Sonntag, 4. Mai 2014

[Keine Rezension] World After, The School for Good & Evil x2, Troubletwisters


Keine Rezension ist eine Kategorie auf meinem Blog, um Bücher etwas knapper als bei einer richtigen Rezension zu besprechen. Hier werdet ihr nur den Klappentext und eine Kurzmeinung zum Buch finden und keinen ausführlichen Roman ;)





When a group of people capture Penryn's sister Paige, thinking she's a monster, the situation ends in a massacre. Paige disappears. Humans are terrified. Mom is heartbroken. Penryn drives through the streets of San Francisco looking for Paige. Why are the streets so empty? Where is everybody? Her search leads her into the heart of the angels' secret plans where she catches a glimpse of their motivations, and learns the horrifying extent to which the angels are willing to go. Meanwhile, Raffe hunts for his wings. Without them, he can't rejoin the angels, can't take his rightful place as one of their leaders. When faced with recapturing his wings or helping Penryn survive, which will he choose?


Ehrlich gesagt, ist World After seit einem Jahr auf meinem SuB fast verschimmelt (jedenfalls für meine Verhältnisse). Ich habe das Buch damals geschenkt bekommen und mich sehr gefreut, weil ich es selber sicher nicht gekauft hätte. Das Seltsame daran ist, dass ich Band eins echt super fand, aber irgendwie auch nicht so mega super dupa toll, dass ich das Bedürfnis hatte weiter lesen zu müssen. Im Nachhinein denke ich mir auch nicht: boar, hättest du früher lesen müssen. Irgendwie ist Angelfall so eine on/off Reihe für mich. Im einen Moment finde ich es super geil und im nächsten total öde. Dabei steht das Buch dem Vorgänger eigentlich kaum in etwas nach. Das kann man jetzt auslegen, wie man möchte, DENN das bedeutete für mich, World After hat dieselben Stärken und Schwächen wie Angelfall. 

Pluspunkte:

Der Schreibstil ist immer noch flüssig, rasant und packend. 
Penryn ist einfach sau cool und eine Kick-Ass-Heldin. 
Es gibt Action und Blut und Spannung

Minspunkte:

Ohne jetzt groß spoilern zu wollen, aber die Handlung ist der aus Angelfall einfach verdammt ähnlich. WIEDER wird Penryns Schwester entführt. WIEDER sucht Raffe seine Flügel. WIEDER trifft Penryn auf eine Gruppe seltsamer Leute. WIEDER schließt sie sich anderen Leuten an, um eigene Motive zu verfolgen. WIEDER kommen die bösen Engel und WIEDER scheinen sie es nur auf Penryn abgesehen zu haben. Was mich auch extrem gestört hat war, dass die Autorin hier dieses typische die-Protagonisten-sind-das-halbe-Buch-von-einander-getrennt Ding durchgezogen hat. Ich will auch gar nicht behaupten, dass das alles schlecht war, aber so aufregend wie beim ersten Mal lesen war es noch lange nicht. Ich weiß auch einfach Null, was denn in drei weiteren Bänden noch passieren soll. Vielleicht mal etwas mehr zum Setting oder so? Das wäre nett.

Das Sequel ist GUT, aber, aber...

(Englisch-Schwierigkeitsgrad)





The first kidnappings happened two hundred years before. Some years it was two boys taken, some years two girls, sometimes one of each. But if at first the choices seemed random, soon the pattern became clear. One was always beautiful and good, the child every parent wanted as their own. The other was homely and odd, an outcast from birth. An opposing pair, plucked from youth and spirited away.

This year, best friends Sophie and Agatha are about to discover where all the lost children go: the fabled School for Good & Evil, where ordinary boys and girls are trained to be fairy tale heroes and villains. As the most beautiful girl in Gavaldon, Sophie has dreamed of being kidnapped into an enchanted world her whole life. With her pink dresses, glass slippers, and devotion to good deeds, she knows she’ll earn top marks at the School for Good and graduate a storybook princess. Meanwhile Agatha, with her shapeless black frocks, wicked pet cat, and dislike of nearly everyone, seems a natural fit for the School for Evil. But when the two girls are swept into the Endless Woods, they find their fortunes reversed—Sophie’s dumped in the School for Evil to take Uglification, Death Curses, and Henchmen Training, while Agatha finds herself in the School For Good, thrust amongst handsome princes and fair maidens for classes in Princess Etiquette and Animal Communication.. But what if the mistake is actually the first clue to discovering who Sophie and Agatha really are…?



The School for Good and Evil hat auf jeglichen Seiten wirklich Top Wertungen erhalten. Das hat mich neugierig gemacht und da ich gerne Middle-Grade Bücher lese musste ich bei dem günstigen HC Preis (8.50€ bei Amazon!) zuschlagen. Die Aufmachung vom Buch ist auch wirklich sehr hübsch. Das Buch hat einen Rough-Cut und viele Illustrationen. Und wie steht es mit dem Inhalt? Am Anfang war ich echt haltlos begeistert von der süßen Idee, die der Autor hier hatte. 

Dieses ganze Gut-und-Böse-Konzept wurde brillant umgesetzt und ganz wunderbar neu gestaltet. Als Kind kann man sicher noch viel von den vielen moralischen Botschaften hier lernen. Ich mochte es mega gerne, dass hier immer wieder betont wurde, dass Gutes auch böse und Böses auch gut sein kann, denn viele Umstände führen über Umwege zu bestimmten Ereignissen. Das Buch ist auch zuckersüß geschrieben und hat seinen ganz eigenen Humor. Die beiden Figuren sind sehr unterschiedlich und so findet man in beiden ein paar Dinge, die man mag oder eben nicht. Sophie ist das typisch verzogene Prinzesschen und Agatha eben ihr Gegenpart. 

Die Freundschaft der beiden Mädchen spielt die zentrale Rolle hier. Die meiste Zeit fand ich es wunderbar, wie das Auf - und Ab der beiden zeigte, wie Unterschiede eben auch die besten Freundschaften hervorbringen können, aber ehrlich gesagt, war ich auch oft von Sophies Art genervt. Sie ist sehr schwierig, egoistisch und sturer als ihr gut tut. Agatha hat sich von ihr herumkommandieren lassen und wurde schlecht von Sophie behandelt. Dieser ganze Konflikte, der sich eigentlich durch das Buch zieht, besonders durch die Verwechslung an der Schule, wurde mir zum Ende hin ein Graus. Mich hat es tierisch genervt, dass die beiden immer wieder ON/OFF Freunde waren. In einem Momente hassen sie sich, im nächsten vertragen sie sich, dann gibt es wieder Streit, dann fällt wer wieder wem in den Rücken, dann kommt Neid dazu und dann hassen sie sich wieder...es war fast unerträglich wie rasant dieses Hin - und her später gewechselt hat.

Da dachte ich jedes Mal: Nun ist aber Schluss, nur, damit kurz daraus wieder ein Drama alles zunichte machte. Das hat das Buch extrem viel Punkte in der Wertung gekostet, weil ich zum Schluss einfach nur noch fertig werden wollte, so genervt war ich. Davon aber mal abgesehen ist das Buch voller kreativer Ideen, die das Thema "Zaubererschule" mal auf ein ganz neues Level heben. Ich mochte jeden Aspekt der "School of Good & Evil". Von den schrulligen Nebencharaktere, bis hin zum Unterricht - Hier hat man eine Menge Spaß und es wird einfach nicht langweilig. Der Märchenpart war übrigens besonders toll :)


 (Englisch-Schwierigkeitsgrad)



*Enthält leichte Spoiler zum ersten Band*



When Agatha secretly wishes she’d chosen a different happy ending, she reopens the 
gates to the School for Good and Evil. But the world she and Sophie once knew has changed. Witches and princesses, warlocks and princes are no longer enemies. New bonds are forming; old bonds are being shattered. But underneath this uneasy arrangement, a war is brewing and a dangerous enemy rises. As Agatha and Sophie battle to restore peace, an unexpected threat could destroy everything, and everyone, they love—and this time, it comes from within.



Nach dem ersten Band hatte ich trotz einiger Kritikpunkte große Lust weiterzulesen. Der zweite Band gefiel mir aber kaum noch und das habe ich leider schon direkt beim Einstieg in das Buch gemerkt. Sophie und Agatha kehren am Ende von Band eins zurück in ihr Dorf und wollen dort ihr Leben so wie früher weiterleben. Doch schon innerhalb der ersten Kapitel zieht es beide zurück zur School ford Good and Evil. Dort hat sich nach dem Kampf zwischen Gut und Böse vieles verändert, doch die größte Schuld tragen Sophie und Agatha selber, denn die Prinzen haben sich zu einer Armee aus finsteren Gegenspielern zusammen getan, da die beiden Mädchen mit ihrem Happy End bewiesen haben, dass man Prinzen nicht braucht, um glücklich zu sein. Das war so eine Sache, mit der ich wahnsinnige Probleme hatte. Logisch wollte das alles gar nicht recht in meinen Schädel rein. Sophie und Agatha, zwei Mädchen haben die GESAMTE Welt geändert, weil EIN Märchen anders geendet hat als sonst? Das hat für mich einfach Null Sinn ergeben, weil doch so viele Geschichten unterschiedlich ausgehen und manchmal gewinnt sogar das Böse. Weil das Buch aber auf diesem Konzept aufgebaut hat, gefiel mir die Handlung natürlich nicht so gut. Irgendwie kam mir der Roman sowieso sehr ausgelutscht vor, da hier alles nach demselben Muster wie zuvor abläuft. Schule, Unterricht, Gut VS. Böse und natürlich hat Sophie wieder ihre Hexen-Problem, die alles dramatischer gestalten.

Agatha fand ich nach wie vor echt klasse, weil ihr Charakter einfach immer gleich bleibt, aber die Beziehung zu Sophie, die mir schon in Band eins zu viel Hin - und Her war, setzt hier eins drauf. Von Anfang hat gibt es Spannungen zwischen beiden und ich hatte davon einfach genug und fand es wenig einfallsreich das alte Zeug wieder aufzukochen.

Der Plot ließ meiner Meinung nach auch zu wünschen übrig. Die Schüler bereiten sich auf einen Kampf vor, wobei es Jungs VS. Mädchen heißt und anstatt mal ordentlich Pläne zu schmieden gehen alle einfach normal zum Unterricht. Dann wird noch der Evil-Master wieder belebt und noch mehr altes Drama kehrt zurück. Von den Märchenaspekten, den vielen kreativen Ideen und dem Charme der Schule war nichts mehr zu spüren.

Nach der Hälfte des Buches (das übrigens deutlich kürzer ist als Band eins) war ich gelangweilt und wollte schon gar nicht mehr weiterlesen. Dank ein paar kleiner Wenden, habe ich es aber geschafft am Ball zu bleiben. Für mich war das Sequel dennoch unnötig. 

 (Englisch-Schwierigkeitsgrad)






Jades und Jacks Leben steht auf einmal völlig Kopf. Erst ist aus unerfindlichen Gründen ihr Haus explodiert, sodass sie nun bei ihrer wildfremden Großmutter leben müssen. Seltsam genug, dass diese sich Oma X nennt. Noch viel seltsamer ist aber das, was in ihrem Gruselkasten von Haus passiert: Wetterfahnen wehen entgegen der Windrichtung, Türen erscheinen aus dem Nichts und verschwinden wieder, Katzen fangen an zu sprechen. Die Zwillinge verstehen absolut nicht, was all das zu bedeuten hat. Doch schneller, als ihnen lieb ist, erfahren sie, dass sie zu den Troubletwisters gehören: Und es wird ihre Aufgabe sein, gegen eine finstere, abgrundtief böse Macht anzutreten. Nun müssen Jade und Jack sich der Wahrheit stellen und ihre eigenen Kräfte entdecken. Aber sind sie dafür auch bereit?


Trouble Twisters ist das erste Buch von Garth Nix, das ich gelesen habe und ich bin mir nicht ganz sicher, ob es am Buch oder dem Autor lag, aber so wirklich mitreißen konnte mich das Buch nicht. Zunächst einmal hatte ich ein Problem mit den Anfängen der Geschichte. Wir sind es auch "solchen" Fantasygeschichten ja gewohnt: Die Eltern sind kein Teil des Ganzen und hier war das auch so. Doch anstatt die Kinder zu Waisen zu machen, werden sie hier an die Großmutter abgeschoben und man versteht kaum, wieso die Eltern sich aus dem Staub machen. Der Vater meint, es wäre sicherer so, die Mutter geht arbeiten und so landen Jaide und Jack bei Großmutter X, die keinen Namen zu haben scheint. Was mich wirklich SEHR gestört hat war, dass das Wort "Trouble Twister" sehr oft vorkommt, aber nicht erklärt wird. Jedes Mal muss sich der Leser mit einer Bemerkung im Sinne von das-kommt-später abfinden und das gefiel mir nicht. Zudem ist die Erklärung hinter dem Namen auch wirklich simpel gemacht, da hätte man das Ganze ruhig vorweg nehmen können, anstatt es so in die Länge zu ziehen.

Jack und Jaide sind Zwillinge und vom Charakter her sind sich beide auch sehr ähnlich. Ich denke, für ein Kinderbuch ist das vollkommen in Ordnung, aber etwas ältere Leser werden das sicher zu bemängeln haben. Man mag sie zwar beide, denn sie sind mutig und clever und geben einen keinen Grund, sie unsympathisch zu finden, aber die besten Charaktere aller Zeiten werden sie wohl niemals sein. Hier wurde mächtig an Potenzial verschenkt, besonders, da die die Kräfte der Zwillinge richtig cool geschildert wurden!

Der Plot ist dafür aber sehr spannend. Es gibt immer etwas zu erleben und teilweise wurde es richtig hardcore, wenn die fiesen Monster auftauchten, die alles andere als ansehnlich waren. Der Gegenspieler wird allerdings nur als "Das Böse" betitel, hat weder Namen, noch ein Gesicht und das fand ich etwas weit hergeholt, war die Idee dahinter auch nicht allzu schlecht. Aber selbst Kinder haben mehr Phantasie und fordern hier vielleicht sogar mehr handfeste Sachen als der Autor es in seinem Roman bietet. Das Ende des Buches war leider wieder etwas stereotypisch. Alles in allem wird man aber gut unterhalten.



Kommentare:

  1. Also erstmal schade Tanja, dass es mit Penryn und dir nicht so ganz hinhaut :-/ Ich glaube, wer "Angelfall" mochte, muss "World After" genauso lieben. Doch wenn man Band 1 schon nicht sooo mochte, wird es auch nicht wirklich besser. Ich geb dir recht, dass die Handlung ähnlich erscheint. Dadurch aber, dass Paige selbst fortgeht und selbst bestimmt, wohin sie geht und was sie macht, fand ich es doch anders. Im Band 1 wurde die kleine hilflose Schwester entführt. Nun ist Paige alles andere als hilflos und auf eignen Beinen. Im Grunde schließt sie sich ja zunächst denselben Leuten wieder an, wie im ersten Band. Danach finde ich, sind es eher vorrübergehende Bündnisse. Das Engel/Flügel Thema bleibt dasgleiche, geb ich dir recht ;)

    Schade, dass du in die Welt nicht so eintauchen konntest :( Aber auf mehr Infos zur Welt wäre ich auch sehr gespannt!

    Dann zu deiner Rezi zu "School for Good and Evil #1" sprichst du mir vollkommen aus der Seele. Ich mochte es auch zu Beginn, aber das On/off bei Sophie und Agatha nervt dermaßen, dass mich zum Ende hin das ganze Buch nur noch genervt hat. Jetzt machst du mir aber nicht gerade Hoffnung mit Band 2, den ich auch schon hier habe^^ Mensch Tanja, hättest deinen Kurzeindruck nicht mal eher posten können, dann hätte ich wohl gewusst, was auf mich zukommt^^

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  2. Meeeeeh -.- WARUM?!
    World After klingt einfach so, als würde ich es so richtig hassen ey xD

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  3. Meine Begeisterung für "The School for Good and Evil" sinkt jetzt auch immer weiter, aber ich halte noch so an der Hoffnung fest, dass ich doch den richtigen Zeitpunkt für diese Geschichte finde und sie mir besser gefällt ^^

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  4. Wollte "The School of Good and Evil" auch immer mal anfangen, Habe es mir nur nie gekauft, ich war zu kritisch bisher. Aber deine Rezi bringt ganz gut wieder, wovor ich Angst hatte. Viiieeelleicht komme ich mal günstig an den ersten Band oder ertausche es mir, aber mehr dann auch nicht :)

    (Bin übrigens froh mit dir gerade einen Blog gefunden zu haben, der auch mal was auf Englisch liest! haha)

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