Montag, 19. Dezember 2016

[Gelesen & Kommentiert] Kurz-Reviews im Dezember


Der Einstieg ins Buch fiel mir etwas schwerer, als beim ersten Band. Das lag vor allem an der neuen Perspektive bzw. dem neuen Charakter. In diesem Teil haben verschiedene Figuren eine Perspektive und das habe ich ehrlich gesagt nicht ganz verstanden. Miles war meiner Meinung nach einfach überflüssig. Allgemein hat sich der Anfang sehr gezogen und wenig Neues eröffnet. Ich hatte beim Lesen das Gefühl auf Wiederholungen zu stoßen. Doch dann, ab der Mitte, war ich wieder richtig gefesselt und musste die Story in einem Rutsch auslesen! Was Laura Newman sich hat einfallen lassen, war spannend, blutig und grausam und am Ende gab es Stellen, da hätte ich am liebsten losgeheult vor Entsetzen. Gerade, weil die letzten 30% des Buches einfach genial sind, packen und lauter Gefühle aufkommen lassen, wurde für mich das Ruder ordentlich herumgerissen. Außerdem gefiel mir der Abschluss sehr gut, denn wer findet schon bei einer Zombie Apokalypse ein echtes Happy End? Das war sehr realistisch und auch irgendwie schön gelöst. 

Die Reihe lohnt sich auf alle Fälle! Ich gebe 8/10 Punkten




Dieses Buch ist einfach niedlich! Es geht um zwei Ponys, die mit ihren Besitzern auf einen neuen Hof ziehen und vermuten, dass es dort spuckt. Die tollen Illustrationen untermalen den Humor des Buches richtig schön und Lacher sind hier an jeder Ecke garantiert! Schon allein, dass die Ponys Schoko und Keks heißen, fand ich echt witzig. Ein richtig tolles Kinderbuch, mit unterhaltsamer Story und drolligen Tier-Figuren, die ein kleines Abenteuer erleben. Sogar als Erwachsene kann man sich über die Sprüche amüsieren.

Ich würde jederzeit weiterlesen :D 8/10 Punkten!



Diese beiden Bücher von der Autorin habe ich mir ziemlich schnell nacheinander gekauft, weil ich zuvor schon etwas von ihr gelesen hatte und sehr mochte. Allerdings muss ich schon sagen, dass ich ein klein wenig enttäuscht war. Rebell macht seinem Namen nicht wirklich alle Ehre. Es dauert ewig, bis die Geschichte in Gang kommt und man etwas mit der Protagonistin Willow erlebt. Dazu kam, dass Willow mir als Person nicht gerade sympathisch war. Ständig himmelte sie ihren Angebeteten Noah an und konnte dem Leser gar nicht oft genug all seine Vorteile unter die Nase reiben. Dabei habe ich null verstanden, was man nun an ihm finden soll. Der zweite Kerl im Bunde war außerdem ein echter Blödmann und das auf eine fiese Art und Weise. Leider wurde während der Reise wenig hinterfragt oder erklärt, weshalb man als Leser im Dunkeln tappt und erst gegen Ende wollte etwas Spannung aufkommen. Trotzdem war der Schreibstil richtig klasse und das Potenzial ist vorhanden. Die Idee mit den Spiegelbildern ist nämlich sehr originell! 6/10 Punkten!

In HerzSeilAkt hatte ich leider ähnliche Probleme. Zwar handelt es sich hier um ein anderes Genre, aber Handlungs mäßig geschieht eher wenig. Mir war vorher auch nicht klar, dass die Charaktere nur über SMS kommunizieren und sich so verlieben - mit solch einer Thematik werde ich eher selten warm, weil mir die Beziehung zwischen den Figuren dann nicht authentisch genug ist :( Dafür war Mina aber eine zauberhafte Person, mit Humor und Charme und ich mochte sie sehr gerne! Das Ende konnte Pluspunkte durch einen kleinen Überraschungsmoment sammeln. Insgesamt eine süße Chick-Lit Geschichte, die allerdings sehr kurz daherkommt und mich nicht ganz überzeugt hat. 7/10 Punkten!



Uff, ich weiß gar nicht, was ich groß zum Buch sagen soll. Ich hatte einfach ganz andere Erwartungen. Ich dachte, es gäbe eine witzige Story über den Tod und seine Aufgaben, aber stattdessen ließt sich Knochenjob wie eine Biografie, voller Anekdoten und schwarzem Humor. Das war leider so gar nicht Meins. Schnell habe ich gemerkt, dass ich einfach mit dem Konzept des Buches nicht warm werde, habe es aber dennoch beendet, weil es so seine guten Momente hatte. Versteht mich nicht falsch, die Autorin hat hier einige sehr außergewöhnliche Einfälle aus dem Hut gezaubert, aber mir war die Erzählweise einfach zu trocken und langweilig. In sehr kurzen Abschnitten philosophiert der Tod über Dinge wie das Schicksal, das Leben usw. und die Texte lasen sich eher wie ein Aufsatz, als ein Fließtext. Das wird einigen sicher gefallen, mir allerdings nicht. Ich fand es auch etwas schade, dass kein roter Faden erkennbar war. Am Ende war ich jedenfalls nicht schlauer, als am Anfang und den Tod habe ich auch eher selten verstanden. Ich gebe 4/10 Punkten!


Von diesem Buch hatte ich mir sehr viel erwartet. Die schöne Aufmachung und wundervollen Illustrationen hatten es mir auf den ersten Blick angetan, aber die Geschichte an sich war für mich eher ein Flop. Der Einstieg ins Buch gefiel mir noch sehr gut. Archer war ein interessanter Junge, mit ein paar seltsamen Gedanken und die Sache mit dem Haus, das irgendwie ein Eigenleben zu haben schien mochte ich ... auch als eine zweite Figur ins Spiel kam und sich ein paar Rätsel auftaten, dachte ich vielleicht es würde um so etwas spannendes wie eine Zeitreise gehen - Fehlanzeige. Im Buch wird geredet, geredet, geredet und NICHTS passiert. Ganz ehrlich, ich könnte den Inhalt kaum zusammenfassen. Thema ist ein wenig, dass Archers Großeltern verschwanden, als er klein war und seine Eltern ihn zu Hause "einsperren" und man begreift einfach nicht wieso. Warum seine Eltern so sind oder was Besonders an Archer sein soll. Dann wird eine Art Expedition geplant, um die Großeltern zu finden und das halbe Buch dreht sich darum und am Ende gehen die Freunde nicht, sondern bleiben zu Hause. Hallo, Sinn wo bist du bitte? Ich fand das Buch die meiste Zeit ultra-langweilig und würde es keinem Kind in die Hand geben. Teilweise habe ich auch Seiten überflogen ... mehhh ... ich gebe 4/10 Punkten




Hier gefiel mir vor allem der Anfang richtig gut! Weile Weile konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und ich dachte, dass es absolutes Lieblingsroman-Potenzial hätte, aber ab der Hälfte ist der Plot irgendwie eingebrochen und es gab viele Stellen, wo ich nur mit dem Kopf schütteln konnte. Das Buch ist aus der Sicht von Lawrence geschrieben, der eigentlich ein totaler Highschool Loser ist: Schlechte Noten, er kifft, hat die falschen Freunde ... nachdem er in Schwierigkeiten gerät hilft er beim "Buddy-Programm" seiner Schule aus und ist so für Spencer zuständig, der anti-sozial und der totale Nerd ist. Lawrence freundet sich mit dem jüngeren Jungen an und plötzlich nimmt sein Leben eine Wende. Er strengt sich an, hilft anderen, findet neue Freunde ... es war richtig cool zu sehen, mit wie viel Humor diese tolle Freundschaft beschrieben wurde. 

Dann kam ein neuer Handlungsstrang dazu und irgendwie war das Buch auf einmal so eine Möchtegern-Detektiv-Story, die mich nach und nach richtig genervt hat. Außerdem hatte Lawrence echt so Anwandlungen, da wollte ich ihn schlagen. Er datet z.b. später ein Mädchen, das LARP mag und sich deshalb als "heiße Elfenprinzessin" verkleidet und dann sagt Lawrence ihr, sie solle sich doch mal mit diesem "hotten Look" ihren Mitschülerinnen anpassen, dann würde man sie auch mögen. Es gab echt so 2-3 richtig sexistische Anspielungen, da habe ich glatt die Lust verloren weiterzulesen. Alles in allem war das Buch aber nicht schlecht. 5/10 Punkten



Von diesem Buch habe ich eine Menge gutes gehört, deshalb war ich sehr gespannt darauf, wie es mir gefallen würde. Vampire sind ja schon länger nicht mehr so mein Geschmack, aber die Idee hier war richtig gut: Es geht um eine geheime Webseite namens GeteiltesBlut.com, die Handel mit Menschenblut betreibt und einen Orden, der dies zu verhindern versucht. Protagonistin ist Julie, welche ein paar hilfreiche Hacker-Fähigkeiten hat, weshalb sie dem Orden helfen soll. Allerdings gibt es dazu einen Haufen Probleme. Julies Mutter wird nämlich im Orden als "Verräterin" abgestempelt und ihr Vater will nichts mit dem Orden zu tun haben. Mit der Hilfe ihres Cousins James und ein paar anderen Jugendlichen versucht Julie das Rätsel um die Webseite und den mysteriösen Betreiber Mephisto zu lösen. 

Beim Lesen hatte ich oftmals das Gefühl einen 50:50 Joker in den Händen zu halten. Einerseits mochte ich den Schreibstil und ganz besonders die Nebenfiguren, allen voran Val, unheimlich gerne, anderseits passiert auf den vielen Seiten auch recht wenig. Besonders bis zur Mitte habe ich doch öfter mal in den Klappentext blicken müssen, um mich daran zu erinnern, war hier eigentlich los ist ... Das Autoren-Duo überrascht aber zum Ende hin mit ein paar sehr rasanten Kampfszenen und emotionalen Achterbahnfahrten der Gefühle, was mir außerordentlich gut gefiel. Es hat mich aber etwas gestört, dass Julie gar nicht wirklich so eine tolle Hackerin ist, wie der Internettext erzählt, sondern ihre Freundin Dora die ganze Arbeit tut. Dennoch kein Vampirroman im herkömmlichen Sinne, mit einiges an Humor und Action. Von mir gibt es 7/10 Punkten



Der Auftakt dieser Reihe hat ja einen kleinen Hype ausgelöst und ist seit Monaten laut der Impress Vorschau eines der meistgekauften Ebooks des Imprints. Da war ich wirklich neugierig und habe mir Secret Elements auf der Buchmesse geholt. Ich muss sagen: War echt gut! Vor allem, das muss ich einfach betonen, gibt es KEINE Liebesgeschichte. Nada. Gar nichts. Nicht mal einen Kuss. Trotz der komischen Andeutung im Klappentext. Damit beweist die Autorin eindeutig, dass Geschichten auch ohne Liebesgedöns auskommen und gut sein können. Die Idee mit den Geistern der Elementen, um deren Hilfe die Protagonistin bitten muss, damit sie das Schicksal der Welt ändern kann, fand ich sehr cool. Allgemein steckten im Buch unglaublich viele Ideen, die ich echt toll fand. Mir waren auch die Figuren allesamt sehr sympathisch. Zwar waren haben sie sich nicht unbedingt mega von der breiten Massen an anderen Buchfiguren abgehoben, aber man verfolgt gerne ihr Abenteuer und besonders die Protagonistin mit ihrem losen Mundwerk und der Sturheit gefiel mir echt gut! Es gab solide Erklärungen, Freundschaft und ein bisschen Action - die Mischung war gut ausbalanciert und das Ende sehr fesselnd geschrieben. Meiner Meinung nach ist das Buch aber echt kurz, weshalb es eher wie eine unterhaltsame Zwischenlektüre fungiert, als jetzt ein fetter Fantasy-Epos zu sein, der einen umhaut. Deshalb 8/10 Punkten

1 Kommentar:

  1. Warst du wieder fleißig! Ich weiß nicht, ob ich es ohne Lovestory mögen würde. Das hat mich an Lockwood irgendwie innerlich schon immer geärgert. Aber ab Band 4 ist da ja doch "mehr" in die Richtung. :-)

    Viele Küsse

    Steffi

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