Mittwoch, 11. Mai 2016

[Kurzeindruck] 5x Magellan-ish Lesen - Alles, was ich von mir weiß


Als Ember einen schweren Autounfall verursacht und ihr Beifahrer Anthony dabei ums Leben kommt, ist nichts mehr so, wie es war. Ember überlebt schwer verletzt, kann sich jedoch an nichts mehr erinnern. Während ihre Eltern und Freunde nicht über die Geschehnisse reden wollen, stellt sich Ember immer wieder dieselben Fragen: Was ist in dieser Nacht passiert? Warum hat sie ihr Gedächtnis verloren? Und vor allem: Wer war Anthony? Bei der Suche nach Antworten trifft sie auf den geheimnisvollen Kai, der sie wie kein anderer zu kennen scheint. Gemeinsam versuchen sie, der Vergangenheit nachzugehen. Aber ist Ember wirklich bereit, die Wahrheit zu erfahren?

Mein Eindruck in 5 Sätzen:

1) Der Anfang war sehr interessant.
2) Die Protagonistin ist wahnsinnig egoistisch.
3) Die Handlung ist sehr vorhersehbar. 
4) Die Liebesgeschichte war seltsam.
5) Das Ende war nicht zufriedenstellend.

Etwas ausführlicher:

Alles, was ich von mir weiß war für mich leider ein Reinfall. Der Beginn des Buch war sehr interessant gestaltet und ich habe ein wenig herumgerätselt, was nun passieren würde (auch, wenn man es eigentlich durch den Klappentext schon weiß) und daher gefiel mir der Einstieg echt gut. Die Autorin hat auch eine sehr lockere, schnörkellose Art zu schreiben, weshalb man schnell durchkommt beim Lesen. nach wenigen Kapitel wird klar, dass die Themen hier nicht so leicht ist: Gedächtnisverlust, Schuldgefühle usw. Das hat das Buch schon recht speziell gemacht und ich war bereit mich darauf einzulassen, aber - speziell - das trift auch auf Ember zu. Unsere Protagonistin war einfach merkwürdig. Angefangen von egoistischen Anwandlungen, bis hin zu nicht nachvollziehbaren Gedankengängen, wurde sie mir ganz schnell richtig unsympathisch. Sie spielt mit den Gefühlen anderer, weiß nichts wertzuschätzen und schiebt ihr schreckliches Verhalten immer auf den Unfall.

Das Buch ist so aufgebaut, dass Ember versucht herauszufinden, was damals passiert ist und wie es zu dem Unfall kam...und ich muss echt sagen, dass die Autorin keine guten Job geleistet hat. Es war ja echt so, als habe Adele Griffin sich einen fetten Zaunpfahl genommen und gedacht BAM schlag ich dem Leser mal ins Gesicht. Man wusste relativ schnell so ziemlich ALLES und das hat dem Buch enorm den Wind aus den Segeln genommen. Mal abgesehen davon war die Handlung aber auch sehr langweilig und mit so einer unsympathischen Protagonistin wie Ember auch nicht sonderlich unterhaltsam. 

Ich mochte die Nebenfiguren, wegen denen es auch 2-3 tolle Szenen/Dialoge gab und das ist dann auch der einzige Grund, wieso ich dem Buch großzügiger Weise noch 2 Sterne gebe. Entweder hab ich hier irgendwas nicht verstanden und es war einfach so mies, wie es sich beim Lesen angefühlt hat. Deshalb keine Leseempfehlung von mir.


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