Montag, 25. Januar 2016

[BOOK QUICKIES] Gedankengänge querbeet




Bei den BOOK QUICKIES gibt es ein paar Sätze zu ein paar gelesenen Bücher.
(Manchmal - ziemlich oft - wird der Text auch länger als "ein paar Sätze" xD)



iZOMBIE #1
Action ♥ Zombie-Prota ♥ Humor

Ich bin Fan von Veronica Mars und als der Erfinder der Serie bekannt gab, dass er sich nun an eine "Adaption" der iZombie Comics wagen würde, war ich Feuer & Flamme. Die Serie zählt schon seit letztem Jahr zu meinen absoluten Lieblingen, da war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mir mal die Vorlage genauer anschauen wollte. Ich war schon etwas vor den Kopf gestoßen, denn die TV-Serie und die Paperbacks haben zu 99% NICHTS gemein. Das war aber absolut nicht schlecht, denn mir gefiel die Story um Gwen (in der Serie Liv) wirklich sehr, sehr gut. 


Man kann sich das Ganze ein bisschen wie Supernatural meets Zombie Prota vorstellen, denn die übernatürlichen Anteile sind hier ziemlich groß. So gibt es im Setting alle Wesen, die einem so spontan einfallen und Gwen hat als beste Freunde auch ein Werwesen und einen Geist. Der Humor und auch die Erzählweise fand ich genial und das Artwork sowieso! Zwischendurch wurde der Plot durch die Erklärung zu den ganzen Zombie-Fakten etwas gezogen, aber ansonsten hab ich mich gut unterhalten gefühlt. Die Witze waren große Klasse und die Figuren sowieso. 

Die Abenteuer von Gwen werden in kurzen Episoden erzählt, die sich nach und nach einen roten Faden ergeben und das Ende vom ersten Teil lässt mit dem Wunsch nach mehr zurück. Klar, in einer Serie ist mehr Raum für dies und jenes, aber ich bin der Meinung, dass der Comic sehr gut für sich allein stehen kann und werde auf jeden Fall weiterlesen :)

Auf "Friends with Boys" bin ich eigentlich nur durch Zufall bei Goodreads gestoßen. Mir gefiel der Zeichenstil auf Anhieb, deshalb war der Kauf auch ganz spontan. Ich hatte gar nicht so riesige Erwartungen an die Story. Ein bisschen Familie, ein bisschen spooky - und genau das bekommt man.





FRIENDS WITH BOYS
Geisterstory ♥ Freundschaft ♥ Abenteuer


In der Story geht um Maggie und ihre drei Brüder. Maggie wurde von ihrer Mom zu Hause unterrichtet und soll nun an eine Highschool gehen - ihre drei Brüder sind bereits dort eingeschrieben und haben ein Leben, von dem Maggie nichts mitbekommen hat bisher. Es werden die typischen Teenie-Probleme aufgegriffen: wie es ist neue Freunde zu machen, herauszufinden, was man möchte und auch die Dynamik der Familie spielt eine große Rolle. So hat Maggies Mom die Familie verlassen, was allen schwer zu schaffen macht. Schnell freundet Maggie sich mit zwei Außenseitern an, aber es scheint irgendein Problem zwischen ihren neuen Freunden, einem ihrer Brüder und den beliebten Kids der Schule zu geben...nicht zu vergessen, dass Maggie auch noch seitdem sie klein ist diesen einen merkwürdigen Geist einer jungen Frau sieht.

Eigentlich ist der Plot ziemlich gewöhnlich, aber ich fand die Figuren so toll ausgearbeitet und die Zeichnungen dazu so wundervoll, dass ich mich ein bisschen in die Graphic Novel verliebt habe :D Ich habe sie an einem Stück gelesen und wollte unbedingt wissen, wie es zu Ende geht. Die Dialoge sind witzig, die Schule wird aus sehr ironischem Blickwinkel betrachtet und die Umsetzung der Themen Familie und Freundschaft fand ich sehr gelungen. 

Die Sache mit dem Geist hat wenig Platz eingenommen, als erwartet, aber es gab trotzdem ein paar gruselige und abgedrehte Momente, die mir gereicht haben. Alles in allem eine tolle Story!



LOST AT SEA
Poesie ♥ Road-Trip ♥ Seelenlos

Ich mag Scott Pilgram, ich mag den Stil, ich mag Bryan Lee O´Malley einfach. Allerdings war ich von "Lost at Sea" doch etwas enttäuscht. Die Geschichte klang im Klappentext nach einem großen Mysterium voller Katzen und origineller Ideen, aber leider war die Handlung doch ziemlich gewöhnlich. Die Protagonistin reist mit ein paar Mitschülern ein Wochenende durch die Gegend und macht sich dabei Gedanken über eine in die Brüche gegangene Beziehung. Das war teils sehr poetisch angehaucht, teils aber auch einfach...wirr. Viele der Monologe waren wirklich unverständlich und haben keinen Sinn ergeben. Da hätte das Thema auch ernsthaft - jedes andere sein können, als nun die Liebe. Die Figuren blieben die meiste Zeit über sehr blass und ich konnte nicht mit ihnen warm werden. Ich habe den groben Gedanken der Story verstanden und ich mochte auch viele Ansätze echt gerne, aber alles in allem, wurde ich doch etwas enttäuscht. Ich hab den Witz vermisst und auch die Spannung. Der Plot ist eher seicht und das Ende...einfach kein richtiges Ende.

Trotzdem gab es gute, starke Moment. So war besonders der Anfang sehr faszinierend und auch dieses "eine Katze hat meine Seele gestohlen" wirklich ein Hauch von Ironie. Im Mittelteil gab es einen tollen Wendepunkt und ich hatte das Gefühl doch noch in der Geschichten anzukommen. Allerdings bin ich mir eher unsicher, ob ich "Lost at Sea" nun weiterempfehlen würde. Wer es sanft und entspannt mag, mit der Frage nach dem Sinn in vielen Dingen, der wird hier sicher besser unterhalten als ich. Nicht schlecht, nicht gut - irgendwas dazwischen eben, mit leisen Tönen und ein wenig Unklarheit der Motive.


Kommentare:

  1. Hi Tanja :D

    IZombie habe ich mir auch vor kurzem endlich gekauft :) Ich LIEBE ja die Serie total ♥♥♥ Ich finde es auch nicht schlimm wenn das Comic nur so von der Grundidee ähnlich ist, ist manchmal sowieso besser, wenn man beides als eigenständig ansieht :D Bin schon super gespannt darauf, deine Kurzrezi klingt jedenfalls super und ich hab auch schon ein bisschen darin geblättert und mag wie es gezeichnet ist :)

    glg Nadja

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  2. IZombie habe ich auch teilweise auf Sixx gesehen, aber ich wusste gar nicht, dass das ursprünglich ein Comic war :O Aber scheint ja gut zu sein, daher schätze ich mal, dass ich mir denn dem nächst auch holen werde ;)
    Wo hast du den denn her und viel hast du bezahlt?
    LG
    Melina

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