eine halbe Ewigkeit lesen und hab mir viel von dem Debüt der jungen, deutschen Autorin erhofft und vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum ich die Geschichte nicht vollkommen genießen konnte. Diese dumme Erwartungen immer. Die Idee hinter der Geschichte fand ich wirklich super. Besonders, da es hier ein deutsches Setting gibt, gefiel mir, dass Carolin Wahl sich eine Menge hat einfallen lassen, um Schwung in ihre Liebesgeschichte zu bringen. An Ereignissen mangelt es dem Buch jedenfalls nicht und diese waren alle total untypisch und sind mir bisher kaum begegnet. Was ich richtig toll fand war, dass die Bruder-Schwester-Beziehung hier ganz viele Momente hat, die aus dem echten Leben stammen könnten. Ich habe mich herrlich über die Kabbelein amüsiert und auch viel wieder erkannt, dass mir selbst passiert ist. Auch die Freundschaft zwischen Lene, Bea und Pia, die alle drei sehr unterschiedlich sind, war ein großer Pluspunkt. Hier geht es auch viel um das Drumherum, nicht nur die Kerle.

Was allerdings richtig schade war, kaum tritt einer der süßen Schnuckelchen auf die Bildfläche ist es doch schon um die Hormone und Gedanken von Lene geschehen. Zwar versucht sie sich selber immer am Riemen zu reißen, schafft das aber kaum. Es wird gesabbert, gestarrt, geschwärmt und das in einer endlosen Schleife immer weiter. Besonders die Vergleiche zu Twilight gingen mir gehörig auf den Wecker und das nicht nur, weil ich die Bücher absolut nicht leiden kann -_- Dabei war mir Tobias am Anfang recht sympathisch und auch die erste Begegnung und die Dialoge zwischen ihm und Lene konnte oft bei mir punkten. Ich hatte aber leider doch oft das Problem, dass mir alles zu schnell ging, die Liebe kaum spürbar oder gar nachvollziehbar erklärt war. Für mich gibt es einfach Unterschiede zwischen Schwärmerei und Verlieben! 

Zudem war der Roman sehr vorhersehbar und viele der Handlungsstränge wurden desöfteren einfach in ein paar Sätzen abgehackt und fanden dann keine Erwähnung mehr. Die eine Freundin wird abgeschoben, die andere verkuppelt...das eigentliche Wildnis-Wochenende nimmt da noch den geringsten Teil der Geschichte ein - schade! Dennoch hatte das Buch auch seine schönen Seiten. Lene blieb trotz Geschmachte liebenswert, es gab ab und an humorvolle Szenen und das Ende war recht süß.


1 Kommentar:

  1. Nun so und kurz und knapp sind Deine Rundmachungsaktionen eigentlich gar nicht, hihi oder?

    Ehrlich und unverblüht tues Du hier Deine Meinung kund. Was mir durchaus gefällt.

    Gott sei Dank, lese ich solche Liebes/Leidensgeschichten eher selten bis gar nicht, aber gut zu Wissen...was Frau , dann nicht unbedingt lesen sollte wenn einem mal diese Lesebazillus befällt...

    Danke dafür und LG..Karin..

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