Mittwoch, 26. November 2014

[BOOK QUICKIES] Let The Games Beginn!




Infos zu den Büchern gibt es mit einem Klick aus Cover!



Normalerweise lese ich solche Bücher nicht und mit "solche" meine ich Bücher, die sich mit Religion beschäftigen. Grace Unplugged ist die Geschichte einer jungen Frau, die ihrer sicheren Welt den Rücken kehrt, um in Hollywood als Sängerin rauszukommen und dabei ihren Glauben viel in Frage stellt. Ich bin auf das Buch vor allem durch den Film aufmerksam geworden, denn dort spielt Aly Michalka mit und ihre Musik mochte ich schon immer sehr gerne. Also habe ich zuerst den Film gesehen, dann das Buch gelesen und den Film dann noch mal gesehen xD Und das war eine sau gute Buchverfilmung sag ich euch, mit sehr schönen Liedern.


Ich selber bin eigentlich nicht wirklich gläubig, aber die Reise und das Thema in Grace Unplugged fand ich sehr inspirierend. Irgendwie steht das ganze Gott-Thema zwar immer wieder im Vordergrund, aber hier wird auch niemanden der Glaube aufgezwungen. Es geht einfach viel um die Suche nach dem, wer man ist und wo man hin will. Manchmal hat man das, was man im Leben braucht eben vor der Nase sitzen und merkt es einfach nicht.


Grace war mir schnell sympathisch. Anfang kommt sie einem etwas verzogen für ihre 18 Jahre vor, aber nach und nach lernt man diese willensstarke Seite an ihr kennen, die irgendwie beeindruckt. Außerdem ist das ganze wie ein Starbuch aufgebaut und man bekommt viel von Hollywood mit, den falschen Versprechen und der Inszenierung von Image. Das hat mir schon echt gut gefallen und war spannend gemacht.


Eine Liebesgeschichte gibt es nur ganz winzig am Rande, denn hier geht es viel um die Liebe zur Musik und den richtigen Weg zu wählen. Auch die Passagen die Grace´ Familie zeigen, während sie weg ist, fand ich sehr gelungen. Das Ende ist auch einfach richtig schön gemacht.


Tolle Atmosphäre und inspirierende Geschichte, die mir auch viel zum Nachdenken bezüglich Religion mit auf den Weg gegeben hat.





Even in Paradise war ein Buch, dessen Figuren ich sehr gerne mochte. Charlie war einfach ein nettes Mädchen und Julia ein klein wenig exentrisch. Ich fand es schön, dass die Geschichte mit der Freundschaft der Mädchen begann und sich das Buch allgemein mehr um die Familie Buchanan gedreht hat, als um Drama oder die Liebesgeschichte. Der Grund, warum mir das Buch nicht gefallen hat bzw. ein OK-read war ist, dass der Plot einfach extrem langweilig ist. Es passiert kaum etwas und die Idee war nicht gerade originell. Auch das große Geheimnis am Ende war sehr durchschaubar und der einzige Grund, warum ich zu Ende gelesen habe, waren irgendwie doch die Hoffnungen, dass noch etwas geschient.

Wenn man das Buch abbricht oder erst gar nicht anfängt hat man nichts verpasst. Der Autorin würde ich aber trotzdem noch eine Chance geben, da sie wirklich gut schreiben kann.




Ohhh, Eileen Cook. Inzwischen habe ich vier Bücher von ihr gelesen und würde sofort weitere vier verschlingen. Ich mag ihre Art zu denken wahnsinnig gerne und es gibt in jedem ihrer Bücher immer diese einzigartig wundervollen Stellen, die mich inspirieren. Ich war das keine Ausnahme. Wenn man eines von Cooks Büchern erwarten kann, dann sympathische Figuren, eine niedliche Romanze und eine Lebensweisheit.

Hier ist das Thema des Buches etwas ernster, aber dennoch wurde die Balance zwischen Humor und Ernst gut gehalten. Averys Reise zurück zu ihren Wurzeln und die ehemalige Freundschaft zu Nora konnten mich am Ende sehr berühren. Und dann ist da ja noch Brody, der einfach süß war.

Obwohl das Buch realtiv kurz ist, ist es der Inbegriff von guter Unterhaltung für zwischendurch, dieses Mal mit einem Touch mehr Melancholie, die einen aber nicht erdrückt, sondern zum Nachdenken anregt.




Meine Erwartungen an das Buch waren echt galaktisch hoch, denn so viele meiner Freunde lieben es einfach mega. Bird ist auf jeden Fall eine weitere außergewöhnliche Geschichte aus dem Magellan Verlag, die den Zauber der Realität einfängt und in etwas Poetisches verwandelt.

Ich wusste teilweise nicht, wo die Autorin hinwollte, aber die Figuren waren so toll beschrieben und die Ideen in der Geschichte einfach total angedreht, sodass ich gerne weitergelesen habe. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass mir persönlich etwas der rote Faden gefehlt hat. Besonders das Ende fand ich echt furchtbar. Jewel mochte ich dort gar nicht mehr und die Geschichte hätte sicher mehr Sterne von mir bekommen, wenn ich Jewels Egoismus besser abgetan hätte.

Trotzdem eine schöne Geschichte über Freundschaft und Familie, die einen ab und zu an der Nase herumführt und rätseln lässt.




Die Idee hinter Soulbound ist nicht neu: Ein Kämpfer (hier: Barron) und ein Heiler bilden ein Team im Kampf gegen das Böse der Welt. Was ich am Buch am allermeisten zu bemängeln hatte, war das Setting. Die Welt wird einfach kaum beschrieben. Es gab moderne Elemente, welche die an High Fantasy erinnern, aber zusammenfassend gab es einfach zu wenige Beschreibungen, als das ich vernünftig erklären könnte, wie genau das in Soulbound eigentlich alles abläuft. Hauptschauplatz war die Academy und genau das Gefühl blieb auch: Was hinter den Mauern ist, interessiert keinen. Mal abgesehen davon, dass einige Leute hin und wieder rausgehen, um gegen Monster zu kämpfen. Der Krieg, jaaa im Grunde das ganze Drumherum war einfach ein schwaches Gebilde aus mangelnden Infos.

Die Charaktere waren auch OK. Man konnte sie mögen, sie hatten ein paar vorzeigbare Eigenschaften und es war auch recht angenehm ihrer Geschichte zu folgen. Leider ging das Buch nie darüber hinaus.

Nach dem kick-ass-Cover erwartet man zudem auch irgendwie Kampf, Blut und etwas Abgefahrenes, aber auch das gibt es hier eher selten. Ein paar gute Stellen war schon dabei, aber die gingen schnell zu Ende. Dazu kommt dann noch die absolut oberflächliche Liebesgeschichte und das vorhersehbare Ende und fertig ist der Roman. Er hat mich unterhalten, aber überragend war er nicht.
 


Kommentare:

  1. Ich hab nicht ganz verstanden, warum das Buch von Eileen Cook nur 4/10 bekommt, wenn Du so begeistert warst?

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    1. Ahhhh xDD Ich hab da total das falsche Bild eingefügt! :O Das Buch bekommt auf jeden Fall 8/10. Entschuldige bitte! Und danke fürs aufmerksam machen :D

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    2. Hatte mich auch schon gewundert^^

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  2. Grace unplugged erinnert mich ein bisschen an ein Buch namens Der Soundtrack deines Lebens von Melissa C. Feurer, das ich gelesen habe und in dem Musik und der Glaube auch eine Große Rolle spielen. Der Glaube, als wenig reiligiöser Mensch, war mir zwar ein bisschen zu aufdringlich, aber trotzdem konnte mich das Buch sehr berühren. Grace unplugged hab ich mir auch schonmal angeschaut, aber dann wieder aus den Augen verloren. Vielleicht ist es ja doch einen zweiten Blick wert :)

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

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