Montag, 9. März 2015

[Keine Rezension] Tear You Apart, My Heart And Other Black Holes & Seven Wonders


Keine Rezension ist eine Kategorie auf meinem Blog, um Bücher etwas knapper als bei einer richtigen Rezension zu besprechen.  Hier werdet ihr nur den Klappentext und eine Kurzmeinung zum Buch finden und keinen ausführlichen Roman ;)





If you want to live happily ever after, first you have to stay alive.

Viv knows there’s no escaping her fairy-tale curse. One day her beautiful stepmother will feed her a poison apple or convince her on-again-off-again boyfriend, Henley, to hunt her down and cut out her heart before she breaks his. In the city of Beau Rivage, some princesses are destined to be prey.

But then Viv receives an invitation to the exclusive club where the Twelve Dancing Princesses twirl away their nights. There she meets Jasper, an underworld prince who seems to have everything—but what he really wants is her. He vows to save her from her dark fate if she’ll join him and be his queen.

All Viv has to do is tear herself away from the huntsman boy who still holds her heart. Then she might live to see if happily ever after is a promise the prince can keep. But is life as an underworld queen worth sacrificing the true love that might kill her?



KISS ME SOFLTY war lange Zeit eine Art Geheimtipp von mir. Der Vorgängerband zu diesem Roman hier, gefiel mir damals ausgesprochen gut, war mit seinem Konzept ähnlich wie die Serie Once Upon A Time (die gab es zum Erscheinen des Buches auch noch nicht) und mal was Neues. TEAR YOU APART war von mir sehnlichst herbei gewünscht, weil ich einfach wollte, dass Sarah Cross endlich ein neues Buch schreibt....Pustekuchen!

Das Buch beginnt eigentlich gar nicht so schlecht. Viv kennen wir schon aus Band eins, wo sie jedoch nur eine Nebenfigur war, an die ich mich kaum erinnern konnte. Hier ist sie nun die Protagonistin, belastet durch den Schneewittchen Fluch. Die Umsetzung dessen war nett gesagt grausig.

Ich war einfach endlos von Viv und ihrem Verhalten genervt. Zum einem gab es ein ganz fürchterliches hin und her zwischen ihr und Henley. Der ist so etwas wie ihre Sandkastenliebe und dazu bestimmt Vivs "Jäger" zu sein, sie also zu töten. Er redet ständig davon, mit ihr zu fliehen, ein neues Leben anzufangen und etwas gegen den Fluch zu tun, aber Viv will einfach nicht. Es war echt so, als wollte sie das Opfer sein! Ihre Ausflüchte waren dumm und allgemein habe ich null verstanden, wieso sich die beiden nicht gegen ihren Fluch aufbäumen können. Ebenso erging es mir mit Vivs Stiefmutter Regina. Die beiden hatten offenbar ein sau gutes Verhältnis, aber von jetzt auf gleich, will Regina Viv tot sehen.

Der Plot ist dann eine Aneinanderreihung von Streits zwischen Viv und Henley, während dann ab und zu bekannte Figuren aus Band eins über die Bildfläche hopsen, nur, damit mal endlich was passiert. Richtig dumm wurde es, als Viv die Unterwelt entdeckt und dort ihren Prinzen trifft, dem sie blind vertraut und für den sie Henley öfter mal verrät.

Warum hab ich das Buch aber beendet oder wieso noch 2 Sterne vergeben? Weil trotz all diesen Nerv-Faktoren auch ein paar Sachen dabei waren, die ich mochte. Mira und Blue wiederzusehen zum Beispiel. Einige der zauberhaften Orte des Märchenlandes zu besuchen oder einfach die super originelle Idee, die hier leider in den Sand gesetzt wurde. 

(Englisch-Schwierigkeitsgrad)







Aysel and Roman are practically strangers, but they've been drawn into an unthinkable partnership. In a month's time, they plan to commit suicide - together.  Aysel knows why she wants to die: being the daughter of a murderer doesn't equal normal, well-adjusted teenager. But she can't figure out why handsome, popular Roman wants to end it all....and why he's even more determined than she is.

With the deadline getting closer, something starts to grow between Aysel and Roman - a feeling she never thought she would experience. It seems there might be something to live for, after all - but is Aysel in so deep she can't turn back?
 



Aysel und Roman, Roman und Aysel. Eine Geschichte über Selbstmord? Freundschaft? Liebe. Ich war mir nicht ganz sicher, was ich von dem Buch zu erwarten hatte und auch nach Beenden bin ich nicht ganz sicher, ob das Buch seine 3 Sterne verdient hat oder nicht. Sollte ich das Buch besser bewerten oder doch schlechter? Fragen über Fragen.

In MY HEART AND OTHER BLACK HOLES geht es genau um das. Protagonistin Aysel ist wie ein kleiner Roboter, der keine Gefühle zulassen möchte (oder anfangs hat, wenn man es genau nimmt) und stattdessen an diesem schwarzen, dunklen Loch in ihrem Inneren festhält, das hier symbolisch für ihre Depressionen steht. Ihr Vater ist der Grund, warum sie sterben möchte (mehr sage ich aufgrund von Spoilern nicht dazu) und deshalb sucht sie sich einen Selbstmord-Buddy. Dieser wird von Roman verkörpert, der im Gegensatz zu Aysel ganz offensichtlich noch viel mehr Dunkelheit und Konflikte mit sich herum schleppt. Nach und nach kommen beide sich dann näher, werden Freunde, verlieben sich - alles, was man sich eben schon denken kann, wenn man den Klappentext liest.

Aber was passiert am Ende? Was geschieht, wenn alle Tage verstreichen? Denn das Buch zählt diese herunter, anstatt einem Kapitel zu geben. Tag für Tag für Tag und je weniger es werden, um so nervöser wird man als Leser. 

Ich kann nicht sagen, dass ich MY HEART AND OTHER BLACK HOLES herausragend fand, aber auch nicht, dass es ein schlechtes Buch war. Mit der Zeit werden einem die Figuren sehr sympathisch. Mit den kommenden Infos fühlt man mit ihnen. Bei manchen Zitaten kann man nicht anders, als inne zu halten und die Wahrheit zu spüren, als hätte einem jemand ins Gesicht geschlagen. Das Buch trägt viel davon mit sich herum. Wahre Worte. Gefährliche Worte. Nachdenkliche Worte. Ich glaube, deshalb wird man auch schnell mit der Geschichte warm. Sie zwingt einem zum fühlen. Sie will, das man fühlt und leidet und reflektiert.

Selbstmord scheint irgendwie ein neues YA "Trendthema" zu sein und ich verstehe, warum. Es ist faszinierend und realer geht es einfach nicht. Ich finde aber die Autorin hat einen guten Job gemacht, das Buch nicht durchweg trostlos zu gestalten. Dank einer Menge schwarzen Humors, ein paar schönen und niedlichen Szenen ist nicht alles nur schwarz oder weiß.

Das Ende fand ich leider ziemlich bescheuert. Es war mir zu kitschig und zu hoffnungsvoll und meine eigene Theorie wäre mir doch lieber gewesen.

(Englisch-Schwierigkeitsgrad)








Jack McKinley ist ein ganz gewöhnlicher Dreizehnjähriger – mit einem ganz und gar außergewöhnlichen Problem: Er hat Superkräfte, von denen er nichts ahnte und die sein Leben in tödliche Gefahr bringen! Entführt auf eine geheimnisvolle Insel, gefangengehalten in einem strengbewachten Institut, erfahren Jack und seine Freunde Cass, Marco und Aly das Unglaubliche: sie sind Nachfahren der uralten Götter-Dynastie einer lange versunkenen Zivilisation. Doch dieses Erbe bedroht nicht nur ihr eigenes Leben, sondern die ganze Welt! Und nur Jack, Cass, Marco und Aly können sie noch retten. Es erwartet sie eine schier unlösbare Aufgabe: Sie müssen die antiken sieben Weltwunder finden und ihr Geheimnis lüften. So beginnt ein unglaubliches Abenteuer und ein tödlicher Kampf mit Gegnern, die mächtiger, unheimlicher und grauenvoller sind, als alles, was Jack und seine Freunde sich jemals vorstellen konnten.



Der erste Band der Seven Wonders Reihe stand seit Erscheinen auf meiner Wunschliste und ich habe mich mega darauf gefreut, ihn endlich lesen zu können. Von ein paar Leuten habe ich gehört, dass die Reihe etwas für Percy Jacksons Fans sein soll und das kann ich nicht ganz abstreiten.

Mit Jack findet man, genau wie in Percy, einen aufgeweckten, humorvollen und mutigen Jungen, der einen durch das Abenteuer begleitet. Die Geschichte startet zudem in Jacks normalem Umfeld, wo man einiges über ihn erfährt und wechselt dann abrupt zu der seltsamen Insel voller begabter Jugendlicher - dort findet Jack sich nämlich plötzlich wieder. Er erfährt, dass er ein Nachfahre von Atlantis ist und götter-ähnliche Kräfte in ihm schlummern, die er zu kontrollieren lernen soll.

Klingt doch einfach fantastisch, oder? War es leider nicht ganz. So vielversprechend und gut der Start ins Buch auch war, so haltlos wurde die Story nach und nach. Jack hat viele Fragen und kaum jemand gibt ihm Antworten auf diese. Es dauert sehr lange, bis der Professor, der für ihn zuständig ist mal ein paar Geheimnisse ausspuckt und das war nervig.

Das Doofe an dem Buch ist einfach, dass man ständig darauf wartet, dass etwas Abgefahrenes passiert, aber es geschieht kaum etwas. Jack bleibt auf der Insel, schließt Freundschaften, trainiert ein wenig - das war es. Bis auf ein paar Fluchversuche dauert es ewig, bis der Plot sich weiter entwickelt. Später ist es so, dass Jack und seine Freunde versuchen die Kräfte der sieben Welt Wunder zusammentzutragen, um Atlantis zurückzubringen. Dieser erste Band beschäftigt sich nicht mal annähernd mit dem ersten. Ich frage mich, ob das hier dann eine siebenteilige Reihe wird oder der Autor in den anderen Bänden einfach mal etwas das Tempo anzieht.

Jack mochte ich sehr gerne und fand ich auch echt sympathisch. Über seine Freunde erfährt man leider recht wenig. Ihnen wurden doch eher klischeehafte Stempel aufgedrückt, was sehr schade war. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Reihe weiter lese. Das Ende war schon ziemlich fesselnd und die Idee hinter SEVEN WONDERS ist einfach so verdammt cool. Überzeugen konnte mich der erste Band jedoch nicht komplett.



1 Kommentar:

  1. Die haben ja alle nicht gerade sehr gut abgeschnitten, schade. Aber manchmal hat man einfach Bücher, die einem eben nicht so gut gefallen. Danke für deine Meinung!

    Liebe Grüße,
    Nazurka

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