Montag, 8. Juni 2015

[Keine Rezension] Flunked & Girl On The Train


Keine Rezension ist eine Kategorie auf meinem Blog, bei dem die üblichen Infos zum Buch wegfallen. Hier bespreche ich meistens Bücher etwas kürzer, wenn es schneller gehen soll oder lasse meine chaotischen Gedanken direkt nach dem Lesen heraus. 





Would you send a villain to do a hero's job? An exciting new twisted fairy tale series from award-winning author Jen Calonita. Full of regret, Cinderella's wicked stepmother, Flora, has founded the Fairy Tale Reform School with the mission of turning the wicked and criminally mischievous into upstanding members of Enchantasia.

Impish, sassy 12-year-old Gilly has a history of petty theft and she's not too sorry about it. When she lifts a hair clip, she gets tossed in reform school-for at least three months. But when she meets fellow students Jax and Kayla, she learns there's more to this school than its sweet mission. There's a battle brewing and she starts to wonder: can a villain really change?
 


Flunked ist eines dieser Bücher, das man sieht und sofort haben will, oder? Zumindest, wenn man wie ich auf Märchen steht und gerne diese niedlichen Cover mag, mit vielen Details und naja...Kinderbuch-Style eben. Genau das ist Flunked auch - Ein Kinderbuch. Die Protagonistin Gilly ist erst zwölf, aber ich konnte mich trotzdem wunderbar in sie hineinversetzen. Deshalb würde ich mal sagen, wen Cover & Klappentext anspricht, der sollte nicht zögern. Die Aufmachung hält was sie verspricht.

Fairy Tale Reform School

Im Buch gibt es eine Menge Märchenfiguren, die eine tragende Rolle spielen. Die Welt, die Jen Calonita aufgebaut hat, ist sehr gut dargestellt und verständlich erklärt. Man kommt sofort rein und es muss gar nicht viel erklärt werden - Das Meiste versteht man nach wenigen Seiten auch so. Zentrum der Handlung im magischen Reich von Enchantasia ist die FTRS, an der "böse Märchenfiguren" wieder zu Guten werden sollen. Gilly ist eigentlich gar nicht böse, aber wurde beim Diebstahl erwischt und wird prompt durch eingebuchtet. Dabei wollte sie nur etwas Geld für ihre arme Familie machen...

Die Schule ist ein wenig wie bei HP sehr magisch. Von Beginn an erlebt man allerhand Sachen, die originell und total unterhaltsam waren, darunter z.B. Unterricht bei der "Evil Queen" oder "Pegasus Flugstunde". Die Autorin hat das alles ganz wundervoll gemacht.

Humor, Sarkasmus & spritzige Dialoge

Gilly ist nicht auf den Mund gefallen, handelt sich dadurch viel Ärger ein ist aber auch eine dieser "typisch sympathischen Heldinnen". Man mag sie, man möchte mit ihr befreundet sein und man verfolgt ihr Abenteuer sehr gerne! Ich hab viel gelacht und geschmunzelt.

Freundschaft & Spannung

Der Plot ist für ältere Leser doch etwas überschaubar und auch durchschaubar, aber mich hat das nicht gestört. Die Story war einfach so fantasievoll und niedlich, dass ich drüber weggesehen habe. Die Nebenfiguren und Gillys neue Freunde mochte ich auch einfach wahnsinnig gerne und ich hoffe, dass es in weiteren Bände auch eine kleine Liebesgeschichte geben wird - Also, wenn Gilly älter ist natürlich :D

Alles in einem eine witzig und süße Geschichte für zwischendurch!

(Englisch-Schwierigkeitsgrad)





Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...
 


Girl On The Train fällt in ein Genre, dass ich nicht so oft lese. Früher war ich mehr der Mystery und auch Thriller Fan, aber später hab ich doch eher Jugendromane und Liebesgeschichten verschlungen. Wenn ein Buch so dermaßen gehypt wird und man es dazu noch überall sieht, dann ist das ja schon fast ein kleiner Zwang sich zu denken: WOOOW, das MUSS ja gut sein! Und da konnte ich einfach nicht widerstehen.

Der Roman handelt von Rachel, die jeden morgen den Zug zur Arbeit nimmt - oder zumindest denkt man das anfangs - und dabei immer wieder ein Paar beobachtet, dass sie fasziniert. Eines Tages verschwindet dann die Frau und Rachel wird Zeuge von etwas, bei dem der Verdacht aufkommt, dass sie vielleicht ein Detail kennt, dass zum Verschwinden von Megan (der Frau) gehört und helfen kann. Das Buch zielt dann darauf hinaus, dass es gegen Ende unheimliche viele Verstrickungen gibt, die einen wohl umhauen und packen sollten.

Hier waren meine Probleme mit dem Buch (und ich sage nicht, dass jeder dies zu empfinden wird):

1. Die Erzählweise - Zuerst haben wir nur Rachel, dann ändert sich das. Der Schreibstil war ziemlich langatmig und voller Auschmückungen und so liest man auch erst mal gut 80-90 Seiten, bis man überhaupt an die im Klappentext erwähnte Stelle findet. Für andere mag das Alltagsleben einer merkwürdigen Frau interessant sein, für mich war das leider sehr, sehr langweilig, was direkt zu Punkt zwei führt...

2. Die Figuren - Jede weibliche Figur in diesem Buch ist einfach total durch den Wind UND dazu kommt, dass die Autorin wirklich JEDE Frau über ihren Freund/Mann definiert, was mich als weibliche Leserin leicht wütend gemacht hat. Nehmen wir also Rachel, die ein Alkohohlproblem hat, Blackouts und einen Exmann, der sie betrogen und ihr Leben zerstört hat. Im Grunde hat Rachel selbst ihr Leben zerstört, aber alles dreht sich nur um Tom. Tom hier und Tom da. Rachel ist fast eine Stalkerin und klammert sich auf jämmerliche Weise an ihren Ex, als wäre er noch immer Dreh - und Angelpunkt in ihrem Leben. Rachels Mitbewohnerin ist entweder bei ihrem Freund oder wenn der nicht kann redet sie über ihren Freund. Rachels Nachbarin, Megan...wie gesagt, jede Frau in diesem Buch wurde nach der Aussage gestrickt: Ohne Freund/Mann hat das Leben echt keinen Sinn. Fand ich schon mega komisch. Mal abgesehen davon sind aber auch alle Figuren total gaga im Kopf. Dadurch wurde die Erzählstruktur nicht gerade klarer, sondern verlor sich immer wieder in komischen Bemerkungen, Details oder Dialogen.

3. Die vielen NICHT Geheimnisse - Das Buch hatte wirklich Stellen, die mich überraschen konnten. Es wäre gelogen nicht zu sagen, dass auch das Ende wirklich gut gemacht war. aber...und jetzt kommt das ABER, wenn man öfter Krimi/Thriller liest, dann kann man sich einfach wahnsinnig schnell den Ausgang zusammenreimen. Viele der Details waren einfach so arge "Wink mit dem Zauhpfahls", dass ich nur dachte: Im Ernst, Frau Hawkins??? Das halbe Buch plätschert vor sich her und es passiert nichts und wenn dann etwas geschieht, weiß man schon, wie die Zusammenhänge aussehen. Die ganzen 5 Sterne Rezis aus Amerika und jene, die hier noch folgen verstehe ich einfach Null.

Zusammenfassend: Langweiliger Schrebstil, nervige und frustrierende Figuren und ein Mysterium, das keines ist und aufmerksame Leser zu Detektiven werden lässt, die alles schon vor den Protagonistinnen wussten. Zwar gab es die ein oder andere Überraschung und am Ende passierte dann auch endlich etwas Spannendes, aber ich fand das Buch einfach öde und würde es nicht empfehlen. Hype hin oder her. 


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