Montag, 22. Dezember 2014

[Keine Rezension] Diese Nacht ist nur der Anfang, Since You´ve Been Gone, The Museum of Intangible Things


Keine Rezension ist eine Kategorie auf meinem Blog, um Bücher etwas knapper als bei einer richtigen Rezension zu besprechen. Hier werdet ihr nur den Klappentext und eine Kurzmeinung zum Buch finden und keinen ausführlichen Roman ;)





Leah führt ein Leben, für das die meisten anderen Mädchen alles tun würden – sie ist beliebt, hat tolle Noten und ist mit dem reichen, gut aussehenden Sportstar der Schule zusammen. Kurz, sie führt das perfekte Leben. Also warum hat sie das Gefühl keine Luft zu bekommen? Und warum kann sie nicht aufhören an Porter zu denken? Der so umwerfend grüne Augen hat. Der nicht ihr Freund ist, den ihre Mutter niemals akzeptieren würde, den ihre perfekten älteren Schwestern nicht einmal anschauen würden. Und der ihr Herz zum Rasen bringt, wie kein Junge zuvor …


Die Nacht ist nur der Anfang ist mir auf Englisch ehrlich gesagt nie aufgefallen. Erst, als ich das Buch mit dem tollen Cover im Programm meines Lieblingsverlags entdeckt habe, war mir klar: Das will ich haben! Gesagt, getan und bei einem Besuch in der Buchhandlung nahm ich es mit.

Der größte Konflikt im Buch dreht sich um Leah, die perfekt ist und das hat die Autorin uns auch mega unter die Nase gerieben. Perfekte Leah, perfektes Leben, perfekt, perfekt, PERFEKT. Natürlich ist Leah damit unglücklich, denn warum sollte man auch mit dem zufrieden sein, was man hat? Anstatt das Problem mal anzugehen oder den Mund aufzumachen, jammert unsere Protagonistin was das Zeug hält. Absolutes No-Go für mich ist auch immer, wenn diese ihren Freund hintergeht. Warum zur Hölle kann man nicht einfach sagen: Sorry, da gibt es jemand anderen, bye?! Ich meine, sicher ist das hart, aber man kann noch nicht wie eine missratene Göre auf den Gefühlen anderer herumtrappeln, nur, weil man selber keinen Bock mehr hat. Die gute Leah war mir also sehr unsympathisch, wie man erkennt.

Das Buch an sich war mir auch einfach zu langweilig. Ich meine, Contemporary beschäftigt sich natürlich viel mit der echten Welt und dem Leben und all seinen Ups and Downs, aber etwas Lustiges oder Besonderes muss es schon geben, weil ich sonst rasch das Interesse verliere. Der Plot plätschert vor sich her, Leah tut nichts etc. 

Die Liebesgeschichte war auch ziemlich platt. Gesehen, getroffen, verliebt. Ende. Stereotypischer ging es einfach nicht. Warum also dann doch 2 Sterne = Ok? Der Schreibstil war angenehm und der Anfang des Romans ganz gut gemacht. Leider konnte ich dem Buch sonst nichts abgewinnen und ich würde es auch nicht empfehlen.






The Pre-Sloane Emily didn't go to parties, she barely talked to guys, she didn't do anything crazy. Enter Sloane, social tornado and the best kind of best friend—the one who yanks you out of your shell. But right before what should have been an epic summer, Sloane just… disappears. No note. No calls. No texts. No Sloane. There’s just a random to-do list. On it, thirteen Sloane-selected-definitely-bizarre-tasks that Emily would never try… unless they could lead back to her best friend.

Apple Picking at Night? Okay, easy enough.

Dance until Dawn? Sure. Why not?

Kiss a Stranger? Wait… what?

Getting through Sloane’s list would mean a lot of firsts. But Emily has this whole unexpected summer ahead of her, and the help of Frank Porter (totally unexpected) to check things off. Who knows what she’ll find?

Go Skinny Dipping? Um…
 



Since You´ve Been Gone ist das dritte Buch von Morgan Matson, das ich gelesen habe und gefiel mit von allen ihren Werken wohl am besten. Dazu muss ich sagen, dass Amy & Roger und auch Second Chance Summer "nur" 3 Sterne von mir bekommen haben und das hier auch eher gefühlte 3,5 Sterne sind. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie fehlt mir immer etwas bei den Büchern der Autorin. Trotzdem lese ich sie wirklich gerne, weil ich finde, im Bereich Contemporary gibt es nicht all zu viele gute Autorinnen, von denen man auch zu mehreren Bücher greifen kann.

Die Idee mit der Liste ist absolut nicht neu. Ehrlich gesagt habe ich schon 10 Bücher mit dem Thema gelesen und trotzdem mochte ich das hier immer noch, weil es viel um die Freundschaft zwischen Emily und Sloane ging. Der Anfang des Buches war wirklich sehr, sehr langsam und ich habe mich echt schwer getan, in die Story zu finden. Ebenso gefielen mir die Rückblicke gar nicht. Die Autorin wollte uns Sloane so näher bringen, weil sie ja eigentlich nicht aktiv im Buch vorkommt und ich verstehe auch, dass man sie irgendwie kennenlernen musste, aber ich weiß auch nicht...die Rückblicke waren weder besonders lustig, noch unterhaltsam.

Als Emily aus ihrem Schneckenhaus kommt und anfängt eigenständig und von Sloane unabhängig zu denken wurde das Buch aber richtig niedlich! Ich mochte alle Figuren, die Romanze, die Freundschaft...eben ein richtig fluffiges Sommerbuch, das gute Laune beschert! Alles in allem gefiel es mir aufgrund der tollen Figuren auch besser als Matsons andere Bücher. Eine Prise Humor, viel Zeit für Entwicklung und eine kunterbunte Liste mit verrückten Sachen - ein süßes Buch für zwischendurch! :)

(Englisch-Schwierigkeitsgrad)




Hannah and Zoe haven’t had much in their lives, but they’ve always had each other. So when Zoe tells Hannah she needs to get out of their down-and-out New Jersey town, they pile into Hannah’s beat-up old Le Mans and head west, putting everything—their deadbeat parents, their disappointing love lives, their inevitable enrollment at community college—behind them.

As they chase storms and make new friends, Zoe tells Hannah she wants more for her. She wants her to live bigger, dream grander, aim higher. And so Zoe begins teaching Hannah all about life’s intangible things, concepts sadly missing from her existence—things like audacity,insouciancekarma, and even happiness.


The Museum of Intangible Things ist ein Buch, über das ich, wenn ich ehrlich sein soll, kaum etwas Gutes gehört habe. Ich weiß gar nicht genau, woran das liegt, denn das Buch ist wirklich alles andere als schlecht. Es ist eben sehr speziell, nicht für jedermann geeignet.

Von Wendy Wunder habe ich bisher nur ihr Debüt gelesen und das hat mir nicht so gut gefallen. Obwohl ich diesem Roman hier die gleiche Wertung verpasst, fand ich es um Längen besser, daher sind es wohl eher 3,5 Sterne, wenn ich genau sein muss. Das Buch ist sehr interessant aufgebaut. Anstatt Kapiteln gibt es kurze Abschnitte, die immer nach einer Emotion benannt sind und passend dazu erhalten wir Einblick in Szenen, die Hannah mit Zoe durchlebt.

Die Autorin hat auf eine kreative Weise Figuren geschaffen, die etwas Besonderes waren. Jeder von ihnen hatte eine Macke/Tick/Krankheit und war deshalb natürlich sehr außergewöhnlich. Zoe ist bi-polar, Hannah hat neurotische Zwänge und die Nebenfiguren sind ein gemischter Haufen aus Nerds, Freaks und Losern (ohne, dass das jetzt abwertend klingen soll, aber ich glaube, diese Schubladen beschreiben es eben am besten!). 

Im Buch folgt man hauptsächlich dem verrücktem Leben von Hannah, die ihre erste große Liebe für sich gewinnen will und es sich zur Aufgabe gemacht hat Zoe zu beschützen, damit ihr wegen den Depressionen nichts zustößt. Besonders in den Anfängen war das Buch total witzig und hat viele Vorurteile auf die Schippe genommen. Leider konnte es meiner Meinung nach mit der Handlung nicht ewig so weiter gehen, aber genau das war anscheinend die Absicht der Autorin.

Nach den ersten Kapiteln, die sehr faszinieren, geschieht einfach kaum etwas. Die Prise Insta-Love hat mir auch nicht sonderlich gefallen. Die Seltsamheit des Buches war sowohl ihre größte Stärke, als auch Schwäche. Am Ende scheiden sich dann die Geister und ich verstehe durchaus, warum Leute das Buch nicht mögen. Man muss auf diese verrückte Wende einfach klar kommen und das alles akzeptieren können.

Alles in allen ein Buch mit bizarren Ideen, viel Humor und außergewöhnlichen Figuren, dass aber nicht dauerhaft meine Aufmerksamkeit halten konnte und immer mehr abstürzt.

 (Englisch-Schwierigkeitsgrad)

1 Kommentar:

  1. Klingt irgendwie alles nicht so prickelnd xD Since you've been Gone vielleicht noch, aber die anderen wären sicher auch nichts für mich. Obwohl das Cover vom dritten so wunderwundervoll ist *.*

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