Dienstag, 17. Juni 2014

[BUCHREZENSION] Wings


Titel: -
OT: Wings
Autor/in: Elizabeth Richards
Genre: YA Fantasy
Buchreihe: Black City #3
Quelle: Kauf! :)
Englisch-Schwierigkeitsgrad:






Elizabeth Richards is a YA author who loves books about supernatural boys, kissing and blood. Her debut novel, BLACK CITY (Book #1 of the BLACK CITY trilogy) was published in November 2012 and was selected as one of Penguin's Fall 2012 Breathless Reads. Her second novel, PHOENIX, was released in June 2013, and the last novel in the series, WINGS, was released in June this year.




Deutsch
Noch nicht erschienen.
Genaueres unbekannt!

Englisch
Gebunden/ 13,10€
Seiten: 400
Verlag: Putnam Juvenile






Achtung: Enthält leichte Spoiler zu den Vorgängern!



Kurzbeschreibung

Following the cliffhanger ending of Phoenix, Natalie finds herself separated from Ash and unexpectedly reunited with her parents, including the father she thought was dead. But she can only think of Ash. She hasn't heard a word of him since she and Elijah were brought to the underground headquarters of the Sentry Rebellion. But she vows to find him. Ash, meanwhile is back in Black City; it's the perfect place to hide from the Sentry government. But not for long. He won't give up on Natalie or bringing an end to the terrible reign of Purian Rose.

A pulse-racing end to an exciting series.

Buchgestaltung
Bevor das Buch erschienen ist habe ich mir ordentlich den Kopf zerbrochen, was die Gestaltung angeht. Bisher hatten die Cover ja immer Bezug zu den Büchern und hier ist das nicht anders. Wings ist eine Droge, aus synthetischen Schmetterlingen, die in diesem Teil eine große Rolle spielt und daher ist die Aufmachung perfekt.
Meinung

Black City, Phoenix und Wings – Die Reihe hat mich jetzt eine ganze Weile begleitet und ich bin froh sagen zu können, dass ich alle drei Büchern fast gleich gern mochte. In meinen Augen kommt es echt selten vor, dass eine Trilogie so konstant ihr Unterhaltungslvevel hält. Ich als chronische Reihenabbrecherin weiß das noch mehr zu schätzen, denn in den letzten Jahren habe ich mehr Reihen verworfen als weitergelesen. Diese hier liegt mir aber wirklich am Herzen, nicht zuletzt wegen den tollen Charakteren, deren Entwicklung ich von der ersten Seite an verfolgt habe.

WINGS setzt im Grunde da an, wo der miese Cliffhänger aus Band zwei uns zurückgelassen hat: Ash und Natalie sind getrennt und beide tragen eine Weile ihren eigenen Kampf aus. Was mich zuerst verwundert hat war, dass das Buch hier noch aus der Sicht eines dritten Charakters geschrieben ist: Edmund. Zu Beginn weiß man einfach nicht wer er ist und wie er im Zusammenhang mit der Geschichte steht. Seit also ruhig verwirrt, wenn ihr anfangt zu lesen, ich war es jedenfalls. Nach und nach wird aber ersichtlich wer er ist und was für eine Rolle seine Erzählung spielt. Es sind nämlich eigentlich Rückblicke in eine Zeit der Anfänge, die in Verbindung mit Ashs Familie und auch dem ganzen Regierungssystem in der Reihe stehen. Die Autorin gewährt so durch eine eigenständige Nebenhandlung Einblicke in Hintergründe, die dem Leser so viel verständlicher werden als durch pures Infodumping. Mir gefiel das unheimlich gut, weil man so sogar eine gegnerische Partei besser verstehen konnte. Hinter vielen Charakteren steckt eine tief verwurzelte gemeinsame Vergangenheit, die sich über Generationen erstreckte und das war ziemlich gut durchdacht.

Natalie ist wieder bei ihren Eltern, aber natürlich ist nichts wie zuvor. Sie leidet noch immer an dem Virus und will unbedingt Ash finden, damit sie ihren gemeinsamen Plan, die Ora Waffe zu finden umsetzten können. Ash ist während dessen in einem totalen Krisengebiet unterwegs und es passieren viele schreckliche Dinge. Häufig spitz sich die Situation durch die herrschenden Konflikte drastisch zu und es bleibt nicht jeder verschont. Mich hat der Tod einiger, geliebter Nebencharaktere hart getroffen. Die Ereignisse überschlagen sich einfach so rasant, dass man kaum Zeit hat sich von den Rückschlägen zu erholen und das war einfach genial. Ich war genauso gefesselt wie im ersten oder zweiten Band, wenn es um den „Krieg“ zwischen Darklingen, Sentry und den anderen Parteien ging.

Die Autorin beantwortet nach und nach alle offen gebliebenen Fragen und ich verspreche euch, wenn ihr das Buch beendet habt, werdet ihr einen klaren Kopf haben und nicht unzufrieden sein. Elizabeth Richards hat geschickt Antworten in die vielen Actionszenen eingebaut. So ergab die Suche nach der Waffe oder viele Kämpfe immer ein Ergebnis das wichtig für den Plot war. Im Gegensatz zu den Vorgängerbänden hatte ich hier auch weniger das Gefühl, dass es Längen in der Erzählung gab und das fand ich toll. Ich habe ungern unterbrochen.

Die Liebesgeschichte steht hier erstaunlicherweise auch viel mehr im Hintergrund. Zwar sind Ash und Natalie am Anfang getrennt, aber dieser Zustand ist nicht von Dauer und zudem auch relevant für die Vorkommnisse. Es gab viele traurige und süße Szenen zwischen beiden, aber der Hauptfokus der Story liegt eben auf dem ganzen Drama und dem Finale, dem wir hier entgegen fiebern durften.

Viele bekannte Figuren haben einen erneuten Auftritt und helfen mit diesen Abschluss zu etwas zu machen, dass viele Elemente vereint die Black City und Phoenix schon gemeinsam hatten: Spannung und das zwischenmenschliche. Es gab nicht für alles und jeden ein Happy End und obwohl der entscheidende Punkt am Ende kürzer ausgefallen ist, als ich es mir gewünscht habe, so konnte ich gut damit leben. Ich fand es auch einfach gut, dass Elizabeth Richards nichts aus ihren Charakteren gemacht hat, was sie eben nicht waren. Ash war kein Anführer und Natalie keine Mörderin und ich fand es wichtig, dass im Stillen jeder bewusst seine Entscheidungen getroffen hat, egal wie hart das manchmal auch schien.

WINGS war ein toller Abschluss, der bei mir nur aus zwei Gründen nicht die volle Punktzahl erhält. Genau wie bei den anderen Büchern der Autorin hat mir hier manchmal der Bezug zum großen Ganzen gefehlt, was einige Hinweise auf die Vorgänger anging und auch was das Thema Familie anging, so kamen hier viele Dialoge zu kurz und verloren dadurch etwas an Tiefgang.




Eine phantastische Reihe, die ich jedem empfehlen kann. Es bleibt in jedem Band spannend und emotional, es wird selten langweilig und die Bücher bauen nach einem logischen Konzept aufeinander auf. Kein Strecken oder unnötiges Ausbauen einer Reihe, diese Geschichte ist bestens als Trilogie geeignet und wird einem fesseln bis zur letzten Seite, auch, wenn die Liebesgeschichte manchmal etwas over the top ist, zumindest was Band eins und zwei angeht. Ich sage jedenfalls danke für diesen gelungenen Abschluss und warte geduldig auf neue Bücher der Autorin!


1 Kommentar:

  1. Es wird Zeit, dass ich mir diese Reihe mal näher ansehe! Den ersten Band habe ich schon auf meiner Wunschliste, seit ich ihn bei Anorielt gesehen habe (das Cover *.*), aber jetzt werde ich immer neugieriger.

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