Mittwoch, 20. Mai 2015

[Keine Rezension] Isle of the Lost, An Ember in the Ashes, Vanished


 Keine Rezension ist eine Kategorie auf meinem Blog, um Bücher etwas knapper als bei einer richtigen Rezension zu besprechen.  Hier werdet ihr nur den Klappentext und eine Kurzmeinung zum Buch finden und keinen ausführlichen Roman ;)






Twenty years ago, all the evil villains were banished from the kingdom of Auradon and made to live in virtual imprisonment on the Isle of the Lost. The island is surrounded by a magical force field that keeps the villains and their descendants safely locked up and away from the mainland. Life on the island is dark and dreary. It is a dirty, decrepit place that's been left to rot and forgotten by the world.

But hidden in the mysterious Forbidden Fortress is a dragon's eye: the key to true darkness and the villains' only hope of escape. Only the cleverest, evilest, nastiest little villain can find it...who will it be?


Isle of the Lost ist das Prequel zu einem kommenden Disney Film, der "The Descendants" heißt und von den Kindern bekannter Bösewichte handelt. Weil mich der Trailer zum Film neugierig gemacht hat und ich danach auf das Buch gestoßen bin, dachte ich mir: OK, klingt gut, wird mal gelesen. 

Ich fand den Schreibstil von Melissa de la Cruz auch wirklich sehr angenehm. Sie schreibt locker und simpel, weshalb man sich nie lange an Szenen aufhalten muss, sondern schnell durchs Buch kommt.

Protagonisten im Buch sind folgende:
Mal - Die Tochter von Malecifant (Dornröschen)
Jay - Sohn von Jafar (Bösewicht aus Aladin)
Evie - Die Tochter der bösen Königin (Schneewittchen)
Carlos - Der Sohn von Cruella (101 Dalmatina)
Will - Der Sohn vom Biest und Belle

Die Kapitel im Buch sind immer abwechselnd aus der Sicht eines der Kinder geschrieben, die meisten Auftritte bekommt aber definitiv Mal, die als Art Hauptprota hier am Start ist. Ich fand besonders die Idee mit der Insel wirklich cool - Dort leben nämlich alle Bösewichte in Abgeschiedenheit und ihre Kinder besuchen auf die "Schule des Bösen", wo Benimmregeln unter anderem sind: Niemals loyal sein oder Freunde haben. An sich war das Setting auch sehr märchenhaft und atmosphärisch und viele Szenen haben mir sehr gut gefallen, darunter z.B. die Träume von Mal/Will oder auch die Freundschaft von Evie/Carlos.

Ich hab mich einfach gelangweilt. Vielleicht ist das nur mein Problem, vielleicht ist es doch das Buch, ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Fakt ist aber einfach, dass ich trotz vieler guter Ansätze echt eingeschlafen bin. Nach den ersten Kapitel lässt der Plot sehr zu wünschen übrig und es steht viel Teenie-Drama auf dem Plan - Ich fand das meiste davon einfach nur lächerlich, kindisch und nicht böse. Dumme Streiche, komische Partys und leider ist die Autorin sehr wenig von den bekannten Stereotypen abgewichen. Man hätte mehr draus machen können.

Nichtsdestotrotz werde ich den Film noch schauen und ich denke auch, dass viele Leute das Buch besser finden werden als ich. Es ist nicht schlecht, ich fand es nur sehr ereignislos und daher eher "OK" als gut.

(Englisch-Schwierigkeitsgrad)







Under the Martial Empire, defiance is met with death. Those who do not vow their blood and bodies to the Emperor risk the execution of their loved ones and the destruction of all they hold dear. It is in this brutal world, inspired by ancient Rome, that Laia lives with her grandparents and older brother. The family ekes out an existence in the Empire’s impoverished backstreets. They do not challenge the Empire. They’ve seen what happens to those who do. But when Laia’s brother is arrested for treason, Laia is forced to make a decision. In exchange for help from rebels who promise to rescue her brother, she will risk her life to spy for them from within the Empire’s greatest military academy. There, Laia meets Elias, the school’s finest soldier—and secretly, its most unwilling. Elias wants only to be free of the tyranny he’s being trained to enforce. He and Laia will soon realize that their destinies are intertwined—and that their choices will change the fate of the Empire itself. 


An Ember in the Ashes ist eines dieser Bücher, die vor/nach dem Erscheinen regelrecht gehypt werden, was auch einer der Gründe ist, warum ich darauf aufmerksam geworden bin. Weil ich mal wieder Lust auf eine Dystopie hatte, habe ich spontan angefangen ins Buch zu lesen - und konnte anfangs gar nicht mehr stoppen. Die Idee ist alles andere als neu: Unterdrückte Völker, eine Rebellion, ermordete Familien, ein finstere Regime und inmitten all dessen zwei junge Menschen, deren Wege sich kreuzen. Trotz des mir bekannten Konflikts und der stereotypischen Aussage des Buchkerns fand ich besonders die ersten 50% richtig genial. Sabaa Tahir hat durch kleine Elemente, wie das Wüstensetting oder aber auch die Eigennamen viele Details in das Buch eingebaut, die es irgendwie besonders gemacht haben. Die Geschichte ist aus der Sicht von Elias und Laia und ich mir gefielen beide Perspektiven sogar gleich gut - Ziemlich selten so etwas.

Während Elias auf der Seite der Regierung steht und eigentlich alles hinter sich lassen möchte, ist Laia Spionion des Imperiums und auf der Suche nach ihrem Bruder. Obwohl besonders der deutsche Titel sehr danach aussieht bandeln die Protagonisten nicht sofort miteinander an. Insta-Love erspart uns die Autorin größtenteils und allgemein spielt Romantik kaum eine Rolle - Hier stehen Gewalt, Angst, Schrecken im Vordergrund und so lesen sich schon die ersten Kapitel wirklich hart und erbarmungslose Dinge geschehen guten Menschen. Im Grunde hatte die Autorin mich damit sofort an der Angel. 

Ich fand auch, dass sich der Roman so herrlich strukturiert gelesen hat - Den roten Faden im Blick, kämpft sich der Leser abwechselnd mit den Figuren durch harte Zeiten und erlebt allerhand Aufregung und Spannung. Zwar gab es arg viele Zufälle zwischen den einzelnen Motiven der Charakteren, aber ich fand das Meiste gut gelöst.

Allerdings ging es irgendwann nur noch Berg ab - Für mich. Die einst so sympathischen Figuren haben sich in meinen Augen nicht weiterentwickelt. Laia hat immer zu nur gejammert und alle um sich herum in Gefahr gebracht und Elias hat aus dem nichts angefangen Interesse für seine beste Freundin zu zeigen und sein ständiges "das Imperium ist böse" Gerede ohne wirklich Taten hat mich wirklich gestört. Die Figuren hingen leider in ihrem Denken sehr fest und ich hatte erwartet, dass sich schneller etwas ändern würde/neue Perspektiven eröffnen. Stattdessen hat die Autorin zum Ende hin immer mehr die Gefühle von jedem in den Vordergrund gestellt. Laia steht auf einen Rebellen, aber irgendwie auch Elias und Elias steht auf Laia, aber irgendwie auch auf Helene...urks!

Sehr schade fand ich auch die vage erklärten Fantasyelemente - Hier wurde es sich sehr leicht gemacht, jede Antwort auf das Schicksal oder eine Bestimmung zu schieben, die etwas mit den mysteriösen Fabelwesen der Story und deren Macht zu tun hatte. Das Ende ist zudem wirklich offen - Aber inzwischen ist ja bekannt, dass es weiter geht. Hurra! Oder doch nicht? Alles in allem war das Buch eine Talfahrt für mich - Schade, schade. 


(Englisch-Schwierigkeitsgrad)






Gone Girl meets Pretty Little Liars in this fast-paced psychological thriller full of delicious twists and turns. Friendship. Obsession. Deception. Love. Kalah knows better than to fall for Beth Taylor . . . but that doesn't stop her from falling hard and falling fast, heart first into a sea of complications. Then Beth vanishes. She skips town on her eighteenth birthday, leaving behind a flurry of rumors and a string of broken hearts. Not even Beth's best friend, Britney, knows where she went. Beth didn't even tell Kalah good-bye. One of the rumors links Beth to Britney's boyfriend, and Kalah doesn't want to believe the betrayal. But Brit clearly believes it... ACHTUNG: Ich hab den Text hier abgeschnitten, weil er wirklich einen großen Spoiler enthält, bitte lest lieber nicht den ganzen Klappentext, wenn ihr nicht so wie ich gespoilert werden wollt ;) 


Vanished ist ein unterhaltsames Mystery-Jugendbuch, dass an einigen Stellen nicht bester Freund mit der Logik des Ganzen ist, aber dafür auch öfter mal mit seinen Twists überrascht. Ich fand es wirklich super schade, dass ich während des Lesen gespoilert wurde, daher noch mal der Hinweis: Bitte lest nicht den Klappentext, wenn ihr ein Stück der Spannung lieber erleben wollt. In Vanished geht es um drei Freundinnen, deren Leben auseinander gerissen wird. Die Protagonistin Kalah war nie der Typ beliebtes Mädchen, doch als sie Beth und Britany kennenlernt steigt sie auf der Highschool-Leiter nach oben, bleibt aber sie selbst. Dann verschwindet Beth an ihrem 18. Geburtstag zunächst spurlos und Kalah und Beth bleiben in den Ruinen zurück, die Beth hinterlassen hat. Wer Fan von Pretty Little Liars ist, der wird hier wirklich auf seine Kosten kommen. Freundschaft, Lügen, Verrat, Horror und Romantik waren eine gute Mischung auf Teenager-Level und ich hab das Buch fast an einem Stück gelesen.

Bis auf diese eine spannende Stelle (dieser Gott verdammte Spoiler im Text xD) nimmt das Buch mit den Dingen, die Kalah nach und nach herausfindet noch einige andere gute Wenden. Ich fand besonders in den letzten 20% war es super spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Die Autorin hat sich sehr bemüht die Handlung gut zu durchdenken und das ist auch im Großen und Ganzen gelungen. Allerdings hatte das Buch ein paar Plot-Löcher, an denen ich mich wegen des Mystery-Faktors jetzt nicht mega gestört habe.

Probleme hatte ich hin und wieder mit Kalah. Ich konnte sie nicht komplett verstehen oder mögen, weil sie es einem teilweise echt schwer macht - Sie ist die Erzählerin der Story. Zu Beginn fand ich sie echt nett und ihre Einstellung gefiel mir. Nach Beths Verschwinden und dieser anderen Sache war sie wahnsinnig egoistisch und ich hätte sie hin und wieder mal gerne für ihre bescheuerten Ideen geohrfeigt. Stellenweise hat sich mich echt aufgeregt. Zum Ende hin gefiel mir aber wieder mehr, was sie so getrieben hat, besonders, weil sie nicht aufgibt und einen auf Detektivin macht. Die anderen Mädchen, also Beth und Britany wurden auch gut charakterisiert - Allgemein fand ich die meisten Figuren aber doch eher zu oberflächlich beschrieben. 

Das Ende war dann echt ein mieser Cliffhänger und ich werde auf jeden Fall das Sequel lesen. Es muss einfach eines geben, auch, wenn bisher noch nichts bekannt ist. Zusammenfassend also: Solides Buch, dass gut unterhält, wegen seiner Schwachstellen aber auch kein Muss ist.

 (Englisch-Schwierigkeitsgrad)


Kommentare:

  1. Muss dir bei Ember in the Ashes" leider stellenweise zustimmen. Insgesamt mochte ich es mehr, aber besonders das Ende hat mich angefressen. Dass es nun doch weitergeht erinnert mich mehr an einen Marketinggag. Und die Sache mir Elias, der sich immer nur beschwert, aber nichts ändert ging mir auch mit der Zeit gegen den Strich. Aber es hatte auch seine guten Seiten, von daher werde ich wohl weiterlesen. Wobei ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, dass die Autorin das tatsächlich gelungene fortsetzen kann.

    Liebe Grüße,
    Tina

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  2. Hmmm schade, Ember in the Ashes hab ich letztens auf Goodreads mir angeguckt und gedacht, ui, des will ich mal gleich haben - aber du und Tina auch nicht so begeistert davon wart am Ende....mal sehen, dann hab ich da weniger Lust drauf :P
    Urgh, schlimme Spoiler bei der Angabe xD Sowas hasst echt jeder ^^
    ♥ Ley

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  3. Hmmm schade, Ember in the Ashes hab ich letztens auf Goodreads mir angeguckt und gedacht, ui, des will ich mal gleich haben - aber du und Tina auch nicht so begeistert davon wart am Ende....mal sehen, dann hab ich da weniger Lust drauf :P
    Urgh, schlimme Spoiler bei der Angabe xD Sowas hasst echt jeder ^^
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