Dienstag, 28. April 2015

[BOOK QUICKIES] Gedankengänge querbeet





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Schönes Cover
Geiler Klappentext
Klingt viel zu gut
Ist auch irgendwie verhext

Dumme Prota
Kack Love-Interest dazu
Beenden wollte ich das Buch im Nu
Ging leider nicht
Denn das Buch war voll lame
Und ist Tanja ist am Ende insane

Ich kann genauso gut reimen, wie die Autorin schreiben. Nämlich gar nicht. The Sin Eater´s Daugther war MAL WIEDER eines dieser Bücher, das ich unbedingt haben wollte. Gott segne die liebe Corinne, weil ich es mit ihr tauschen konnte und nicht gekauft habe. Geld gespart, danke! Aber was stimmt denn nicht mit dem Buch, dass ich mal wieder zur Meckertante werde, wo alle den Roman doch soooo sehr lieben?  Die Idee klingt auf den ersten Blick noch recht cool und originell, aber bei näherem Betrachten versteckt sich dahinter ne total langweilige Sache, die wir alle auch schon zur Genüge kennen.

1) Eine Prota, die in einer Situation ist, in der sie nicht sein will.
2) Eine Prota mit fett geilen special Kräften, die keiner hat.
3) Eine Prota, die bei der kleinsten Aufmerksamkeit Wackelpudding wird.
4) Eine Prota, die nur darauf wartet, dass etwas passiert.
5) Eine Prota, die keine Entwicklung durchmacht, sondern doof bleibt.

Das Setting des Buches ist echt nicht schlecht, hat mich ein wenig an Maria V. Snyders Poison Study erinnert - Nur, dass dieses Buch gut war. Besonders die ersten Kapitel sind recht spannend und man liest sich gut in die Geschichte hinein. Aber nach einer Weile hab ich sofort die Lust am Buch verloren, denn Twylla ist wirklich eine sehr langweilige Person, mit dutzenden Ängsten und eine Vorliebe fürs passiv sein.

Die Insta-Love im Buch war wirklich schrecklich und dazu kommt noch, dass wirklich alle Figuren total gegensätzlich sind. Zuerst hasst man Twylla, dann will man sie kennenlernen, dann findet man sie wieder blöd, dann will man sie abschlabbern...ehh, jaaa, super toll! Außerdem hat Twylla diese typischen Komplexe:

Anderes Mädchen hübsch? ICH HASSE SIE.
Anderes Mädchen schlau? ICH HASSE SIE.
Anderes Mädchen nett? ICH HASSE SIE.

Sprach die Prota ohne Verstand und Gefühl.

Und dann immer dieses...SIE IST SO ANDERS. Ja, voll die Bad-Ass Tante, weil sie jemanden mit einer Berührung killen kann und OMG, das Wort besonders wurde sicher nur für sie erfunden. Twylla-sonders *thumbs up*

Mal abgesehen von den merkwürdigen Figuren, passiert auch zu 70% kaum etwas im Buch. Und die Wenden? Tja, die Wenden...die wenden sich halt *badush tss* Wenn man es genau nimmt, hab ich die Hälfte eh schon wieder aus meinem Gehirn verbannt. Vergessen. In den Papierkorb geschoben. Wie auch immer. Ich empfehle das Buch jedenfalls nicht.





Nachdem mir FOR REAL von der Autorin so wahnsinnig gut gefallen hat, habe ich anschließend sofort zu RED gegriffen. Allerdings hatte ich den Klappentext vorher gar nicht so im Blick und im Nachhinein finde ich ihn echt bescheuert. Man hätte aus der Idee wirklich richtig gut eine Art "Pleasant Ville" Parodie oder dergleichen machen können, stattdessen wird hier aber alles viel zu ernst genommen.

In Red geht es um eine Kleinstadt, in der rothaarige Menschen die macht haben. Fast wie Leute mit Superkräften. Sie sind etwas Besonderes, werden hoch angesehen, haben leitende Positionen inne und und und...Protagonistin Felicity ist keine "Rote", sondern färbt sich in einem geheimen Salon seit klein auf immer wieder neu die Haare. Das Buch fällt in die Sparte Thriller oder hat es zumindest versucht. Bis auf kleine Botschaften, die im Stil von Pretty Little Liars, Felicity erpressen passiert nämlich recht wenig. Die Geschichte plätschert recht langweilig und lieblos vor sich hin und erst ab der Mitte wird es etwas interessanter.

Ich konnte dem Buch nicht wirklich viel abgewinnen, auch, wenn Schreibstil und Protagonistin recht gelungen waren. Alles in allem war das Buch ganz OK für zwischendurch, aber ich würde es ehrlich gesagt auch nicht empfehlen. Spart euch lieber die Lesezeit für etwas anderes auf. Hier verpasst man nichts. Ich bin echt froh, dass ich zuerst FOR REAL gelesen habe, denn das Buch hab ich richtig geliebt. Wenn ihr etwas von Alison Cherry lesen möchtet, dann eher ihr neustes Werk ;)




Marias letzter Tag ist ganz spontan bei mir eingezogen. Das Konzept klang in meinen Ohren einfach richtig geil - Die Umsetzung war auch "Ok", aber leider hatte ich ein paar Probleme mit dem Schreibstil von Alexandra Kui. Eigentlich schreibt die deutsche Autorin sehr poetisch angehaucht, teilweise sehr kurz und präzise, etwas, das mir hätte gefallen müssen. Normalerweise stehe ich mega auf so abgedrehte und facettenreiche Sätze, aber hier war mir das ein Dorn im Auge. Ich hatte vielleicht auch einfach die falschen Erwartungen an das Buch.

Irgendwie dachte ich, es wäre ein Coming Of Age Roman zum lachen und leiden, aber letzten Endes blieb die Geschichte die meiste Zeit doch eher sachlich. Man liest das Buch auch eher wie ein Tagebuch, das die Vergangenheit wiedergibt und fühlt sich nicht mit im Geschehen, was ich echt schade fand. Auch der Kampf gegen die Angst/Sorge im Buch fand ich ziemlich unspektakulär. Ich hatte ein paar mega verrückte Sachen erwartet, aber irgendwie war alles so normal und auch nicht immer gefährlich oder eine Herausforderung.

Dazu kommt, dass das Buch sich enorm auf die Protagonistin und ihre Freundin Maria konzentriert. Für viel Drumherum war kein Platz. Mir haben irgendwie fluffige Dialoge und Humor sehr gefehlt, aber auch, dass Dinge wie Freundschaft oder Träumen mehr ausgeführt wurden. Beim Lesen bin ich einfach weder mit der Handlung, noch den Figuren richtig warm geworden, weshalb das Buch für mich nicht so der Knüller war.






The Dirt Diary ist ein süßes Contemporary Middle Grade Buch, das ich jedem empfehlen würde, der gerne etwas Kurzes und Niedliches für zwischendurch lesen möchte. Die Geschichte ist einfach gestrickt, die Figuren auch, die Liebesgeschichte ganz dezent und altersgerecht am Rand platziert. Der Humor hat mir sehr gut gefallen und somit war Rachel auch eine clevere und witzige Protagonistin. 

Allerdings kann man von dem Buch auch nicht all zu viel erwarten, wenn man eben etwas älter ist. Das ist nicht wirklich ein Kritikpunkt, zumal das Buch ja in das MG Genre fällt. Allerdings unterhält es einen als Erwachsenen eben nicht übermäßig, sodass ich eben die drei Sterne gegeben habe. Es gibt ja diese Kinderbücher, die jeden richtig mitreißen können und das war hier nur bedingt. Die Idee des Buches ist aber echt lustig gewesen und bei Gelegenheit werde ich vielleicht mal zu Band zwei greifen.



1 Kommentar:

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