Freitag, 2. Mai 2014

[BUCHREZENSION] Rebel Belle


Titel: ?
OT: Rebel Belle
Autor/in: Rachel Hawkins
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Rebel Belle #1
Quelle: Kauf :)

(Englisch-Schwierigkeitsgard)







Rachel Hawkins is the author of the New York Times bestselling series Hex Hall. She was born in Virginia and raised in Alabama. Rachel taught high school English for 3 years before becoming a full-time writer. Visit her at readingwritingrachel.com.





Deutsch
Bisher ist nichts
über eine Übersetzung
bekannt!

Englisch
Gebunden/ 13,10€
Seiten: 345
Verlag: Putnam






Witzig, spannend und einfach genial!


Kurzbeschreibung

Harper Price, peerless Southern belle, was born ready for a Homecoming tiara. But after a strange run-in at the dance imbues her with incredible abilities, Harper's destiny takes a turn for the seriously weird. She becomes a Paladin, one of an ancient line of guardians with agility, super strength and lethal fighting instincts.

Just when life can't get any more disastrously crazy, Harper finds out who she's charged to protect: David Stark, school reporter, subject of a mysterious prophecy and possibly Harper's least favorite person. But things get complicated when Harper starts falling for him--and discovers that David's own fate could very well be to destroy Earth.
Buchgestaltung
Ich weiß immer noch nicht so recht, was ich von dem Cover halten soll. Zuerst mochte ich es gar nicht, aber live sieht es wirklich viel besser aus. Außerdem spielt das Motiv ein wenig mit dem Southern Belle VS. Kick-Ass Heldin und das mag ich. Der Titel ist gut gewählt und passt auch super zur Protagonistin.
Meinung

Rebel Belle ist kein Contemporary. Tjaa, überraschend, wenn man den Klappentext liest...NICHT. Ich weiß auch gar nicht, wieso ich eine Weile gedacht habe, dass es sich hierbei um ein anderes Genre handelt, aber vielleicht ist mir die derzeitige Welle an Liebesgeschichten zu Kopf gestiegen xD Der Roman ist alles, was ich mir von einer guten Fantasygeschichte erhofft habe und letzten Endes habe ich, trotz dem Suchen mit der Lupe, echt nichts gefunden, dass mich irgendwie gestört hat.

Rachel Hawkins ist ja mit ihrer Hex Hall Trilogie besonders in Deutschland bekannt geworden. Rebel Belle legt aber, was ihr Talent als Autorin angeht mal so richtig eins oben drauf. Die Geschichte ist weniger vorhersehbar, besser geschrieben und alles andere als kitschig, wenn man schon den Vergleich zu Sophie & Co zieht. Damals mochte ich die gesamte Hex Hall Reihe super gerne, aber man kommt einfach nicht umher zu bemerkten, dass Rachel Hawkins um das dreifache besser geworden ist.

Die Protagonistin Harper ist das, was man sich wohl unter dem perfektem Bild einer „Southern Belle“ vorstellt. In ihrer Kleinstadt hat sie einen guten Ruf, an ihrer Schule legt sie sich in allen Kursen und AGs ordentlich ins Zeug und nebenbei organisiert sie von Veranstaltungen, bis hin zu Teekränzchen echt alles. Dabei ist es nicht einmal ihre Mutter, die hinter dem Bild der perfekten Tochter her ist, sondern Harper selbst. In vielerlei Hinsicht war sie das typische Mädchen Mädchen, aber anderseits konnte sie auch ein richtiger Geek sein, wenn es um ihr eigenes Leben ging. Gerade diese quirlige Mischung machte Harper zu einer mega sympathischen Erzählerin. Mal ist sie schlagfertig, dann steht sie auf dem Schlauch, mal ist sie ernst, dann zieht sie ihre Vorhaben wieder sehr berechenbar durch – kurz gesagt: Mit ihr wird es nie langweilig. Das ist sie mochte ist untertrieben. Für mich war Harper nicht die perfekte Belle oder Tochter, aber definitiv Hauptakteurin :)

Die Geschichte legt sich auch mächtig ins Zeug von der ersten Seite an einfach KABOOM spannend zu sein. Innerhalb des ersten Kapitels gibt es Mord, Blut und Action und man weiß gar nicht so recht wie einem geschieht. Hier wurde das Konzept der Idee wirklich durchdacht eingesetzt, denn es dauert eine Weile, bis man – genau wie Harper – herausfindet, was denn nun eigentlich mit ihr passiert ist.

Was mir daran besonders gut gefiel war, dass das ganze Drumherum nicht vergessen wird, aber auch keine allzu große Rolle spielt. Harper versucht eben ihr Leben normal weiterzuleben, aber mit all den vielen Geheimnissen, die nun ein Teil davon sind, ist das einfach schwer. Ebenfalls ziemlich klasse, war die ganze Sache mit ihrem Freund. Ja, richtig gelesen, Harper hat einen Freund im Buch. Hier gab es auch einfach nicht dieses klischeehafte „oh, ich hab einen Freund und der muss böse werden, damit ich mich in den anderen Kerl verlieben kann“ oder „oh, ich hab einen Freund und betrüge den mal eben, weil wer besseres da ist“ oder...naja, ihr wisst, was ich meine, wenn euch dieses 0815 Klischee schlechthin so auf die Nerven geht wie mir. Rachel Hawkins konnte mich am Ende mit vielen Entwicklungen in dieser Hinsicht auch überraschen und das hat mich sehr gefreut, weil es mir ein wenig so vorkam, als würde sie den Leser an der Nase herumführen! Allgemein war das Ende einfach super und ich bin echt gespannt, wie es nach diesen Entwicklungen weitergeht.

Die ganze Sache mit Harper als Paladin oder zusammenfassend den vielen Fantasyelementen gefiel mit durchweg. Vieles was hier passiert, habe ich in der Form noch nicht gelesen und besonders, wenn Harper mit ihren Kräften David beschützt geht es mächtig rund. Gott, wie habe ich mich amüsiert, als sie plötzlich beim Autofahren zu Vin Diesel aus Fast & Furious mutiert ist (jetzt nicht wortwörtlich, sondern eher als Vergleich xD) oder als es darum ging, das Kämpfen zusammen mit Davids „Tante“ zu lernen. Die vielen Situationen, die in den normalen YA Büchern immer todernst dargestellt werden, hatten hier irgendwie total oft eine witzige Note. Nicht, dass das Buch nicht auch seine düsteren Seiten hat. Es gibt ein gut inszeniertes Finale, mit kleinen Schockern und starkem Höhepunkt.

Dann wäre da noch die Liebesgeschichte *seuft* :) Die war einfach genau mein Ding. Hier gab es Streit, hier gab es Sarkasmus und – juhu – Die Figuren verlieben sich nicht Hals über Kopf oder starten Rummachorgien sobald sie mal allein sind. Die Liebesgeschichte war einfach..schön! Sie entwickelt sich langsam, wie eine Freundschaft, war für mich verständlich und hat mich mitfiebern lassen. Ja, Rachel Hawkins hat hier eine süße Hass-Liebe geschrieben, die mir echt nahe ging.

Vielleicht lag das auch einfach daran, dass David mal eher untypisch kein Bad Boy war, sondern ein authentischer, netter, etwas nerdiger Junge, über den man gerne mehr erfahren hat. Hier wurde aber auch einfach viel von ihm gezeigt. Man lernt ihn nicht nur durch Harpers Augen kennen, sondern mit ihr zusammen. Normalerweise fehlen den Love-Interests ja immer etwas Tiefgang und Backgroundstory.



Rebel Belle ist meiner Meinung nach Rachel Hawkins bisher bestes Buch. Es ist eine Geschichte, die allen Fantasyfans genau das gibt, was diese suchen: Spannung, Action, Humor und eine Liebesgeschichte, die unterhält und nicht den Plot verdirbt. Ich kann Band zwei echt kaum abwarten und hoffe, der wird genauso gut! :)


Kommentare:

  1. Mensch, das klingt doch mal nach einem richtig unterhaltsamen Buch :D
    Auch wenn mich das Cover wegen seiner Girlyness immer noch etwas abschreckt xDD

    Aber Halleluja! Keine Instant-Lovestory *__*

    AntwortenLöschen
  2. Ich bin schon sooo gespannt auf das Buch! Nur leider ist es momentan noch etwas teuer :( Hex Hall mochte ich auch ganz gern, auch wenn ich es nie über Band 1 hinaus geschafft habe. Aber das war auch schon sehr unterhaltsam. Ich freu mich schon sehr, Rebel Belle irgendwann zu lesen :)

    LG Nicole

    AntwortenLöschen

Dankeschön, dass du so lieb bist und Feedback, deine Meinung oder Anregungen hinterlässt! :D

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...