Montag, 4. Januar 2016

[BUCHREZENSION] Girl Online #2 - On Tour


Titel: Girl Online On Tour
OT: Girl Online On Tour
Autor/in: Zoe Sugg (Zoella)
Genre: YA Contemporary
Buchreihe: Girl Online #2
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Zoe Sugg alias Zoella ist eine 24-jährige Videobloggerin aus Brighton. Ihre Beauty-, Fashion- und Styling-Vlogs haben ihr auf YouTube Millionen von Followern eingebracht, die Zahlen steigen kontinuierlich. In den letzten Jahren hat Zoella zahlreiche Preise erhalten, darunter 2012 den "Best Beauty Vlogger Award" und 2014 den Nickelodeon-Preis der Kids Choice Awards als "Großbritanniens beliebteste Vloggerin". Bei den Teen Choice Awards 2014 wurde sie "Web Star für Fashion und Beauty". Zoes erster Roman "Girl online" war auf Anhieb ein Erfolg und schaffte es auf die New-York-Times-Bestseller-Liste.




Deutsch
Broschiert/ 14,99€
Seiten: 416
Verlag: cbj


Englisch
Gebunden/ 12,95€
Seiten: 320
Verlag: Penguin






Eine süße Fortsetzung – gefiel mir besser, als Band 1 :)



Kurzbeschreibung

Penny ist überglücklich, endlich stimmt wieder alles zwischen Noah und ihr. Und es kommt noch besser: Sie können zwei ganze Wochen miteinander verbringen, denn Noah lädt sie ein, mit ihm auf Europatour zu gehen. Wie genial ist das denn? Doch was so faszinierend klingt, hat auch seine Schattenseiten. Es ist gar nicht so leicht, ständig als „die Freundin von Noah Flynn“ im Licht der Öffentlichkeit zu stehen. Noahs Terminplan ist vollgepackt bis obenhin, die Jungs aus der Band sind alles andere als freundlich zu ihr und sie bekommt E-Mails von eifersüchtigen Fans, die ihr Angst machen. Ist das wirklich der perfekte Sommer, auf den Penny sich so sehr gefreut hat? Ist die Liebe zu Noah stark genug, um das alles auszuhalten?
Buchgestaltung
Die Aufmachung beider Ausgaben deutsch/englisch gefällt mir in etwa gleich gut. Ich mag einfach diesen Polaroid-Style, denn beide Cover haben und die vielen kleinen süßen Details, die zwar nicht zu 100% zum Buch passen, aber trotzdem etwas mit Pennys Leben zu tun haben. Der Titel ist nicht so mega einfallsreich, aber er trifft die Handlung doch gut.


Meinung

Das Girl Online nicht komplett von Zoella geschrieben wurde, weiß ja inzwischen wohl jeder. Wieso auf dem Cover immer noch ihr Name steht, kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber da ich den ersten Band schon sehr süß fand (egal, wer den nun geschrieben hat) hatte ich demnach auch Lust weiter zu lesen. Die Idee der Bücher ist nicht wirklich innovativ, beinhaltet aber die perfekte Story fürs „zwischendurch Lesen“ und die macht Spaß. Mir hat der zweite Band deutlich besser gefallen, als noch der erste Teil.

Das lag zum einen an der Protagonistin Penny. Sie hat in Band eins eine langsame Entwicklung durchgemacht und hier war ihr Charakter dann etwas gefestigter. Zwar ist sie noch immer unsicher und zweifelt viel, aber ihre Figur war standhafter und hat auch bessere Entscheidungen getroffen. Ich fand sogar, dass Penny hier ein echt gutes Vorbild abgegeben hat. Sie stellt ihre Beziehung nicht zwanghaft vor ihr eigenes Wohl und denkt auch mal darüber nach, was sie eigentlich will – eben ganz unabhängig von Noah. Das war echt ein toller Konflikt und ich fand diesen auch zum Ende hin gut ausgeführt.
Im Zentrum des Buches steht auch viel das ganze Star-Thema – mal von der Seite der Freundin eines Musikers eben. Wie schwer eine Fernbeziehung ist und was für krassen Internet-Hate man abbekommt, obwohl Fans einen gar nicht persönlich kennen. Das ist ein sehr realistisches Phänomen unter jungen Mädchen, die irgendwelche Promis anhimmeln und mir hat sehr gut gefallen, wie die Autorin näher darauf eingegangen ist, wie sich eigentlich die Betroffenen fühlen. Da steckte wohl ein Teil Eigenerfahrung mit.

Die Story ist locker, überrascht nicht oft, unterhält aber bestens. Neben Penny und Noah treffen wir auch bekannte Freunde wieder, darunter z.B. Eliott, der dieses Mal auch eine süße kleine Liebesgeschichte bekommen hat. Ohnehin mochte ich seinen Charakter in diesem Buch gerne und die Freundschaft zwischen ihm und Penny war super dargestellt und ging mal etwas mehr in die Tiefe. Auch einige neue Figuren lernen wir kennen, welche ich im Gegensatz zu den Alten dann aber doch wieder etwas zu klischeehaft empfand.

Die Liebesgeschichte ist gar nicht so übermäßig im Vordergrund gewesen, wie ich es erwartet hatte. Penny und Noah hatten zwar einige niedliche Szenen, aber im Großen und Ganzen sind sie doch oft getrennt und gehen ihren eigenen Leben nach. Vielleicht kam es mir auch deshalb so vor, als würde Penny eigenständiger handeln und denken und sich ihr Leben langsam aufbauen. Ihr Blog „Girl Online“ ist auch immer noch präsent, allerdings waren die Beiträge der Webseite mal etwas interessanter, statt nur das Wiederkauen bereits gelesener Kapitel, wie noch zuvor im ersten Teil der Reihe.

Die Sache mit Pennys Familie, die für sie da ist und sie unterstützt fand ich auch ganz toll und hat eine schöne Atmosphäre gezaubert. Vom Plot her hatte das Buch manchmal schon ein paar Längen – mir ist zu wenig passiert. Alles in allem lief die Geschichte aber rund und hatte ein schönes Happy End.




Die Fortsetzung von Girl Online gefiel mir deutlich besser, als der erste Band. Zwar ist das Buch für eingefleischte Contemporary Fans nichts Besonderes, aber es liest sich weg wie nichts, erzählt eine süße Story und kann mit einer Protagonistin punkten, die sich sichtbar weiterentwickelt hat und kluge Entscheidungen trifft, wobei sie dennoch typisch Teenie bleibt. Wer Band 1 mochte, wird auch diesen Teil gerne mögen. Fluffy-Romance eben :D


Kommentare:

  1. Ich habe den ersten Band gar nicht gerne gelesen, und die Protagonistin habe ich auch gehasst. Eigentlich würde ich die vom zweiten Teil die Finger von lassen- aber deine Rezension überzeugt mich doch. Mal schauen, ob ich im zweiten Teil mit Penny besser klarkommen werde...

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  2. Fluffy-Romance! Was für ein cooles passendes Wort! Das behalt ich :D

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