Mittwoch, 23. Juli 2014

[Keine Rezension] Contemporary Wrap-Up


Keine Rezension ist eine Kategorie auf meinem Blog, um Bücher etwas knapper als bei einer richtigen Rezension zu besprechen. Hier werdet ihr nur den Klappentext und eine Kurzmeinung zum Buch finden und keinen ausführlichen Roman ;)




Anna is dreading another tourist-filled summer on Dune Island that follows the same routine: beach, ice cream, friends, repeat. That is, until she locks eyes with Will, the gorgeous and sweet guy visiting from New York. Soon, her summer is filled with flirtatious fun as Anna falls head over heels in love. 



Dieser Roman war eindeutig von der Sorte "zu süß" für meinen Geschmack. Allgemein erwarte ich ja immer weniger von Contemporary Geschichten, aber hier war das einfach wenig, weniger, Sixteenth Summer. Ich will auch gar nicht sagen, dass das Buch mega schlecht war, aber es passiert einfach NICHTS. Anna und Will sehen sich, lieben sich und...tja, das war es dann auch schon wieder. Die beiden rennen ein bisschen am Strand rum und knutschen und...mir fehlen echt die Worte, denn es passiert so wenig im Buch, dass ich die komplette Handlung mit zwei Sätzen beschreiben könnte. Weil das Buch zudem so mega kurz ist, blieb auch einfach kein Raum für Entwicklungen jeglicher Art. Man erfährt kaum etwas für die Charaktere, man kann dieser daher weder mögen, noch sie verstehen und die Dialoge waren auch wie Schlaftabletten: Man schluckt sie schnell runter und weg ist man. Okay...ich sage es doch: Das Buch IST schlecht. Ich weiß nicht, was manche Autoren sich dabei denken, eine Geschichte so ganz ohne roten Faden zu schreiben. Hier gab es nicht mal Dates oder Humor oder Schule, nur endlose Ferien und das süße und schnulzige Geblubber der Charaktere, die sich sehr lieben. Nach gefühlten 24 Stunden nebenbei bemerkt. Steht man jetzt allerdings auf diese langsame, gefühlsduseligen Bücher, dann könnte das hier genau das richtige sein. 

Positiv ist nur der flüssige Schreibstil und der niedliche Anfang.

(Englisch-Schwierigkeitsgrad)









Jenna freut sich auf einen Sommer bei ihrer Patentante in Kanada: Natur pur, süße Jungs in Holzfällerhemden und das alles ganz weit weg von der Ehekrise ihrer Eltern. Doch womit sie nicht gerechnet hat sind Aug-in-Auge-Begegnungen mit Elchen und noch größeren Tieren, die unausstehliche Stieftochter von Tante Susie und dass der süße Reeve sie für eine planlose Großstadttussi hält …




Oh, Abby McDonald...ich komme nicht umhin zu sagen, dass ich etwas enttäuscht war. Ich fand Summer of Love einfach so toll, dass ich unbedingt das nächste Buch der Autorin hinterher schieben musste und dieses hier ist es dann geworden. Ich mochte das Buch und sein Konzept sehr gerne, aber im großen und ganzen hatte es leider seine Längen. Jenna ist jemand gewesen, mit dem ich nicht sofort warm geworden bin. Sie ist irgendwie ein bisschen Öko/Umwelt mäßig drauf und hat mich damit später ziemlich genervt. Es ist nämlich so, dass sie sich in der Stadt, in der sie lebt sehr engagiert und dann, als sie Natur pur vor Augen hat schraubt sie ordentlich zurück. Eigentlich hätte sie da ja so richtig aufdrehen müssen, aber das kam erst später und fand ich sehr widersprüchlich. Mal abgesehen davon ist sie mir mit der Zeit aber doch ans Herz gewachsen, besonders dank ihrer Tollpatschigkeit. Sie freundet sich mit drei Freunden aus der Gegend an und das war auch mal was anderes. Durch die Nebencharaktere wurde ordentlich Schwung in die Handlunge gebracht. Alle haben so ihre kleinen und großen Probleme und das Netz der Freundschaft, dass die Autorin hier gesponnen hat, mochte ich sehr gerne. Ich fand zudem toll, dass die Familie von Jenna auch eine Rolle gespielt hat und dieses typische Miteinander war einfach sehr amüsant.

Was den Plot betrifft gab es viel Neues, dass ich so nicht nicht gelesen habe. Das lag sicher zum einem an dem tollen Setting (KANADA!!!) und all dem Potenzial, dass die Orte dort mit sich gebracht haben. Leider war es oftmals aber auch so, dass mir die Handlung an vielen Stellen zu langsam voran geschritten ist. Es gab immer wieder diese Durchhänger in der Geschichte und dabei hatte das Buch schon einen ersichtlichen roten Faden. Manche der Entwicklungen im Bezug auf Beziehungen waren einfach zuuuuu gedehnt beschrieben. Und ich muss sagen, dass ich so manche Wende am Ende echt doof fand. Die Autorin hat versucht alle Konflikte zu klären und das wirkte nach der Durststrecke dann doch etwas sehr gehetzt. Die Liebesgeschichte ist dafür wieder ein Pluspunkt gewesen. Sie war süß und fluffig wie ein Marshmallow und hat mir sehr gut gefallen. 

Alles in allem also eine nette Geschichte, typisch Sommerbuch.






Delilahs Leben fällt überall auseinander: ihre schulischen Leistungen sind miserabel, sie hat einen Nicht-Freund, mit dem sie nichts außer der Möglichkeit zu vergessen verbindet, und die Beziehung zu ihrer Mutter Claire ist alles andere als harmonisch. Vor allem der große Familienstreit vor acht Jahren steht zwischen ihnen. Als ihre Großmutter plötzlich stirbt, kehrt Delilah mit Claire in das Haus zurück, in dem sie früher jeden Sommer verbracht haben. Und dort begegnet sie nicht nur der Vergangenheit, sondern auch Patrick – ihrem gut aussehenden Freund von damals …




Das erste Buch, das ich von Sarah Ockler gelesen habe, gefiel mir damals nicht wirklich gut, aber der Klappentext von dem zweiten, was nun übersetzt wurde hat mich einfach angesprochen und daher wollte ich der Autorin nochmal eine Chance geben. Ich bin nun auf jeden Fall ein bisschen überzeugter davon, dass sie gut schreiben kann. Der Geschmack des Sommers lässt mich etwas gespalten zurück. Zum einen gefiel mir der erste Teil des Buches wahnsinnig gut. Protagonistin Delilah wird von ihrer Mutter aus ihrem normalen Umfeld gerissen, weil ihre Großmutter verstorben ist. Genau das ist auch der Grund, warum die beiden zu deren Haus fahren und dort auf Delilahs Tante treffen. Zu dritt wollen sie die Dinge erledigen, die ein Verlust eben so mit sich bringt. Im Buch herrschte ein großer Konflikt zwischen Delilahs Mutter und Tante und dieser bestimmte auch einen großen Teil der Handlung. Eine Art Familiengeheimnis wurde immer wieder erwähnt bzw. durch kleine Hinweise zu etwas, dass den Leser sehr an das Buch fesselt. Ich habe mich lange Zeit gefragt, was es mit all den Lügen und Hinweisen auf sich hat. Delilah selber war OK. Ich sage hier OK, weil sie sich leider nicht sonderlich von anderen Protagonistinnen des Genres unterschieden hat. Man mag sie eben, aber sie bleibt einem nicht lange im Gedächtnis. Das gleiche galt auch für die übrigen Figuren. Man hat gerne über sie gelesen, aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben sie nicht.

Was ich am zweiten Teil des Buches nicht sonderlich mochte war, dass die Liebesgeschichte alles andere nichtig gemacht hat. Auch hier gab es wieder diese typische Handlung von wegen Mädchen trifft Junge und sofort liegt die Liebe in der Luft. Die ersten Dialoge waren irgendwie noch witzig, aber danach sehr auswechselbar. Trotzdem mochte ich die Familienbande und die Geschehnisse im Bezug auf diese sehr. Das Buch ist etwas dicker als es der Handlung gut getan hat, denn es gab viele Kapitel, die einfach nur zur Ausschmückung dienten und nicht wirklich relevant für irgendetwas waren. Dementsprechend habe ich mich zeitlich auch etwas gelangweilt. Leider...

Für Fans zu empfehlen, ansonsten kein Muss :)







Lucy and Owen meet somewhere between the tenth and eleventh floors of a New York City apartment building, on an elevator rendered useless by a citywide blackout. After they're rescued, they spend a single night together, wandering the darkened streets and marveling at the rare appearance of stars above Manhattan. But once the power is restored, so is reality. Lucy soon moves to Edinburgh with her parents, while Owen heads out west with his father. Lucy and Owen's relationship plays out across the globe as they stay in touch through postcards, occasional e-mails, and -- finally -- a reunion in the city where they first met.



Hach, was habe ich mich auf das neue Buch von Jennifer E. Smith gefreut! Nach wie vor fand ich es süß und amüsant und charmant, so wie man es von der Autorin kennt, aber mir hat auch das gewisse Extra gefehlt, dass ihre anderen Bücher hatten. The Geography of You and Me fängt mit der Schlüsselszene an: Lucy und Owen bleiben wegen eines Stromausfalls im Aufzug stecken. Die beiden lernen sich kennen und dabei gab es dieser herrliche, sarkastische Art von Dialogen, die ich einfach abgöttisch liebe. Anscheinend hatte ich aber falsche Vorstellungen vom Inhalt der Geschichte, denn die beiden Protagonisten lernen sich wirklich nur kurz kennen, erfahren kaum etwas übereinander. Trotzdem ist der Eindruck den beide beieinander hinterlassen haben bleibend und so denken sie getrennt übereinander nach. Getrennt ist wohl auch das Schlagwort im Bezug auf das Buch, denn die Geschichte wird GETRENNT erzählt. Owen zieht um, kaum, dass man ihn kennt und Lucy reist später aufgrund ihrer Familie durch die Weltgeschichte. 

Das Buch erzählt in kurzen Kapiteln, wo beide bleiben und was sie so erleben. Und wie sie in Verbindung bleiben: Durch Briefe, Emails oder Postkarten. Das war auch so eine Sache, die mir wieder gut gefallen hat. Es war mal eine ganz, ganz andere Art von Liebesgeschichte. Trotzdem hat die Idee nicht wirklich ihr Potenzial ausgeschöpft, denn meistens fehlte mir eben der witzige Schlagabtausch echter Gespräche, wie ich sie eben gerne mag. Durch diese Form von Kommunikation fehlte etwas des Charmes, den ich bei Jennifer E. Smith Büchern so mag. Einige der Kapitel waren auch einfach so kurz, dass man sich kaum eine Vorstellung vom Verbleib der Charaktere machen konnte. Dafür war der Schreibstil hier besonders eindringlich und scharf und packt einen doch irgendwie. 

Auch das Ende konnte wieder bei mir punkten, weil das lang erwartete typische Happy End eben bevorstand. Der Weg dahin ist allerdings nicht immer so unterhaltsam, wie ich mir das gewünscht hätte und das Leben der Charaktere hätte so viel besser sein können, während sie sich langsam einander nähern. Nicht das beste Buch der Autorin.


(Englisch-Schwierigkeitsgrad)


1 Kommentar:

  1. Ich kann mich deiner Meinung zu 'Mein Perfekter Sommer' nur anschließen!
    Ich fand auch diese Wende dass ihre Freundin da zum Extrem-Öko mutiert sehr merkwürdig und vor allem sehr anstrengend :D
    Allgemein bin ich nicht so der Fan von Über-Happy Ends wo wirklich für ALLE Charaktere die perfekte und optimale Lösung gefunden wird und alle sind suuuper glücklich. Das ist irgendwie komisch :D

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